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Was Apple nicht auf der Keynote sagte

Björn Brodersen 13.09.2017 - 13:47|4
Was Apple nicht auf der Keynote sagte

Was Apple am gestrigen Abend im Steve Jobs Theater in Cupertino ankündigte, könnt ihr in unserem Liveticker-Protokoll nachlesen. Interessant ist aber auch, was der iPhone-Hersteller nicht sagte. Wir füllen die Lückentexte im Apple-Script für die Keynote.

Neue Informationen zu den neuen iPhones

Das Anfang November herauskommende iPhone X wird teuer - das wurde schon während der Apple-Keynote klar. Apple gab den Betrag von 1.149 Euro als Einstiegspreis an. Der gilt für die Variante mit 64 GB Speicherkapazität.

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iPhone X kostet bis zu über 1.300 Euro

Den Preis für das iPhone X mit mehr Speicherkapazität nannte der Hersteller nicht während des Launch-Events. 1.319 Euro werden für das iPhone X mit 256 GB Speicherkapazität fällig. Teurer ist derzeit kein anderes Highend-Smartphone. Auch die Höchstpreise für das iPhone 8 (bis 969 Euro) und das iPhone 8 Plus (1.079 Euro) liegen um die Tausend-Euro-Marke herum.

Neue technische Details zu iPhone X und iPhone 8 (Plus)

In den Datenblättern von iPhone X und iPhone 8 (Plus) können wir einige Leerstellen ausfüllen: Neben GPS und Glonass unterstützen die neuen Apple-Smartphones auch das europäische Ortungssystem Galileo. Zum platzsparenderen Speichern von Fotos und Videos setzt Apple bei den neuen Geräten auf die im Juni auf der WWDC vorgestellten Komprimierungsformate HEIF (High Efficiency Image Format) und HEVC (High Efficiency Video Format).

Und für das Aufladen des fest eingebauten Akkus unterstützen das iPhone X sowie das iPhone 8 (Plus) neben Wireless Charging via Qi auch Fast Charging: Innerhalb von 30 Minuten sollen sich die Stromspeicher der Geräte zur Hälfte füllen lassen. Fürs Schnellladen müssen Anwender allerdings Zubehör hinzukaufen: ein kompatibles Netzteil sowie einen Adapter für die Verbindung vom Lightning-Port zum USB-C-Anschluss des Netzteils.

Informationen zu den verwendeten Komponenten wie Arbeitsspeicher, Speichermodule, Mobilfunkmodems und mehr werden wir erst nach den ersten Teardowns der neuen iPhones durch Reparaturexperten wie die von iFixit erfahren. Apple gab nur bekannt, dass der neue Chipsatz Apple A11 Bionic einen gehörigen Leistungsschub bringt und neue Möglichkeiten für maschinelles Lernen, AR-Apps und 3D-Spiele eörffnet. Eine wichtige Neuerung von iOS 11 unterstützen beispielsweise nur die neuen, mit dem A11 ausgestatteten iPhones: ARKit bzw. die Mixed Reality.

AirPower

Apropos drahtloses Akkuladen: Apples Unterstützung des Ladestandards Qi dürfte der Technologie einen gehörigen Schub geben. Apple hat als Zubehör eine Ladematte angekündigt, auf der für paralleles Aufladen von drei kompatiblen Apple-Geräten wie etwa iPhone, Apple Watch und die AirPods nebeneinander liegen können. Was zunächst eine Apple-Eigenentwicklung ist, soll bald Standard werden - daran arbeitet Apple mit dem Wireless Power Consortium. Die AirPower genannte Ladematte wird allerdings erst 2018 zu kaufen sein.

Änderungen im Apple Store

Während die Keynote lief, räumte Apple in den eigenen Stores um: Das iPhone 7 (Plus) gibt es dort nicht mehr in der Farbe Rot zu kaufen. Rot führte der Hersteller im März dieses Jahres als sechste Farbe für das damalige Spitzen-Smartphone ein - nach Schwarz, Silber, Gold, Roségold und Diamantschwarz ist das Spitzen-Smartphone künftig auch in einem kräftigen Rot verfügbar.

Das rote iPhone trägt der Beinamen (Product)RED Special Edition und entstand zur Unterstützung der gleichnamigen Organisation. Sowohl das iPhone 7 als auch das iPhone 7 Plus in Rot wurden von Apple in einer Variante mit 128 GB oder 256 GB verkauft.

iPhone 7, iPhone 6S und iPhone SE sind günstiger im Preis geworden

Ältere iPhone-Modelle sind jetzt in den Apple-Stores für weniger Geld zu bekommen: das iPhone 6S für Preise ab 519 Euro und das iPhone 7 für Preise ab 629 Euro - auch in der Farbvariante Diamantschwarz. 130 Ersparnis gibt es jeweils bei iPhone 7 Plus und iPhone 6S Plus. Für das 4-Zoll-Smartphone iPhone SE mit 32 GB fallen jetzt 409 statt 479 Euro, für die 128-Gigabyte-Variante 519 statt 589 Euro.

iPad Pro: Preiserhöhungen

Ein Blick in die Tablet-Abteilung des Apple-Stores zeigt, dass außerdem die Preise für das iPad Pro angehoben wurden. Das iPad Pro 10.5 kostet jetzt mit 256 GB Speicherkapazität 899 statt wie zuvor 829 Euro, die Version mit 512 GB 1.119 statt 1.049 Euro (alle Preise Wifi-Modelle). Die Einstiegsvariante mit 64 GB Fassungsvermögen ist dagegen weiterhin zum Startpreis von 729 Euro zu haben. Auch die Preise für das iPad Pro 12.9 (2017) in den beiden größeren Speicherkonfigurationen hat Apple angehoben: Mit 256 GB kostet das Stift-Tablet mit ProMotion-Display jetzt 1.069 statt 999 Euro, mit 512 GB 1.289 Euro statt 1.219 Euro.

Keine App-Downloads mehr über iTunes

Auf der Content-Plattform iTunes gibt es durch das Update auf Version 12.7 ebenfalls Änderungen: Der App-Store wird aus iTunes entfernt, so dass App-Downloads nur noch direkt vom iOS-Gerät aus gelingen und zur Sicherheit ältere App-Versionen aufbewahrt werden können. Außerdem können Klingeltöne und iBooks nicht mehr mit iTunes verwaltet werden.

Apple Watch 3 mit eingeschränktem LTE

Da in der Apple Watch 3 eine SIM-Karte mit LTE-Unterstützung steckt, können Anwender mit der neuen Apple-Smartwatch telefonieren, Nachrichten senden und Musik streamen, auch wenn das iPhone nicht mit der Uhr verbunden ist. Ein Blick in die Providerliste auf der Apple-Website zeigt, dass dies in Deutschland nur im Mobilfunknetz der Telekom möglich ist. Auch der im iPhone genutzte Mobilfunkvertrag muss dafür von der Telekom stammen. Mit der neuen Apple Watch kompatible Apple-Smartphones sind ein iPhone 6 oder ein neueres iPhone-Modell mit iOS 11 - in Verbindung mit dem iPhone 5S funktioniert die Apple Watch 3 nicht. Kunden der Telekom werden beim ersten Einrichten der Apple Watch 3 aufgefordert, einen Code einzugeben. Eine Angabe zu den Kosten der Datenverbindungen im Telekom-Netz von und zur Apple Watch 3 gibt es bislang nicht. Roaming in anderen Netzen ist nicht möglich.

Die Akkulaufzeit der Apple Watch 3 beläuft sich laut Hersteller auf bis zu 18 Stunden. Nach einer Stunde LTE-Telefonie mit der Datenuhr ist der zuvor voll aufgeladene Stromspeicher aber schon entleert.

Mehr zum Thema: iPad, iPhone, Smartphones, Tablet, Apple-Smartphones, Apple-Tablets, Smartwatch, Apple Watch, Wearables

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Kommentare
  1. 13.09.17 21:09 Handyverwurster (Advanced Member)
    Die Preiserhöhungen...

    ...sind angesichts der Dollar-Schwäche schon eine ziemlich unverfrorene Dreistigkeit! Eigentlich hätten die Dinger im Euro-Raum nämlich billiger werden müssen!

  2. 13.09.17 16:20 Burnett000
    An die Redaktion

    Bezüglich der E-Sim in der Apple Watch 3 kann man auf den Hilfe Seiten der Telekom nachlesen wie das ganze von statten gehen soll.

    Demnach wird in den ersten 6 Monaten keine Gebühr für die Nutzung der E-Sim erhoben. Dann verhält es sich wie bei einer Nutzung einer Multi Sim. Diese kostet monatlich 4,95 Euro und wird dann ab dem 7. Monat fällig.

    Diese aussage wurde mir auch nochmals per Telefon von einem Telekom Mitarbeiter bestätigt. Somit sollte diese Frage auch geklärt sein. :)

  3. 13.09.17 14:44 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)
    Frage an die AM-Redaktion:

    "Außerdem können Klingeltöne und iBooks nicht mehr mit iTunes verwaltet werden."

    ==>> Gilt das auch für selbsterstellte oder nur für gekaufte Klingeltöne?

  4. 13.09.17 14:33 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    wenn schon das X, dann aber richtig. Ob 1150 oder 1350, den Unterschied wird man nicht spüren ;)

    Und das iPhone 8, da ist nur der Name neu, eine ganze Iteration weiter aber was steckt dahinter? nichts. Das war mit den S upgrades anders, es kam ein neues Feauture hinzu.
    aber trotzdem verlangt Apple dafür um die 1000.

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