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iPhone X: Apple-Kunden müssen sich auf Lieferverzögerungen einstellen

Björn Brodersen 18.09.2017 - 16:27|12
iPhone X: Apple-Kunden müssen sich auf Lieferverzögerungen einstellen

Apple wird erst im kommenden Jahr alle Bestellungen des iPhone X ohne Lieferverzögerung erfüllen können. Das erwartet der Apple-Kenner Ming-Chi Kuo angesichts einer starken Nachfrage und von Produktionsengpässen.

Bis zu zwei Wochen Lieferzeit gibt Apple für das iPhone 8 (Plus) an, das seit vergangenem Freitag vorbestellt werden kann und am Ende dieser Woche in den regulären Verkauf startet. Die Telekom braucht je nach Modell länger, um neu eingehende Aufträge abzuarbeiten. Wer jetzt beim Mobilfunkbetreiber eines der neuen Apple-Smartphones bestellt, bekommt es voraussichtlich erst in zwei bis vier Wochen.

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Beim iPhone X könnte es noch länger dauern: Der KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass das neuartige iPhone-Design und die Gesichtserkennung Face ID für eine starke Nachfrage nach dem iPhone X sorgen werden, die Apple zunächst gar nicht bedienen kann. Erst in der ersten Jahreshälfte 2018 werde Apple ausreichend viele Einheiten des neuen Smartphone-Modells mit nahezu randlosem OLED-Display auf Lager haben, damit es nicht mehr zu Lieferverzögerungen kommen wird, so die Einschätzung Kuos.

Vorverkauf des iPhone X beginnt Ende nächsten Monat

Der Vorverkauf des iPhone X beginnt am 27. Oktober, der reguläre Verkaufsstart erfolgt am 3. November. Das Gerät kostet mit 64 GB Speicherkapazität 1.149 Euro oder mit 256 GB 1.319 Euro. Nach Ansicht von Kuo beginnt Apple mit der Vermarktung des iPhone X anderthalb Monate später als mit dem iPhone 8 (Plus), um den Absatz der konventionelleren neuen iPhone-Modelle zu kannibalisieren. Durch die Engpässe in der Lieferkette wird Apple seiner Prognose nach bis zum Jahresende rund 40 Millionen Einheiten des iPhone X ausliefern. 2018 soll die Zahl der verkauften iPhone X bei zwischen 80 und 90 Millionen Einheiten liegen.

Bei welchen Anbietern ihr das iPhone 8 (Plus) kaufen könnt und welcher Provider das günstigste Paketangebot aus Apple-Smartphone und Mobilfunkvertrag bereithält, könnt ihr unserem Überblick mit den Gesamtpreisen für die Dauer von zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit sehen.

Mehr zum Thema: iPhone, Smartphone, Apple-Smartphones

Quelle: Macrumors, Telekom

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Kommentare
  1. 20.09.17 12:30 Andre2779 (Expert Handy Profi)

    "Künstliche Verknappung ist ja allgemein bekannt, unter anderem macht das auch Rolex ^^"

    Ein Telefon mit einer Uhr wie Rolex zu vergleichen zeugt nicht gerade von Fachwissen.

  2. 19.09.17 13:49 jokerr (Member)

    @AM
    Im Artikel fehlt ein "nicht". Um den Absatz des iPhone 8 "nicht" zu kannibalisieren. :)

    Ich denke, wenn Apple wirklich wollen würde, könnte man den Engpass mindestens minimieren. So bringt es nochmal Publicity. Ich glaube auch nicht, dass sich viele durch die schlechte Verfügbarkeit für ein anderes Smartphone entscheiden.

  3. 18.09.17 20:22 Echse (Handy Master)

    Mr.no

    Da liegt ja der Hund begraben. Nach den Information kommt man eben gar nicht zum überproduzieren.
    Weil pro Tag viel zu wenig rumkommt.
    Warum soll Apple auf Profit verzichten, wenn sie eh davon ausgehen, dass das x gekauft wird.
    Macht doch gar keinen Sinn.
    Ich glaube niemand hier geht davon aus, dass das x irgendwie zum Verkauf ^angekurbelt^ werden muss.
    Mal zur Verdeutlichung. 40 Millionen sind etwa weniger, wie Samsung mit dem s8/+ plant.
    Aber für ein 3/4 Jahr.
    Apple plant das für knapp 2 Monate.
    Und es wird trotzdem nicht reichen.
    Schon weil der Andrang beim Verkaufsstart immer am größten ist.

  4. 18.09.17 20:07 Mr.No (Handy Profi)

    Die Sache ist ja die, wenn Apple davon ausgeht dass es wieder ein Rekordquartal geben wird und sie sowieso von Ihrem Produkten überzeugt sind, könnte sie von Anfang an ja eine leichte "überproduktion" veranlassen. Letzdentlich werden die IPhones so oder so gekauft. Aber ich bin nur ein Laie.
    Also, mein Galaxy s7 war schon äußertste Grenze was den Preis angeht. Mehr hätte ich definitiv nicht bezahlt.
    Ich hoffe, dass alle Hersteller mal auf die Bremse treten und die Preise mal runterschrauben. Über 1000€ für ein Smartphone und es geht direkt kaputt wenn es hinfällt. Lächerlich.

  5. 18.09.17 19:25 Antiappler (Handy Profi)

    "Welchen Sinn macht es Personal ubd Arbeitsplätze für eine kurze Stoßzeit aufzubauen"

    Mein letzter Wissensstand bezüglich Wanderarbeiter in China waren 150 Millionen. Da das fertigen der Geräte in unterschiedlichen Schritten und Handgriffen abläuft, und nicht eine Person ein ganzes iPhone zusammenbaut, sondern mehrere Arbeiter daran beteiligt sind, sollte es doch bei so vielen Arbeitssuchenden kein Problem sein genug Leute zu finden, denen man in Kürze die entsprechenden Arbeitsschritte beibringt.

  6. 18.09.17 19:13 Echse (Handy Master)

    Alfred

    Offensichtlich produzieren die nicht genug.
    Schau dir mal an, was kuo schreibt zu den Stückzahlen des iPhone x
    Die sind Meilenweit hinter dem Max Ausstoß.

    https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/iPhone-X-wird-angeblich-sehr-knapp-3834415.html


    Also. 40 Millionen sollen in 2017 bereitstehen. Das reicht nichtmal ansatzweise, um dieser Nachfrage gerecht zu werden.

    Wie schrieb kuo?
    Klingt nach viel. Sind bei Apple aber nur peanuts.

    Viel interessanter finde ich, dass sowohl die Provider als auch Apple beim 8 er ausverkauft sind.
    Und hier bin ich auf die Zahlen im Oktober gespannt.

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