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Vodafone Pass: Streamen und Chatten ohne Blick aufs Datenvolumen

Björn Brodersen 27.09.2017 - 09:40|5
Vodafone Pass: Streamen und Chatten ohne Blick aufs Datenvolumen

Vodafone führt zum 26. Oktober neue Red- und Young-tarife für Smartphone-Nutzer ein. Zu den Inklusivleistungen der meisten Tarifvarianten zählt jeweils ein Vodafone Pass für die Nutzung von Chat-, Social- oder Streaming-Diensten, ohne dass das dabei anfallende Datenvolumen vom monatlichen Highspeed-Traffic abgezogen wird.

Vodafone startet ein Konkurrenzangebot zu StreamOn der Telekom: Künftig können Vodafone-Kunden Pässe für bestimmte Chat-, Social- und Streaming-Dienste buchen. Das durch die Dienste anfallende Datenvolumen wird nicht von dem im Basistariftarif zur Verfügung stehenden Highspeed-Traffic abgezogen. Bei Abschluss eines neuen Handyvertrags oder bei Vertragsverlängerung in einem Red- oder einem Young-Tarif ab dem 26. Oktober können die Kunden einen der Pässe ohne weitere Kosten hinzuwählen, jeder weitere Pass schlägt mit 5 Euro oder 10 Euro zu Buche - je nach Leistungsumfang. Wird nach Überschreiten des Highspeed-Traffics im Basistarif vorübergehend die Datenrate des mobilen Internetzugangs heruntergedrosselt, betrifft diese Beschränkung auch die Chat- und Streaming-Dienste.

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Vodafone Pass ist verfügbar in den Red-Tarifen ab Variante M für 44,99 Euro pro Monat und in den Young-Tarifen für Kunden bis zum Alter von 27 Jahren in der Variante M für 27,99 Euro pro Monat. Zu den Chat-Diensten, die ohne Rücksicht auf das monatliche Highspeed-Datenvolumen genutzt werden können, zählen WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram, Threema, Viber und Vodafone Message Plus, zu den Social-Diensten Facebook, Instagram, Pinterest und Twitter. Von den Streaming-Diensten berücksichtigt Vodafone Amazon Music Unlimited, Amazon Prime Music, Deezer, I Love Radio, Napster, Soundcloud und Tidal sowie Amazon Prime Video, Netflix, Sky Go, Sky Ticket, Vevo und Vodafone GigaTV.

  • Chat-Pass (5 Euro pro Monat bei Zusatzbuchung): Facebook Messenger, Telegram, Threema, Viber,  Vodafone Message+, WhatsApp
  • Social-Pass (5 Euro pro Monat bei Zusatzbuchung): Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter
  • Music-Pass (5 Euro pro Monat bei Zusatzbuchung): Amazon Music Unlimited/Prime Music, Deezer, I Love Radio, Napster, Soundcloud, Tidal
  • Video-Pass (10 Euro pro Monat bei Zusatzbuchung): Amazon Prime Video, Netflix, Sky Go, Sky Ticket, Vevo, Vodafone GigaTV

Die Vodafone-Pässe können jeweils mit 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit gebucht und mit einer Frist von drei Monaten zum Laufzeitende gekündigt werden.

Das Kleingedruckte zu Vodafone Pass

Über VPN-Verbindungen funktioniert das quasi datenvolumenlose Nutzen der eingebundenen Dienste nicht, per Roaming in anderen Mobilfunknetzen - etwa bei einer Auslandsreise - auch nicht. Kunden, die für ihre Familien oder Lebenspartner weitere Red-Plus-Zusatzkarten verwenden, können auch zu jeder Red-Plus-Data- oder Red-Plus-Allnet-Karte einen eigenen Vodafone Pass hinzubuchen.  Innerhalb der Red-Plus-Familie kann das Highspeed-Datenvolumen der Hauptkarte auf alle Zusatzkarten verteilt und über GigaDepot das unverbrauchte Datenvolumen in den Folgemonat übernommen werden.

Vodafone: Neue Red-Tarife mit Daten-Pässen | (c) Vodafone
Vodafone: Neue Red-Tarife mit Daten-Pässen | (c) Vodafone

Mehr zum Thema: Daten-Flatrate, Mobilfunkbetreiber, Allnet-Flat, Smartphone-Tarif, Tarif

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Kommentare
  1. 27.09.17 16:33 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @DerZander:"Aber bereits beim Thema StreamOn der Telekom hat man ja gemerkt, dass die meisten Nutzer für einen kleinen Vorteil nichts von grundsätzliche Erwägungen hören wollen. Wenn man dadurch einen kurzfristigen Vorteil hat, dann ist den meisten Netzneutralität wohl völlig egal."
    >>Die Wahrheit ist, dass es kein Vorteil ist, sondern ein Nachteil, weil die Provider einfach die Datenvolumina nicht ernsthaft anheben wollen, obwohl die Auslastung seit Jahren deutlich sinken müsste durch die neuen Standards (war schließlich deren Ziel).

    Ob deine Aussage tatsächlich "die meisten Nutzer" betrifft, wird sich aber noch zeigen müssen, denn ich glaube nicht dass das wirklich die meisten sind. Problem ist aber dass die Provider das Spiel solange spielen können wie sie wollen, solange keiner einen Schritt vorwärts macht, denn Providerseitig gibt es das Oligopol schon.

  2. 27.09.17 16:08 DerZander (Handy Profi)

    Netzneutralität ade.

    Aber bereits beim Thema StreamOn der Telekom hat man ja gemerkt, dass die meisten Nutzer für einen kleinen Vorteil nichts von grundsätzliche Erwägungen hören wollen. Wenn man dadurch einen kurzfristigen Vorteil hat, dann ist den meisten Netzneutralität wohl völlig egal.

    Das wird sich alles noch arg rächen und dann werden wieder alles meckern, die sich jetzt über ein paar Megabyte mehr Traffic freuen.

    Dann gibt es eben in ein paar Jahren nur noch einige große Oligopolisten, die "das Internet" unter sich aufgeteilt haben. Sagt nicht euch hätte niemand gewarnt.

    https://netzpolitik.org/2017/netzneutralitaet-vodafone-pass-ist-genau-das-wovor-wir-immer-gewarnt-haben/

  3. 27.09.17 12:19 Silver Harlequin (Member)

    Spotify gibts nur bei der ']['-error, oder?
    Ich vermisse auch DuGlotze. Wenn man schon sowas anbietet dann bitte auch alle Anbieter.
    Zudem sind das 4 'Pässe' und das wird mit der Zeit dann echt teuer.

  4. 27.09.17 10:41 blueskyx (Advanced Member)

    Macht doch die Telekom bei StreamOn genau so. Allerdings direkt von Anfang an.

  5. 27.09.17 09:53 Svensemann (Member)
    Ergänzung

    wichtiges zur Videoqualität:
    Zwar überträgt Vodafone aktuell noch die volle Auflösung, behält sich aber im Kleingedruckten auch vor, die Videos auf 480p zu Komprimieren.

    Und dann sitzt man da mit seinem 24 Monate Vertrag und den groben Pixeln auf dem Display...nicht schön

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