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Huawei Mate 10 (Pro): Diese Features soll das Huawei-Smartphone bieten

Björn Brodersen 15.10.2017 - 11:44|0
Huawei Mate 10 (Pro): Diese Features soll das Huawei-Smartphone bieten

Den Chipsatz des Mate 10 hat Huaweis Mobile-Chef Richard Yu bereits im Detail vorgestellt, die Akku-Größe hat der Hersteller ebenfalls benannt. Was wir ansonsten vom Hauwei Mate 10 (Pro, Lite) erwarten dürfen, fassen wir im Ausblick auf das morgigen Launch-Event zusammen.

Das Kernstück des neuen Flaggschiff-Smartphones hat der Hersteller schon vorgestellt: den Chipsatz Kirin 970 mit einer Einheit für Künstliche Intelligenz. Eine Revolution, so Huawei. Und auch die Akku-Größe ist schon offiziell benannt: üppige 4.000 mAh. Doch das Mate 10 ist letzten Endes auch ein normales Smartphones zum Telefonieren, Chatten, Fotografieren, Streamen und mehr. Wir fassen zusammen, was über das neue Huawei-Phablet, das am morgigen Montagnachmittag in München vorgestellt wird, bislang bekannt ist.

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Das Mate 10 präsentiert Huawei mit etwas mehr Vorlauf zum Weihnachtsgeschäft als im vergangenen Jahr das Mate 9. Das neue Gerät wird in verschiedenen Versionen erscheinen, die Serie soll neben einem Ausgangsmodell ein Mate 10 Pro, ein Mate 10 Porsche Design und ein Mate 10 Lite umfassen. Das Mate 10 Lite passt allerdings nur namentlich in die Reihe, denn die technische Ausstattung dieser Variante wird wohl wie beim Huawei P10 Lite nicht flaggschifftauglich, sondern allenfalls Mittelklasse sein. Dafür soll es auch schon zum Preis von 379 Euro erhältlich sein, während die anderen drei Modelle deutlich mehr kosten werden.

Leak: Huawei Mate 10 Pro | (c) Evan Blass
Leak: Huawei Mate 10 Pro | (c) Evan Blass

Wir rechnen mit einem Verkaufspreis von 750 bis 800 Euro für die Standardversion und knapp unter 1.000 Euro für das Mate 10 Pro. Das Mate 10 Porsche Design wird sicherlich preislich mehrere hundert Euro über der 1.000er-Marke liegen - das ist ja schon beim Mate 9 Porsche Design der Fall.

Design, Display und Kameras des Huawei Mate 10

Zumindest das Huawei Mate 10 wird nach bisherigem Kenntnisstand ein 6 Zoll großes Display im 18:9-Format bieten. Damit folgt der chinesische Hersteller dem von Samsung und LG vorgegebenen Trend zu länglichen, an den Längsseiten nahezu randlosen Smartphones. Die Display-Auflösung wird beim Pro-Modell erwartungsgemäß 2.960 x 1.440 Pixel (WQHD+) betragen. Macht Huawei es wie im vergangenen Jahr, dann wird das Mate 10 mit einem etwas kleineren Touchscreen mit geringerer Auflösung ausgestattet sein. Derzeit ist nicht einmal bekannt, ob das Standardmodell auch ein nahezu randloses Display haben wird oder im konventionellen Design gehalten sein wird. Anders als beim Vorgängermodell soll die Rückseite des Mate 10 (Pro) nicht aus Aluminium bestehen, sondern aus Glas mit leicht gewölbten Rändern. Nur der Rahmen besteht offenbar aus Metall. Das Gehäuse st angeblich nach IP68 gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt.

In einem Video teasert Huawei Fotofeatures des Mate 10 an | (c) Huawei
In einem Video teasert Huawei Fotofeatures des Mate 10 an | (c) Huawei

Bei den Kameras vertraut Huawei weiterhin auf die Zusammenarbeit mit dem renommierten Hersteller Leica. Alles andere wäre eine Überraschung. Das Mate 10 soll die Nummer 3 im Smartphone-Markt mit einer Dual-Kamera aus 12-Megapixel- und 20-Megapixel-Bildsensor mit jeweils optischer Bildstabilisierung (OIS) und schnellem Autofokus bestücken. Bislang setzt Huawei in den Flaggschiff-Reihen auf einen Farb- und einen Monochromsensor, in den niedrigpreisigeren Mittelklasse aber auch schon mal auf zwei Farbsensoren. Vom Hersteller veröffentlichte Teaser weisen auf Funktionen zum nachträglichen Verschieben des Fokuspunkts auf Aufnahmen sowie auf Fotos mit Bokeh-Effekt hin. Die Blendenöffnung der Hauptkamera soll mit f/1.6 groß ausfallen, was unter anderem für bessere Bildqualität beim Fotografieren unter schlechteren Lichtbedingungen sorgt. Die Frontkamera des Mate 10 (Pro) löst nach bisherigen inoffiziellen Angaben mit 8 Megapixel auf.

Kirin 970: Das Herzstück des Huawei Mate 10

Der Anfang September auf der IFA in Berlin von Huaweis Mobile-Chef Richard Yu vorgestellte Chipsatz Hisilicon Kirin 970 soll mit Hilfe des Dual-ISP und der integrierten Neural Processing Unit (NPU) ebenfalls für bessere Bildergebnisse sorgen. Die Hisilicon AI genannte Neural-Engine des im 10-Nanometer-Prozess gefertigten Chips liefert nach Angaben von Yu "eine dramatisch bessere KI-Leistung als CPU und GPU zusammen" und verarbeite zum Beispiel 2.000 Bilder pro Minute. Sie bringe "die Smartphone-Fotografie von 'sichtbar' und 'klar' auf die Stufe 'intelligent'", sagte der Huawei-Manager in seiner IFA-Keynote. "Mit der Künstlichen Intelligenz befähigt der Chipsatz Smartphones, das beste Foto unter jeder Bedingung zu schießen, und so jeden Schnappschuss heller und lebendiger machen." So könne der Chipsatz beispielsweise für Porträtfotos Gesichter detaillierter erkennen und besser in Szene setzen.

Auf der folgenden Seite lest ihr mehr zum Kirin 970 sowie zum Huawei Mate 10 Lite und erfahrt, wir ihr das Launch-Event im Livestream ansehen könnt.

Mehr zum Thema: Android-Smartphones, Smartphones, Kirin, Dual-Kamera, Kirin 970

Quelle: u.a. Evan Blass, Android Central

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