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Face ID: Apple bezeichnet Bloomberg-Bericht als "völlig falsch"

Björn Brodersen 25.10.2017 - 19:30|9
Face ID: Apple bezeichnet Bloomberg-Bericht als

Der iPhone-Hersteller wehrt sich aber gegen die Behauptung von "Bloomberg", dass die Qualitäts-Standards für Face ID abgesenkt worden seien. Die Gesichtserkennung des iPhone X arbeite genauso akkurat wie vorgesehen, betont Apple. Eine weitere These des "Bloomberg"-Artikels dementiert Cupertino aber nicht.

Apple senkt die Genauigkeit der Gesichtserkennung Face ID des iPhone X, um Auftragsfertigern die Produktion zu erleichtern und zum Verkaufsstart des Smartphones in der kommenden Woche mehr Einheiten auf Lager zu haben. So berichtet es der Wirtschaftsdienst "Bloomberg". Der iPhone-Hersteller bestreitet dies. In einem US-Medien vorliegenden Statement bezeichnet Apple den "Bloomberg"-Bericht als "völlig falsch". Die Gesichtserkennung des iPhone X werde genau so zuverlässig und sicher arbeiten, wie das Unternehmen es im September in Cupertino in der Keynote ankündigte: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gesichtserkennung das iPhone X fälschlicherweise entsperre, liege bei 1:1.000.000.

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"Wir gehen davon aus, dass Face ID der neue Gold-Standard für Gesichtserkennung wird", schließt Apple die Erklärung. Bei Nutzung des iPhone-Fingerabdrucksensors Touch ID liegt das Risiko, dass das Gerät mit einem anderen, nicht registrierten Fingerabdruck entsperrt wird, laut Apple bei 1:50.000.

"Bloomberg" hatte berichtet, dass aufgrund von Produktionsproblemen beim 3D-Sensor für Face ID nur zwei Millionen bis drei Millionen Einheiten des iPhone X zum Verkaufsstart am 3. November verfügbar wären. Dass die Produktion nicht problemlos laufe und Lieferengpässe bestünden, so wie es im "Bloomberg"-Artikel steht, dementiert Apple nicht. Der Vorverkauf des neuen Apple-Smartphones mit nahezu randlosem Display und Gesichtserkennung läuft am kommenden Freitag, 27. Oktober, an.

Mehr zum Thema: iPhone, Smartphone, Apple-Smartphones

Quelle: 9to5Mac

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Kommentare
  1. 26.10.17 19:25 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @polli69:"Kollege, es ist nicht so, dass Apple 1.000.000 Menschen in ein iPhone schauen läßt und nach 999.999 Fehlversuchen der 1.000.000 das Handy entsperren kann. Ich habe aber jetzt keine Lust eine Stochastik Diskussion zu führen. "
    >>Du kannst mir also sagen wie man es nicht macht ... ok, das war doch aber noch nicht alles. Und auf welcher Grundlage willst du überhaupt eine Stochastik-Diskussion führen? Das einzige was du hast ist 1:1000000 und das war es dann auch schon - keine Basiswerte, keine Methode, keine Hochrechnung, nichts.

    "Glaub es einfach, dass Apple da nicht "mogelt" oder Beweise das Gegenteil und hol dir 1.000.000 Klicks auf YouTube."
    >>"Es gibt Gott, ansonsten gäbe es doch sicher einen Beweis für das Gegenteil." --Mittelalterlogik; Ist eine relativ klassische Form des Argumentum ad Ignorantiam. Oder wie ich gerne sage: Abgelehnt! ;)

    So wie Frankfurter das beschreibt stell ich mir das auch vor, also von der Art wie sie auf diesen Wert gekommen sind.

  2. 26.10.17 17:54 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    Die Wahrscheinlichkeit wird wohl ein theoretischer Wert auf Grundlage der Technik sein. Entscheidend ist hier die Bildqualität und SW, wie genau das System Unterschiede erkennen kann. Wenn das Bild mit 1000x1000 auflöst dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle Pixel passen 1:10^6. Da aber Apple die Qualität des Systems senkt wird das ganze ungenauer und tolleranter

  3. 26.10.17 17:09 polli69 (Advanced Handy Profi)

    Kollege, es ist nicht so, dass Apple 1.000.000 Menschen in ein iPhone schauen läßt und nach 999.999 Fehlversuchen der 1.000.000 das Handy entsperren kann. Ich habe aber jetzt keine Lust eine Stochastik Diskussion zu führen.
    Glaub es einfach, dass Apple da nicht "mogelt" oder Beweise das Gegenteil und hol dir 1.000.000 Klicks auf YouTube.

  4. 26.10.17 16:21 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @polli69: Wie soll das bitte herauskommen? Die Zahl selbst ist doch schon so gerade, dass der Vorwurf der Fiktion naheliegt. Man darf sich auch gerne mal selbst fragen, wie man sowas überhaupt testen soll um auf ein solches Ergebnis kommen zu können ;)

    Bestenfalls ist es so wie bei den (dynamischen) Kontrastangaben bei Fernsehern. Der Unterschied von Fiktion zu absurden Tests um ein Ergebnis hinzumogeln ist aber auch nicht so groß, dass es einen ernsthaften Unterschied machen würde.

  5. 26.10.17 15:09 polli69 (Advanced Handy Profi)

    Wahrscheinlichkeiten sind meist nicht aus der Luft gegriffen, sondern basieren auf Tests, die dann kumuliert werden.
    Sie können natürlich aus der Luft gegriffen sein, wenn das aber herauskommt wird's meist sehr peinlich.

  6. 26.10.17 11:32 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gesichtserkennung das iPhone X fälschlicherweise entsperre, liege bei 1:1.000.000."

    Da diese Zahl völlig aus der Luft gegriffen ist bzw keine wissenschaftliche Grundlage hat, kann Apple da behaupten was es will und das kann auch Bloomberg. Da zeigt sich doch die Idiotie dieser Pseudofakten.

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