Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 

iPhone X: Zwei Akkus im Apple-Phone

Matthias Zellmer 03.11.2017 - 15:03|20
iPhone X: Zwei Akkus im Apple-Phone

Das iPhone X sieht von außen ganz anders aus als die die vorangegangenen Smartphone-Modelle von Apple. Das Display stößt an allen vier Seiten an den Rahmen, statt eines Fingerabdrucksensors dient ein Kamera- und Sensorssystem zum Entsperren des Geräts. Auch im Innenraum des Gehäuses hat Apple kräftig umgeräumt.

Seit heute ist das iPhone X im Handel erhältlich, schon haben die Reparaturexperten von iFixit das neue Apple-Smartphone Stück für Stück auseinandergenommen und gewähren einen Blick in das Innenleben des Geräts. Die größe Überraschung im Teardown: Apple baut in das neue iPhone mit 5,8 Zoll großem, rahmenlosen Display und der Gesichtserkennung Face ID zum Entsperren des Geräts zwei Akkus statt nur einen Stromspeicher.

Anzeige

Bei einem MacBook Pro mag das nichts Neues sein, für ein iPhone sehr wohl. Allen Anschein benötigt das große OLED-Display mit einer Auflösung von 2.436 x 1.125 Pixel deutlich mehr Energie als die kleineren IPS-LCDs vorangegangener Smartphone-Modelle von Apple. Die Gesamt-Akkukapazität des iPhone X beträgt 10,35 Wh bzw. 2.716 mAh. Zum Vergleich: Die Batterie im iPhone 8 Plus hat eine Kapazität von 10,28 Wh und liegt damit geringfügig unter der Nennladung des iPhone X.

Apple iPhone X im Teardown | (c) iFixit
Apple iPhone X im Teardown | (c) iFixit
Apple iPhone X im Teardown | (c) iFixit
Apple iPhone X im Teardown | (c) iFixit

Durch die L-förmig angeordneten Akkus bleibt im iPhone X weniger Platz für das Logic Board. Aber auch dafür hat sich Apple etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Auch das Motherboard im iPhone X besteht aus zwei Teilen, die übereinander angeordnet sind. Legte man diese beiden Teile nebeneinander, würde die Grundfläche der iPhone-X-Platine um 35 Prozent größer sein als die des iPhone 8 Plus.

Darum hat das iPhone X eine vertikale Dual-Kamera

Das Gesichtserkennungssystem Face ID mit der TrueDepth-Frontkamera, einer Infrarotkamera, einem Infrarotlicht und einem Punktprojektor ist nach Einschätzung von iFixit der Grund dafür, dass Apple die 12-Megapixel-Dual-Hauptkamera vertikal im iPhone X anordnet. Diese wiederum schein leicht federnd gelagert zu sein, um wie ein Airbag Stöße zu absorbieren und die Sensoren zu schützen.

Apple iPhone X im Teardown | (c) Bloomberg
Ein Blick in das Innenleben verschiedener iPhone-Modelle | (c) Bloomberg

Eine interessante Zusammenstellung gibt es übrigens auf der Website von Bloomberg: Dort können Interessierte einen virtuellen Blick in alle bisherigen iPhone-Modelle werfen und nachvollziehen, wie sich der Aufbau im Gehäuse der Geräte über die Jahre hinweg verändert hat.

Mehr zum Thema: iPhone-Akku, Smartphone, Apple-Smartphones, Retina-Display

Quelle: iFixit via 9to5Mac

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 20 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 06.11.17 11:04 Echse (Handy Master)

    Wieso schaffen das Werkstätten oder der Reparaturdienst von Apple? Gibt schließlich auch Privatleute, die handwerklich sehr geschickt sind!

    https://www.iphone-ticker.de/sensortausch-nicht-ohne-weiteres-moeglich-apples-touch-id-als-geschuetzte-umgebung-56548/

    So ähnlich erwarte ich das auch für Face ID. Nur eine bestimmte TrueDepth Kamera für ein ganz bestimmtes iPhone. Apple s Aussage zum manipulationsschutz für Face ID ging ja schon in die Richtung.
    Und dann kannst du geschickt sein wie du willst.
    Du baust TrueDepth Kamera aus, meinetwegen um sie zu tauschen. Und damit ist der Ofen aus.
    Face ID wird höchstwahrscheinlich nicht mehr funktionieren.
    Apple repariert nicht sowas.die tauschen das ganze Gerät.

    Und nochmal. Genau dafür ist die Versicherung. Eben weil man als Privatmann dann nicht weiterkommt.
    Oder glaubst du, ich habe Apple Care plus nur abgeschlossen weil (vielleicht ) irgendwann ein Akku gewechselt werden müsste?
    Nein. Eben für solche ^ spezialfälle^. Die eben nicht konstruiert sind. Und wie der droptest zeigt, auch ganz schnell passieren können

  2. 06.11.17 07:29 Antiappler (Handy Profi)

    @Echse

    Das hat doch mit Geld und einer Versicherung überhaupt nichts zu tun!

    Wer in solchen Dingen versiert ist, Zeit und Lust hat, wird sich in jedem Fall selbst an die Reparatur machen.

    Außerdem macht es auch Spaß, Dinge zu reparieren, die andere Leute wegschmeißen würden, weil sie "viiieeel" Geld haben *hust und lach*, oder weil man kein Geld für teure Reparaturen ausgeben muss/will.

    Das eventuell wirklich große Problem wäre dann nur noch die Beschaffung von originalen Ersatzteilen.

    Der Rest sind nur Dinge, die sich ein Mensch wie Du einfach nicht vorstellen kann, was Deine Kommentare auch wiedergeben.

    Obwohl Du doch zumindest im konstruieren von "Kriminalität" sehr fantasievoll bist. ;-)

    "Wie weit kommst du dann wohl mit Lust und geschick und Zeit ?"

    Wieso schaffen das Werkstätten oder der Reparaturdienst von Apple? Gibt schließlich auch Privatleute, die handwerklich sehr geschickt sind!

  3. 06.11.17 02:20 Echse (Handy Master)

    Antiappler

    Erstens sollten wir unterscheiden, um welche Smartphones es geht. Bei einem 200—300 Euro Smartphone wäre eine Smartphone Versicherung unnütz. Da kann man dann selber Hand anlegen. Geht bei Der Reparatur was schief, wen juckts? Kauft man sich für 200 Euro ein neues.
    Sprechen wir allerdings von 4 Stelligen Euro Beträgen, sieht die Sache schon anders aus.
    Andere, meist auch kompliziertere Technik verbaut.
    Da lohnt dann eben auch eine Versicherung.
    Du hast, wenn du in Eigenregie etwas machst, erstmal nur Stress. Du musst die original Ersatzteile finden und kaufen. Und brauchst für die Reparatur noch Zeit.
    Warum soll man sich das antun, wenn es wesentlich bequemer geht? Klar kostet es Geld.
    Aber es soll eben auch Leute geben, die haben weder die Lust noch die Zeit nach den Ersatzteilen zu suchen.
    Geschweige denn wollen sie sich für eine Reparatur stundenlang hinsetzen.
    Und sollten gewisse Sachen beschädigt sein (TrueDepth Kamera) kannst du eine eigene Reparatur sowieso vergessen.
    Wenn man das weiß, sorgt man vor.

    Ein Beispiel war doch eben der droptest. Glas ok. Face ID hat nicht mehr funktioniert.
    Wie weit kommst du dann wohl mit Lust und geschick und Zeit ?
    Ich sag’s dir. Keinen Millimeter weit.
    Genau für sowas hat man eine Versicherung. Die natürlich auch die einfachen Dinge beinhaltet( akkuwechsel, displaytausch), welche man theoretisch selber machen könnte aber ja nicht mehr machen muss:)

  4. 06.11.17 00:34 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    @ Zander:

    "immer wieder dieselbe Frechheiten von Apple. Durch den Einsatz von obskuren Schrauben verschiedener Art wird das reparieren künstlich erschwert." [@Zander]
    > Bloß dass ich mein Smartphone nicht in jeder Hinterhof Werkstatt reparieren lasse:)< [@Echse]
    >>Was hat das mit meinem Einwand zu tun? Ich repariere selbst. Außerdem haben die freien Werkstätten sicherlich alle Arten von Schraubendrehern.<< [@Zander]

    ==> Na, dann ist doch alles in Butter. Worüber regst Du Dich dann also auf?

  5. 05.11.17 23:45 Antiappler (Handy Profi)

    "Oder man hat das Geld für eine Reparatur vom Fachmann."

    Oje! Schon wieder das Argument Geld.

    Wer gerne "bastelt" und auch dazu in der Lage ist sein Gerät, oder andere Dinge selbst zu reparieren, ist ein Mensch, der sich den Reparatur-Dienstleister nicht leisten kann, weil er nicht genug Geld hat.

    Werden solche "Argumente" nicht mal langweilig?

    Ich würde mich allerdings dem Argument von chief anschließen, bezüglich der Beschaffung von originalen Ersatzteilen. Das könnte wirklich ein Problem sein, aber nicht dass bei genügend Geschick, Zeit und Lust, die Reparatur selbst ein großes Problem ist.

  6. 05.11.17 21:45 Echse (Handy Master)

    Chief

    Mit der Reparatur kannst du es nennen wie du willst.
    Gerade bei der Rückseite sollte nicht jeder rumfrickeln. Und die meisten können es auch nicht , ohne das Ärger vorprogrammiert ist
    https://curved.de/news/iphone-x-ist-leichter-zu-reparieren-als-galaxy-note-8-544498

    Zitat
    ^...Während zumindest Display und Akku halbwegs leicht zu wechseln sein dürften, sieht das beim Tausch der Rückseite anders aus: Das Gehäuse der Dualkamera ist breiter als die Aussparung auf der Rückseite des iPhone X. Zudem soll sie mit der darunterliegenden Metallplatte verschweißt sein. Um hier also einen Austausch vorzunehmen, sei es notwendig, das Kamera-Gehäuse abzutrennen...^

    Na viel Spaß beim basteln:)

    Ps.

    Nettes Wortspiel @chief. Bloß schrieb ich wortwörtlich
    ^...Ist wohl auch nicht sooo empfindlich..^
    Das bedeutet ja nicht, dass es gar nicht empfindlich ist.
    Aber eben nicht überempfindlich, gerade was das Glas betrifft.
    Es heißt ja nicht, dass bei jedem runtergefallenem x wo das Glas nicht kaputtgeht, automatisch Face ID nicht mehr funktioniert.

    Lt. Artikel von AM ist Face ID ja federnd gelagert. Kann also gewisse Erschütterungen ab.
    Ab einer gewissen Stärke kann das aber auch Face ID in gewissem Maße beschädigen.
    Was wieder ein Grund für eine Versicherung wäre.
    Denn dann ist eh Apple gefragt. Wie damals beim homebutton. Einfach so kann und darf jeder Face ID nicht reparieren. Ist eh gegen Manipulationsversuche geschützt.
    Sprich, wenn jemand an Face ID ^ rumfrickelt^, wird es danach nicht mehr funktionieren.
    So soll es auch sein. Da Face ID entscheidend für die Sicherheit des x ist.

    ^...Das TrueDepth-Kamerasystem umfasst Funktionen zur Erkennung von Manipulationen. Wird eine Manipulation erkannt, kann das System aus Sicherheitsgründen deaktiviert werden...^

    Quelle Apple

antworten
 
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige
Anzeige