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iPhone X: Teure Teile, fette Ausbeute

Tobias Czullay 07.11.2017 - 15:30|14
iPhone X: Teure Teile, fette Ausbeute

Das iPhone X ist nicht nur deutlich teurer als das iPhone 8, Apples neues OLED-Smartphone kostet auch in der Herstellung mehr. Am iPhone X verdient der Hersteller trotzdem mehr.

Das iPhone X ist das bislang teuerste iPhone. Für den Käufer auf der einen, für Apple als Hersteller auf der anderen Seite. Denn dem stolzen Preis von mindestens 999 US-Dollar oder 1.149 Euro stehen Komponentenkosten in Höhe von 357,50 US-Dollar gegenüber. Das ergibt die Rechnung des auf Technik-Teardowns spezialisierten Unternehmens TechInsights, die den Bericht vor der Veröffentlichung unter anderem Reuters zur Verfügung gestellt hat. Das iPhone 8 kostet Apple rein nach Bauteilen 285 US-Dollar, der Verbraucher löhnt mindestens 699 US-Dollar oder 799 Euro. Trotz höherer Kosten für die Technik generiert das iPhone X für Apple höhere Einnahmen schreibt TechInsights, der Gewinnspanne von 64 Prozent stehen 59 Prozent aus dem iPhone 8 gegenüber.

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Vor allem das OLED-Display treibt die Komponentenkosten für das iPhone X in die Höhe. Kostet das 4,7 Zoll große LCD-Display des iPhone 8 lediglich 36 US-Dollar, schlägt der nahezu rahmenlose 5,8-Zoll-Bildschirm im Luxusmodell mit 65,50 US-Dollar zu Buche. Auch das Chassis des iPhone X ist teurer. Das aus Glas und mit einem Rahmen aus Edelstahl versehene Gehäuse kostet 36 US-Dollar, das des iPhone 8 mit Aluminium-Einfassung nur 21,50 US-Dollar.

Da kann auch die Konkurrenz nicht mithalten

Auch im Vergleich zur Konkurrenz ist das iPhone X nach Komponentenkosten teurer, aber profitabler für den Hersteller. Laut TechInsights kosteten Samsung die Bauteile des Galaxy S8 zum Marktstart im April 326,50 US-Dollar und damit 45 Prozent des Verkaufspreises, das aktuelle Huawei Mate 10 kostet 290 US-Dollar - 40,8 Prozent der Kosten für Verbraucher.

In den Rechnungen von TechInsights werden lediglich die aktuellen Preise für die Komponenten berücksichtigt, Kosten für Arbeitslöhne, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und Marketing bleiben außen vor.

Mehr zum Thema: iPhone, Smartphone, Smartphone-Markt

via 9to5Mac

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Kommentare
  1. 10.11.17 13:31 Andre2779 (Expert Handy Profi)

    Euer iPhone solltet ihr nur im warmen benutze, wenn es etwas kälter wird macht der Bildschirm Probleme :D

    "iPhone X: Apple bestätigt, dass der Bildschirm bei Kälte Probleme hat"

    http://winfuture.de/news,100500.html

  2. 09.11.17 16:11 Echse (Handy Master)

    Cookie

    Ich meine gelesen zu haben, dass „größere „ Veränderungen ( Vollbart weg, glatze rasieren etc.) einmalig mit dem Code bestätigt werden müssen. Dann fügt Face ID die neuen Informationen zu den bestehenden hinzu.

    Ps.
    ^...Face ID passt sich automatisch an Änderungen Ihres Erscheinungsbilds an, z. B. an aufgelegtes Makeup oder Bartwuchs. Ändert sich Ihr Erscheinungsbild deutlich, z. B. durch das Abrasieren eines Vollbarts, lässt sich Face ID Ihre Identität über Ihren Code bestätigen, bevor es Ihre Gesichtsdaten aktualisiert...^

    Quelle Apple

  3. 09.11.17 11:18 cookieman (Professional Handy Master)

    @boca
    Naja beim Fingerprint kannst Du mehr als einen einrichten, sofern man will.
    Der Fingerprintsensor setzt schon bei leichter Feuchtigkeit am Finger oder Homebutton aus.

  4. 09.11.17 10:28 bocadillo (GURU)

    Cookie

    Diese "Wenns" kann ich aber genauso beim Fingerprint anwenden...etwas " was ist wenn ich mit dem Finger in die Kreissäge geraten bin, mir die Flossen an der Herdplatte verbrannt habe oder zulange grad mit Spülmittel Teller gespült habe. Letzteres mag übrigens kein Fingerprint- egal ob der von Huawei oder Apple- jedenfalls meine Erfahrung.

    Für diese Fälle gibt es dann ja noch den Code

  5. 09.11.17 09:49 cookieman (Professional Handy Master)

    @echse
    Das sind nun alles Gedankenspiele, aber wie reagiert FaceID wenn man z.B. vom Haarträger zum Glatzkopf wird, oder vom Bartträger zum Nichtbartträger, oder wenn man ein blaues Auge hat oder durch einen Unfall ein leicht entstelltes Gesicht.

  6. 09.11.17 00:32 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    "Mich hätte mehr interessiert, wenn sich der echte Klitschko eingescannt hätte.
    Und die Wachsfigur von Klitschko hätte entsperrt."
    Mich ebenfalls, aber selbst Apple hatte das ja auf der Keynote leider nicht live demonstriert, sondern nur gebabbelt.

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