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Telekom will Alexa, Siri und Co. Konkurrenz mit eigenem Assistenten machen

Stefan Schomberg 09.11.2017 - 18:30|3
Telekom will Alexa, Siri und Co. Konkurrenz mit eigenem Assistenten machen

Die Deutsche Telekom will im nächsten Jahr einen eigenen Lautsprecher mit Sprachassistenten auf den Markt bringen. Der ist zwar auch zu Alexa von Amazon kompatibel, ist aber vor allem ein Frontalangriff auf Siri, Alexa und den Google Assistant.

Sprachsteuerung wird bald so wichtig wie Apps auf dem Smartphone. Davon geht die Deutsche Telekom aus und arbeitet daher schon an einem eigenen Sprachassistenten, der im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Das berichtet welt.de. Der Assistent heißt Magenta-Assistent und wie der recht unpersönliche Name schon verrät, ist er eher als Sprachfernbedienung gedacht, denn als weiterer Mitbewohner mit Persönlichkeit. Apple, Google und Amazon versuchen indes, ihre Assistenten möglichst menschenähnlich zu gestalten und geben ihnen daher menschliche Fähigkeiten wie das Erzählen von Witzen.

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Ob der nüchterne Telekom-Assistant da gut ankommt? An anderer Stelle orientiert sich die Telekom mehr an der Konkurrenz, zu deren Produkten der Magenta-Assistant auf Augenhöhe agieren soll. So wird er in einem Lautsprecher zum (Telekom)-Kunden kommen, der Ähnlichkeiten mit Google Home besitzt und er wird mit dem Kommando "Hallo Magenta" aktiviert werden. Ein starkes Verkaufsargument soll vor allem der Datenschutz sein. Die Telekom verspricht, dass Sprachaufzeichnungen, die wie bei der Konkurrenz per Cloud zu Servern geschickt werden müssen, nach 30 Tagen automatisch gelöscht werden. Außerdem stehen alle Server in Deutschland. Anders ist das nur, wenn der Kunde statt des Magenta-Assistenten Alexa nutzt. Das soll dank Kompatibilität auch gehen, dann landen die Daten aber wie gehabt auf Amazon-Servern. Der Lautsprecher soll unter 150 Euro kosten.

Start nach Beta-Test

Eine Funktion des Magenta-Assistenten soll die Steuerung des eigenen Smart Home sein. Dann sollen etwa die Heizung oder der Fernseher befehligt werden können. Das dürfte aber vermutlich hauptsächlich mit Telekom-Zubehör über die Qivican-Plattform klappen. Ein genaues Startdatum gibt es offenbar noch nicht, zuvor will die Telekom einen Betatest mit wenigen Teilnehmern machen - ganz wie Alexa, bevor der Assistent hierzulande flächendeckend verkauft wurde. Dabei wurden Fehler gesucht und das Verständnis für Dialekte verbessert. Noch eine Ähnlichkeit zu Amazon gibt es: Über den Magenta-Assistenten werden Nutzer auch telefonieren können. Im Gegensatz zu Amazons Lösung, die ebenfalls im nächsten Jahr nachgereicht werden soll, wird man bei der Telekom-Lösung aber keine zusätzliche Hardware benötigen. Ohnehin dient nämlich für den Magenta-Assistenten der Telekom-Router Speedport Smart als Schnittstelle.

Mehr zum Thema: Smart Home, Amazon Alexa, Google Assistant

Quelle: Welt

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Kommentare
  1. 10.11.17 09:38 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    Noch eine Assistentin? Da kommt manN ja völlig durcheinander. Kann manN die nicht alle 'Schatz' nennen?… ;-)

  2. 10.11.17 07:58 foetor (Expert Handy Profi)

    Braucht kein Mensch! Gibt genügend auf dem Markt. Wird wahrscheinlich dann wie bei Bixby laufen. Nutzt auch keiner (und es wird sich auch nicht bemüht es in anderen Sprachen auszurollen). Siri, Google und Alexa, reicht doch an Auswahl :-)

  3. 10.11.17 03:08 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Unnötig! Sollen lieber einen bestehenden nutzen. Vorzugsweise Alexa oder Google Assistent.

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