Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 

MotoTab: Motorola kehrt ins Tablet-Geschehen zurück

Tobias Czullay 14.11.2017 - 10:40|3
MotoTab: Motorola kehrt ins Tablet-Geschehen zurück

Nach sechs Jahren Auszeit mischt Motorola wieder auf dem Tablet-Markt mit. Sonderlich aufregend ist das neue MotoTab jedoch nicht, es nimmt sich ein aktuelles Lenovo-Tablet zum Vorbild und kommt mit Mittelklasse-Ausstattung daher. In Deutschland wird das Gerät nicht erscheinen.

Nach nur zwei Versuchen war schon wieder Schluss bei Motorola. Die Tablets Xoom und Xoom 2 - noch mit Android 3 Honeycomb an Bord - erschienen im Jahr 2011 und kurz bevor das Unternehmen von Google geschluckt wurde. Nachfolger gab es danach keine mehr, sechs Jahre lang war der Name Motorola auf keinem Tablet mehr zu finden. Unter dem Dach von Lenovo kehrt nun zumindest die Marke Motorola ins Tablet-Geschehen zurück, exklusiv für den US-Anbieter AT&T kommt das neue MotoTab auf den Markt. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen gänzlich neuen Flachcomputer, sondern um ein modifiziertes Lenovo Tab 4 Plus.

Anzeige

Das MotoTab kommt entsprechend im gleichen Gewand mit zwei nach vorne strahlenden Lautsprechern und angeschrägtem Rahmen sowie einer sehr ähnlichen technischen Ausstattung daher. Das Display des Tablets ist 10,1 Zoll groß und stellt Full-HD-Auflösung dar, unter der Haube kommt ein Snapdragon 625 zum Einsatz. Dem stehen statt wie im Lenovo-Vorbild nicht 3 GB sondern nur 2 GB Arbeitsspeicher, dafür aber mit 32 GB der doppelte Speicherplatz zur Seite. Auf der Vorderseite prangt ein Fingerabdrucksensor, der Akku des MotoTab hat 7.000 mAh und wird über USB-C geladen. Android kommt in Reinform zum Einsatz, basierend auf Version 7.1 Nougat. Allerdings sind einige zusätzliche Apps und Dienste auf dem Gerät vorinstalliert, so unter anderem ein Kids Mode.

Motorola MotoTab | (c) Lenovo
Motorola MotoTab | (c) Lenovo
Motorola MotoTab | (c) Lenovo
Home Assistant Pack | (c) Lenovo

Als Exklusiv-Tablet eines Mobilfunkanbieters unterstützt das Moto Tab auch LTE-Verbindungen und lässt sich ohne ein Smartphone in der Nähe zum Telefonieren nutzen. Eine Besonderheit ist das optional erhältliche Home Assistant Pack, ein trommelförmiger Lautsprecher, in den das Tablet eingehängt werden und für das Anschauen von Filmen genutzt werden kann. Das MotoTab kostet ohne Vertrag 299,99 US-Dollar und ist ab diesem Freitag erhältlich - nur nicht in Deutschland.

Mehr zum Thema: Tablet, Android-Tablet, Neuvorstellung

Quelle: Lenovo via Android Police

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Kommentare
  1. 15.11.17 13:31 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @sehnix: "Gerade im Tablet-Bereich würde ich nur zu gerne die Möglichkeit haben, ein OS selber aufspielen zu können - ungeachtet ob der Hersteller ein Image liefert oder nicht."
    >>Also es gibt einige x86-Tablets (insbesondere die mit i-Prozessoren, Atom ist störisch) die man mit Linux bespielen kann soweit ich weiß, aber wie gut das dann funktioniert kann ich dir nicht sagen. Gnome ist ja insgesamt recht fingerfreundlich rein vom sichtbaren Design, aber im Detail ist es wohl eher nicht so empfehlenswert für eben diesen Einsatzzweck.

    "Bsp. ein Linux-Tablet-Edition (gabs da nicht mal eine Ubuntu-Version?); oder ein Gerät, das ab Auslieferung auf LineageOS basiert, sodas man nicht mehr nur die Ausliefer-Version hat, sondern auch mal zwei/drei Upgrades mitmachen kann..."
    >>In Bezug auf Linux könnte man auf Purism hoffen. Ein Smartphone ist ja schon in Arbeit.

  2. 14.11.17 18:21 sehnix (Member)

    Schade, wieder keine "technische Revolution".

    Gerade im Tablet-Bereich würde ich nur zu gerne die Möglichkeit haben, ein OS selber aufspielen zu können - ungeachtet ob der Hersteller ein Image liefert oder nicht.

    Bsp. ein Linux-Tablet-Edition (gabs da nicht mal eine Ubuntu-Version?); oder ein Gerät, das ab Auslieferung auf LineageOS basiert, sodas man nicht mehr nur die Ausliefer-Version hat, sondern auch mal zwei/drei Upgrades mitmachen kann...

    OHNE das man sich ein Windows10- oder Apple-Gerät holen muss. DIE können's.
    Naja. Man wird noch träumen dürfen...

  3. 14.11.17 11:33 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Schade, hätte mir gefallen.

antworten
 
Anzeige
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige