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Apple iPhone X: Teuerstes Teil ist das OLED-Display von Samsung

Matthias Zellmer 18.11.2017 - 13:00|4
Apple iPhone X: Teuerstes Teil ist das OLED-Display von Samsung

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Samsung, als härtester Konkurrent von Apple, sich eine goldene Nase an dem iPhone X verdient. Aber auch die Kosten-Entwicklung der vergangenen sechs Jahre als auch die Preise weiterer Bauteile geben Anlass zur Verwunderung.

Das Apple iPhone X ist aktuell das teuerste Smartphone am Markt welches für die Massenproduktion gefertigt wird. Das "Einstiegsmodell" mit 64 GB internen Programmspeicher kostet hierzulande in den Farben Silber oder Space Grau 1.149 Euro, mit 256 GB Speicherkapazität sogar 1.319 Euro. Zuletzt hatte das Teardown-Unternehmen TechInsights Materialkosten in Höhe von 357,50 US-Dollar für das iPhone X mit 64 GB Speicher ermittelt. Eine Studie von IHS Markit konkretisiert den Preis auf 370,25 US-Dollar (ohne Herstellungskosten). Das mit 110 US-Dollar teuerste Bauteil ist ausgerechnet das 5,8 Zoll große und flexible OLED-Display von Samsung.

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Eine kleine Überraschung ist jedoch das zweitteuerste Bauteil des iPhone X (zum Test): Nicht der Apple A11 Bionic Chip mit neuronaler Architektur und dem M11 Motion Coprozessor (27,50 Dollar), und auch nicht die 12 Megapixel auflösende Dual-Kamera mit einer Bildblende von f/1.8 sowie f/2.4 (inkl. Frontkamera 35 Dollar), und schon gar nicht der nicht erweiterbare Flash-Speicher (3 GB/64 GB 33,45 Dollar). Nein, es ist die Gehäuse-Rückseite aus Glas und inklusive des Edelstahl-Rahmens für 61 US-Dollar. Ausgerechnet nachdem Apple selbst die Rückseite mit "Das stabilste Glas, das es je in einem Smartphone gab" beschreibt, gibt es von Stiftung Warentest das niederschmetternde Urteil "Das zerbrechlichste iPhone aller Zeiten".

Apple iPhone X Materialkosten | (c) Statista
Apple iPhone X Materialkosten | (c) Statista

Selbst das Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus, die ebenfalls über eine Glas-Rückseite verfügen, kosten laut Statista an Material- und Herstellungskosten 295,44 US-Dollar, beziehungsweise 254,87 US-Dollar. Berücksichtigt man die Kosten des iPhone 4S von nur 196 US-Dollar aus dem Jahr 2011, so haben sich die Aufwendungen innerhalb der letzten sechs Jahre nahezu verdoppelt.

Apple iPhone Kostenentwicklung | (c) IHS Markit
Apple iPhone Kostenentwicklung | (c) IHS Markit

Mehr zum Thema: iPhone-Display, Smartphone, Apple-Smartphones, Apple A11 Bionic

Quelle: IHS Markit, Statista via PhoneArena

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Kommentare
  1. 18.11.17 15:24 Matthias Zellmer (Newcomer)

    Hallo peter0815
    Vielen Dank für die sicherlich gut gemeinte Belehrung.
    Das ein "flexibles" Display bei einem darüber liegenden Schutzglas und einem Edelstahl-Rahmen sich nicht "in die ein oder andere Richtung biegen lässt", hatte ich Vorausgesetzt.
    Gerne nehme ich deinen Vorschlag mit in die nächste Redaktionsbesprechung, um zu eruieren ob der Begriff "flexibel" im Zusammenhang mit dem Display, in Zukunft in unseren News-Beiträgen ausführlich erklärt werden soll.

  2. 18.11.17 14:15 peter0815 (Handy Profi)

    ...wenn ihr einfach "flexibel" schreibt kann man sich schon wundern was ihr meint, die Erläuterung kam dann ja noch....dieses Wissen sollte aber nicht vorrausgesetzt, sondern vermittelt werden....

  3. 18.11.17 13:25 Matthias Zellmer (Newcomer)

    @ Chief
    Das iPhone-X-Display hat abgerundete Ecken, die den Kurven des Designs folgen und sich innerhalb eines normalen Rechtecks befinden. Durch eine innovative Falt- und Schaltkreisstapel-Technologie folgt das OLED Panel den Rundungen des Geräts bis in die äußersten Ecken.
    Dazu muss das Material "flexibel" sein.

  4. 18.11.17 13:06 chief (Gesperrt)

    @AM

    Frage, was bitte ist am Display des iPhone X "flexibel"?

    Als ich es am Donnerstag ausprobiert habe, konnte ich es nicht flexibel in die eine oder andere Richtung biegen.

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