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iPhone X: App-Nutzung auf dem neuen Apple-Handy

Andreas Sebayang | Golem.de 24.11.2017 - 17:40|0
iPhone X: App-Nutzung auf dem neuen Apple-Handy

Das iPhone X bietet nicht nur neue Hardware. Auch der Umgang mit Apps verändert sich dank neuer Display-Auflösung, neuem Bildformat und neuer Gesten. Das ist vermutlich auch der wahre Grund für die Abschaffung der 32-Bit-Apps. Erfahrt hier, wie die Veränderungen von iOS-Apps auf dem iPhone X im Einzelnen aussehen und wie früher umgestellt wurde.

Das iPhone X ist die wichtigste Neuvorstellung von Apple in diesem Jahr. Während das iPhone 8 kaum mehr als ein kleines Update ist, ist das iPhone X mit neuer Technik vollgestopft - die allerdings auch ihren Preis hat. 1.150 Euro sind der neue Einstiegspreis in die Top-Smartphone-Liga von Apple. Die neue Hardware erfordert auch indirekte Neuerungen, nämlich im Betriebssystem.

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Apple musste Apps aus den vergangenen fünf Jahren in die neuen Gegebenheiten des iPhone X und dessen Super-Retina-Display pressen. Das ist ziemlich gut gelungen und fällt nur in Details auf, wobei ein paar Umstellungsschwierigkeiten zu erwarten sind. Uns interessiert, wie die Veränderungen im Einzelnen aussehen, und wir haben dafür den App-Katalog aus dem iOS-11-Test kopiert. Bei dem hier verwendeten iPhone X handelt es sich um das 256-GByte-Modell, das wir auch ausgiebig getestet haben. Es sind also wirklich keine Speicherprobleme zu erwarten und die Hardware ist so schnell, dass alle Apps funktionieren sollten.

Doch bevor wir uns den Apps zuwenden, wollen wir zunächst ergründen, wie die Umstellung von Hardwaregeneration zu Hardwaregeneration normalerweise funktioniert und warum das Ende der 32-Bit-Apps für Apple sehr praktisch ist.

Vom ersten iPhone zum iPhone X

Viele haben sich gewundert, warum Apple sich von der 32-Bit-Kompatibilität verabschiedet hat. So mancher erhoffte sich, dass durch die Entschlackung des Betriebssystems auch die Geschwindigkeit gesteigert würde. Doch selbst, wenn das der Fall wäre: iOS 11 verlangsamt den Betrieb auf alten iOS-Geräten so deutlich, dass von eventuellen 64-Bit-Geschwindigkeitsschüben unserer Erfahrung nach nichts übrig bleibt. Die Geschwindigkeit hat sich zuletzt immerhin leicht gebessert. Wie zu erwarten war, hat iOS 11.1 die Situation auf Altgeräten leicht entschärft.

Schaut man sich das iPhone X an, dann erscheint die Entscheidung des Abschaffens der 32-Bit-Kompatibilität in einem völlig anderen Licht: Sie ist einfach praktisch. Denn so kommen viele Probleme gar nicht erst auf, die bei 32-Bit-Apps mit dem Gerät zu erwarten gewesen wären.

Um das verständlich zu machen, muss zunächst aber erst einmal betrachtet werden, wie zerfasert die iOS-Plattform gerade bei Smartphones im Laufe der Zeit geworden ist. Stabil war die Plattform hardwareseitig nur bis zum iPhone 5S. Apple trickste damals klug, um neue Funktionen zu bieten und die Kompatibilität hoch zu halten. So wurde beim Sprung vom 3GS und 4 eine höhere Auflösung mit einer simplen, aber hocheffektiven Vervierfachung der Pixel ermöglicht: von 480 x 320 auf 960 x 640.

Das wirklich gute Retina-Display wurde mit dem iPhone 4 eingeführt und machte es Entwicklern extrem einfach. Inkompatibilitäten waren nicht zu befürchten, denn alte Nicht-Retina-Apps konnten simpel hochskaliert werden. Die Darstellung neuer Apps war wunderschön. Die Umstellung gelang, ohne die Haptik für Anwender großartig zu ändern. Doch irgendwann wollte Apple wie die Konkurrenz ein größeres Display.

Das iPhone 5 war ein kluger Schachzug

Auch der nächste Schritt stellte Apple noch nicht vor Probleme. Das Display wurde einfach auf 1.136 Höhenpixel verlängert. Die Breite in Pixeln blieb gleich und alte Apps hatten nur einen schwarzen Rand. Beim schwarzen iPhone 5/5S fiel das nur geringfügig auf, dank recht guter Schwarzwerte des Displays. Haptisch änderte sich nicht viel. Ja, der Daumen musste für die obere linke Navigationsecke etwas stärker gestreckt werden, aber das gelang den meisten Anwendern ohne Probleme. Das Betriebssystem war nun einmal für die Erreichbarkeit der linken oberen Ecke für Rechtshänder geschaffen worden und die fünfte Zeile stellte in unserem Test damals kein Problem dar.

Doch die Android-Konkurrenz entwickelte sich weiter. Große Smartphones gewannen an Relevanz - sicher auch, weil das Publikum und dessen Augen mitalterten. Ein weiterer Grund dafür war, dass die extrem hohen Auflösungen von einem großen Display profitierten. Auch jüngere Nutzer wollten Filme auf dem Fernseher-Ersatz unterwegs sehen. Diesem Trend wollte Apple natürlich auch folgen und erschuf das iPhone 6 (Plus).

Mehr zum Thema: iPhone, Apps, Smartphone, Apple-Smartphones, Retina-Display, 64-Bit

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