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iPhone X und Essential Phone im Vergleich: Smartphones für Puristen

Björn Brodersen 30.11.2017 - 15:36|3
iPhone X und Essential Phone im Vergleich: Smartphones für Puristen

An dem iPhone X von Apple und dem Essential Phone von Andy Rubin finden sich viele Gemeinsamkeiten, es bestehen aber auch viele Unterschiede zwischen den beiden Smartphone-Modellen. Wir stellen euch beide Geräte im Vergleich vor und verraten, für welches Smartphone wir uns entscheiden würden.

Apple bezeichnet das iPhone X in den Beschreibungstexten auf der Website als das "iPhone in seiner reinsten Form". Gehäuse und Display sollen durch einen nahtlosen Übergang zum dazwischen liegenden Edelstahlrahmen wie aus einem Guss wirken und die gesamte Vorderfläche des Geräts als Oberfläche dienen. Deshalb reicht der Bildschirm des iPhone X in alle vier Richtungen bis an den Rand, und es finden sich weder Home-Button noch Fingerabdrucksensor an dem Gerät. Nur der sogenannte "Notch", die breite Aussparung am oberen Bildschirmrand, stört das Gesamtbild. Hier hat Apple den Telefonsprecher sowie "TrueDepth"-Kameras und -Sensoren für die Gesichtserkennung Face ID, für Foto- und Videoaufnahmen und zur Steuerung der witzigen Animoji untergebracht.

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Auch das Essential Phone von Android-Erfinder Andy Rubin hat eine solche Aussparrung am oberen Rand des Bildschirms, doch hier fällt der die Anzeigefläche belegende Steg viel kleiner aus, denn der Hersteller platziert an dieser Stelle nur die Frontkamera sowie den Umgebungslicht- und den Näherungssensor des Smartphones. Eine LED-Leuchte und der Telefonspeaker luken aus einem schmalen Spalt zwischen Rahmen und Display hervor. Wer beim Abspielen von Videos auf Youtube oder im Apple-Player auf dem iPhone X das ganze Display ausnutzen möchte, muss am Bildschirmrand den schwarzen Balken in Kauf nehmen - beim Essential Phone bleibt hier gleich der ganze Rand als Begrenzung.

iPhone X und Essential Phone im Vergleich: Design

Die Aussparung ist nicht das einzige Detail, das sich an beiden Smartphone-Modellen findet. Vielmehr wirkt das Rubin-Phone insgesamt äußerlich wie ein mit Android laufendes Gegenstück zum iPhone X. Das fängt bei der Wahl der Gehäusematerialien und dem Design des Essential Phone an und hört bei der Beschreibung des Geräts auf der Homepage des Herstellers auf. Das nach IP54 gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit geschützte Gehäuse besteht besipielsweise aus hochwertigen, robusten sowie auch schwieriger zu bearbeitenden Materialien: Titan für den Rahmen, Keramik für die Rückseite und Gorilla Glass 5 für die Display-Abdeckung. Auf der Website erläutert Essential ähnlich wie Apple ausführlich das Design, die Materialwahl und einzelne Verarbeitungsschritte bei der Fertigung des PH-1.

Die Form des Essential-Phones ist gradlinig und schnörkellos, die Ecken sind gerundet, die Verarbeitungsqualität erscheint perfekt. Nicht mal das Logo des Herstellers ist an den Oberflächen zu finden. Der Bildschirm reicht allerdings "nur" an drei Seiten bis an den Geräterahmen, an der Kinnseite bleibt ein schwarzer Streifen ungenutzt. Zum Navigieren im Menü stehen On-Screen-Tasten bereit, der App-Drawer lässt sich mit einer Wischgeste vom unteren Bildschirmrand nach oben öffnen. Der Fingerabdrucksensor sitzt an der Keramikrückseite des Essential Phone. Somit wird das erste Smartphone des amerikanischen Start-ups auf konventionellere Weise bedient als das iPhone X mit einer umfangreichen Gestensteuerung, die wir im Testbericht zum neuen Apple-Handy näher beschreiben.

Beide Smartphone-Modelle sind ähnlich kompakt und lassen sich problemlos mit einer Hand bedienen: Nur in der Länge übertrifft das iPhone X mit 5,8-Zoll-OLED-Display das Essential Phone mit 5,7 Zoll messendem IPS-LCD um knapp zwei Millimeter. Durch den gerundeten Rahmen wirkt das 7,7 Millimeter dicke Apple-Handy allerdings in der Hand flacher als das 7,8 Millimeter dicke PH-1 mit breitem, kantigen Rahmen und liegt dadurch nicht ganz so fest und sicher zwischen Fingern und Handballen. Nähere Eindrücke von den Geräten im Vergleich liefert euch die folgende Bildergalerie:

Einen wesentlichen Unterschied zum iPhone X stellen die beiden kleinen kreisrunden Kontakte an der Kreamikrückseite des Essential Phone dar: Hieran lassen sich ähnlich wie bei den Moto-Z-Smartphones von Motorola Zusatzgeräte stecken. Erstes kompatibles Zubehör ist eine 360-Grad-Kamera, ein Lade-Dock und ein Hifi-Modul mit Klinkenbuchse für kabelgebundene Kopfhörer sollen als nächste Zubehörgeräte folgen. Den Connector will Essential Products auch anderen Zubehörherstellern zur Verfügung stellen. Apple setzt dagegen mehr und mehr auf Drahtlostechnologien und ein geschlossenes System aus App-Portal, Cloud-Diensten und zertifizierten Zusatzgeräten für das iPhone.

Mehr zum Thema: iPhone, Android-Smartphones, Smartphones, Apple-Smartphones

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Kommentare
  1. 30.11.17 23:55 oggy14 (Member)

    ...weil...?!

  2. 30.11.17 19:03 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Kein Update wird die Kamera-Qualität des Essential Phones retten. Man kann die Hardware nicht per Update verbessern.

  3. 30.11.17 16:25 oggy14 (Member)

    Essential hat heute morgen ein Kameraupdate getwittert, welches (u.a) die Bildqualität der Kamera verbessern soll (weniger Kompression), einen Porträtmodus hinzufügt und noch anderes...
    Kann das leider nicht testen, da mein Gerät noch auf dem Weg aus USA ist ;-)

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