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Google: Dem Messenger-Chaos folgt das Streaming-Wirrwarr

Christopher Gabbert 08.12.2017 - 12:49|0
Google: Dem Messenger-Chaos folgt das Streaming-Wirrwarr

Im kommenden Jahr will Google einen neuen Streamingdienst auf Basis von YouTube auf den Markt bringen. Währenddessen warten Nutzer hierzulande immer noch auf Podcasts bei Play Music, YouTube Red oder Ordnung im Messenger-Wirrwarr.

Mit Play Music, Play Filme, YouTube, dem dazugehörigen Abo-Dienst YouTube-Red, YouTube Gaming und Music Key, was scheinbar durch YouTube Red ersetzt, aber die offiziell beendet wurde, könnte man denken, hat Google schon genug Streaming-Dienste im Angebot hat. Das scheint man in Mountain View allerdings wohl anders zu sehen. Laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg mit dem Verweis auf anonyme Quellen plant Google bzw. Alphabet einen neuen Musik-Streaming-Dienst auf Basis von YouTube.

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Der soll, ähnlich wie Spotify oder Apple Music, Inhalte wie Videoclips mit Musik-Streaming miteinander verbinden und trägt den Arbeitstitel "Remix". An den Start gehen soll der Dienst dem Bericht zufolge im März 2018, wenn bis dahin ausreichend Plattenfirmen für den Deal gefunden wurden. Doch die Verhandlungen könnten sich als schwierig erweisen. Die Medienkonzerne geraten immer wieder mit YouTube aneinander, weil Letzterer angeblich zu wenig gegen illegale Uploads unternehmen. Derzeit laufen laut Bloomberg die Verhandlungen mit den Großkonzernen Sony Music Entertainment und der Universal Music Group, die Warner Music Group soll bereits mit an Bord sein.

Messenger- und Streaming-Wirrwarr bei Google

Wirft man einen Blick auf die aktuelle Messenger-Politik bei Google, würde es nicht verwundern, wenn das Unternehmen auch noch einen weiteren Streaming-Dienst planen würde. Mit Allo, Duo, Android Messages und Hangouts Chat sowie Hangouts Meet hat Google derzeit immerhin auch ganze fünf Dienste im Angebot, die sich zudem in einigen Funktionen überscheiden.

So können zum Beispiel über die Android Messages auch Video-Anrufe über Duo gestartet werden. Da wundert es nicht, wenn es immer mehr Endverbrauchern schwerfällt, sich auf Google-Dienste einzulassen, wenn nicht klar ist, wie lange das Unternehmen diese unterstützt. Außerdem wartet man hierzulande immernoch auf die Podcast-Integration bei Play Music und werbefreien Video-Content über YouTube Red, der auch benötigt wird um die Bild-in-Bild-Funktion von Android 8 Oreo zu nutzen.

Mehr zum Thema: Streaming

Quelle: Bloomberg

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