Die Bundesnetzagentur hat ihren aktuellen Jahresbericht vorgelegt. Demnach konnte im Markt für Telekommunikation eine dynamische Entwicklung beobachtet werden, die zu einem verstärkten Wachstum der Branche geführt hat. Nach Auffassung von Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, sei die Liberalisierung Ende der 90er Jahre für den Anstieg der Umsätze verantwortlich, welche im vergangenen Jahr 2004 bei 66,8 Milliarden Euro lagen. Die Senkung der Preise für Leistungen im Telekommunikationsbereich zog eine intensivere Nutzung nach sich, was sich positiv auf die Geschäftszahlen der Anbieter ausgewirkt habe.
Von großer Wichtigkeit sind vor allem der Mobilfunk sowie die rasante Verbreitung des Internet, welche in den vergangenen Jahren beobachtet werden konnte. Vor allem der Wettbewerb zwischen Festnetz und Mobilfunk hat sich in zunehmendem Maße intensiviert, wodurch letztlich die gesunkene Zahl der Festnetzanschlüsse in Deutschland auf 39 Millionen zu erklären ist. "Niedrige Preise begünstigen höhere Erträge, weil Kunden den Mobilfunk dann stärker nutzen", erklärte Kurth.
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