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Das Samsung Galaxy S9 wurde noch nicht vorgestellt, die Daten sind vorläufig.
 

Galaxy S9: Was wir über Samsungs Spitzenphone wissen

Björn Brodersen 08.12.2017 - 20:39|0
Galaxy S9: Was wir über Samsungs Spitzenphone wissen

Der Launch des Samsung Galaxy S9 (Plus) wird wohl etwas später erfolgen, als es einige erhoffen. Einige Details von Samsung nächstem Vorzeige-Smartphone sind aber bereits bekannt. Wir fassen zusammen, was Samsung über das neue Galaxy schon verraten hat und was aus anderen Quellen schon durchgesickert ist.

Im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona oder im März auf einem eigenen Launch-Event wird Samsung im kommenden Jahr das Galaxy S9 vorstellen. Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas kommt dagegen als Präsentationstermin zu früh, sagt ein Samsung-Manager dem "Korea Herald". Und obwohl es so bis zur Vorstellung noch einige Monate hin sind, kennen wir vermutlich schon etliche Eigenschaften des neuen Vorzeige-Smartphones der Südkoreaner.

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Dual-Kamera am Samsung Galaxy S9 Plus

Demnach wird das Samsung Galaxy S9 wohl wie das Galaxy S8 in mindestens zwei Versionen erscheinen, wobei sich die Plus-Variante nicht nur durch das größere Display vom namensgebenden Standardmodell abheben wird. Als als erstes Modell der Serie wird das Galaxy S9 Plus aller Voraussicht nach eine Dual-Kamera am Rücken tragen, die mit f/1.5 eine größere Anfangsblende als die Doppel-Knipse des Galaxy Note 8 sowie eine optische Bildstabilisierung aufweisen wird. Möglicherweise lässt sich beim Fotografieren die Blendengröße der Kamera über einen mechanischen Regler verändern - ähnlich wie bei einer DSLR oder Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven. Weiteres neues Feature sollen Bewegtbild-Aufnahmen mit 1.000 Bildern pro Sekunde für die Wiedergabe in extremer Zeitlupe sein.

Die Frontkamera sitzt vermutlich im Randbereich oberhalb des Super-AMOLED-Bildschirms des Galaxy S9 (Plus) im 18,5:9-Format, der angeblich 90 Prozent der Vorderseite des Smartphones einnehmen wird - beim Galaxy S8 (Plus) sind es 84 Prozent. Der Fingerabdrucksensor wird dagegen an der Rückseite des Geräts erwartet, so wie beim Galaxy S8 (Plus) und beim Galaxy Note 8. Das ist beispielsweise hinderlich, wenn man das auf einem Tisch mit dem Display nach oben liegende Gerät entsperren möchte. Auch muss man so den Fingerscanner erfühlen, wenn man das Galaxy S9 (Plus) in der Hand hält, denn er befindet sich dann meist nicht im Sichtbereich. Beim Galaxy S8 (Plus) kommen deshalb manche Anwender immer wieder auf die Kamera statt auf den Sensor.

Snapdragon 845 oder Exynos 9810 als Antrieb

Für den Antrieb des Galaxy S9 (Plus) wird wohl - wie bei den Spitzenmodellen des Herstellers üblich - je nach Vermarktungsregion entweder ein Qualcomm- oder ein von Samsung entwickelter Exynos-SoC zum Einsatz kommen. Qualcomm hat in dieser Woche mit dem Snapdragon 845 bereits den Top-Chipsatz für 2018er-Smartphones vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen im 10-Nanometer-Verfahren gefertigten und nach dem Big-Little-Prinzip arbeitenden Acht-Kerner mit neuen Kryo-835-Kernen. Vier davon takten für anfordernde Aufgaben mit bis zu 2,8 GHz, die anderen vier mit bis zu 1,8 GHz. Dank DynamIQ können im Gegensatz zum Vorgänger nun alle Kerne in beliebiger Kombination verwendet werden, was laut Qualcomm für eine Leistungssteigerung von bis zu 25 Prozent und einen reduzierten Stromverbrauch von bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Vorgängerchip sorgt. Auch die neue Adreno 630-GPU ist um 30 Prozent performanter bzw. effizienter als die Adreno 530 des Snapdragon 835. Mit an Bord des Snapdragon 845 ist ein LTE-Modem der Klasse 18 für Datenübertragungsraten von bis zu 1,2 GBit/s

Der Leistungsschub des neuen Qualcomm-SoCs soll sich vor allem bei Anwendungen wie Augmented Reality und Virtual Reality zeigen. Der Chipsatz wird aber auch 4K-Videoaufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde in HDR und mit erweitertem Farbumfang ermöglichen. Auf dem Launch-Event für den Snapdragon 845 haben Qualcomm und Samsung ihre enge Zusammenarbeit noch einmal bestätigt, der südkoreanische Smartphone-Hersteller dürfte damit wieder ein bevorzugt belieferter Abnehmer des neuen Top-Chipsatzes von Qualcomm sein. Das eigene Gegenstück zum Snapdragon 845 hatte Samsung bereits Mitte November unspektakulär per Pressemitteilung als Exynos 9810 und als Chipsatz im Galaxy S9 (Plus) angekündigt. Die technischen Details zum neuen SoC sind allerdings rar: LTE-Cat-18-Modem, eine Mali-GPU sowie 10-Nanometer-Produktionsverfahren sind bekannt.

In irgendeiner Form wird auch Künstliche Intelligenz auf dem Galaxy S9 (Plus) zum Einsatz kommen. Darauf deutet der Name des auf Android 8 Oreo basierenden Galaxy AI UI hin.

Spannende Speicherfrage beim Galaxy S9 (Plus)

Spannend ist die Speicherfrage: Samsung hat vor wenigen Tagen den Produktionsstart von 512 GB großem UFS-Speicher für Mobilgeräte wie Smartphones verkündet und dabei die Vorteile der neuen Speicherchips gegenüber microSD betont. Wird das Galaxy S9 (Plus) etwa ein Speicherriese und deshalb keinen Steckplatz für eine wechselbare Speicherkarte bieten? Das bleibt abzuwarten. Dass Samsung sich mit manchen Umstellungen Zeit lässt, zeigt das Beispiel Kopfhörerausgang: Das Galaxy S9 (Plus) soll eine herkömmliche Audio-Klinkenbuchse haben, während etliche andere Android-Hersteller an ihren Premium-Phones mittlerweile den USB-C-Port als Audioausgang benutzen.

Galaxy S9 wird teurer als Galaxy S8

Neben einer schwarzen und blauen Ausgabe des Galaxy S9 (Plus) soll es auch eine in Gold und Violett geben, der Kaufpreis soll höher als beim Galaxy S8 (Plus) liegen. Als neuartiges Zubehör wird es offenbar ein Dex Pad geben für das Arbeiten auf dem mit einem großen Monitor verbundenen Smartphone geben. Anders als bei der Dex Station für das Galaxy S8 (Plus) sollen die Anwender hier auf eine Maus und eine Tastatur verzichten können. Möglicherweise wird Samsung dem Galaxy S9 auch noch eine 4 Zoll große Mini-Variante zur Seite stellen.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Galaxy-Smartphone

Quelle: Samsung, Korea Herald

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