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Surface Book 2 Test: Noch näher dran am ultimativen Laptop

Marc Sauter | Golem.de 17.12.2017 - 15:30|3
 Surface Book 2 Test: Noch näher dran am ultimativen Laptop

Das Surface Book 2 von Microsoft ist eigentlich ein tolles Detachable: Neben der höheren Leistung und lautlosen Kühlung gefällt uns die gestiegene Akkulaufzeit. Einige Kleinigkeiten hätten allerdings besser umgesetzt werden können.

Im Februar 2016 veröffentlichte Microsoft ein einzigartiges Detachable, also ein Notebook mit abnehmbarem Display. Im Test des Surface Book schrieben wir, es sei tatsächlich schon fast der ultimative Laptop, als der es von Redmond beworben wurde. Nun ist das Surface Book 2 verfügbar, wenngleich in Deutschland nur die 13,5 Zoll große Variante. Wir haben das Topmodell getestet und sind abgesehen von einigen Details der Ansicht, dass das Surface Book 2 noch besser ist als sein Vorgänger.Wie so viele Nachfolgegeräte unterscheidet sich das neue Convertible in vielen Punkten nicht vom Erstling: Das ikonische Scharnier, das sogenannte Fulcrum-Gelenk, gibt es weiterhin, und die Maße fallen mit 312 x 232 x 23 mm bei 1.647 Gramm nahezu identisch aus. Die Tablet-Einheit entspricht äußerlich der des ersten Surface Book, da Microsoft keinerlei Ports geändert oder hinzugefügt hat. Wir finden das schade, eine USB-C-Buchse wäre eine willkommene Schnittstelle gewesen. Der Öffnungswinkel des Bildschirms beträgt nur 130 Grad, und das Kabel eines Headsets baumelt von oben rechts herab, wo sich die 3,5-mm-Kopfhörer-Buchse befindet. Das Tablet selbst hat keinen Ständer.

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Microsoft Surface Book 2 | (c) Golem
Microsoft Surface Book 2 | (c) Golem

Die Basiseinheit, sprich das Tastaturdock, weist wie gehabt zwei USB-3.0-A-Ports, einen flotten SD-Kartenleser mit halber Tiefe und den Surface-Connector auf. Den Mini-Displayport hat Microsoft durch eine USB-C-Buchse ersetzt. Die überträgt Daten allerdings nur mit 5 GBit/s anstelle von 10 GBit/s (USB 3.0 statt USB 3.1 Gen2). Immerhin können wir das Surface Book 2 darüber optional laden statt nur per Stromanschluss am Tablet, und auch ein Display kann darüber angeschlossen werden. Mangels Zugriff auf das Intel- und das Nvidia-Treiber-Panel konnten wir bei unserem 4K-Bildschirm keine 3.840 x 2.160 Pixel ansteuern. Sinnvoll wäre Thunderbolt 3 gewesen, aber offenbar gibt es technische Hürden.

Display und Tatstatur

Vom Touch-Display des Surface Book 2 sind wir erneut sehr angetan: Das mit 3.000 x 2.000 Bildpunkten auflösende IPS-Panel leuchtet mit 404 cd/m² sehr hell und erreicht mit 1.823:1 einen satten Kontrast. Die Darstellung wurde exzellent kalibriert. Das 3:2-Seitenverhältnis ist zum Arbeiten überaus angenehm, bei viel Licht stören jedoch die Spiegelungen auf der Glare-Beschichtung. Auf der Rückseite des Displays schießt die bekannte 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus passable Fotos, das 5-Megapixel-Modell vorne eignet sich für Voice-Chats und wird von einem Infrarotsensor für Windows Hello unterstützt.

Microsoft Surface Book 2 | (c) Golem
Die Beleuchtung ist kaum zu sehen | (c) Golem

Die Chiclet-Tastatur gehört zu den besseren am Markt, da die Tasten einen angenehmen Hubweg aufweisen und straff auslösen. Die mehrstufige weiße Hintergrundbeleuchtung ist angesichts der silbernen Kappen leider nur in ziemlich dunklen Umgebungen hilfreich. Die Fn-Taste befindet sich weiterhin rechts neben der Strg-Taste, so wie es sein soll. Generell gibt es am Layout keine Änderungen. Unter der Tastatur, bei der Hardware, hat sich dagegen sehr viel getan: Leistung und Laufzeit wurden deutlich verbessert.

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Kommentare
  1. 17.12.17 21:28 DerZander (Handy Profi)

    @Arminator
    "Zu leistungsstark für den Massenmarkt" lasse ich gelten, aber "am Markt vorbei" nicht unbedingt. Die Surface-Reihe ist ja nicht dazu da, dass ultimative Geräte für den "Durchschnittsbenutzer" zu sein, sondern versucht neue Formfaktoren (Surface Tablet) auszuloten und das Optimium aus einer Geräteklasse zu machen. Die Produkte sollen zeigen was geht. Und das machen sie beeindruckend gut.

    MS will ja auch nicht Lenovo, Dell und Co. vergrätzen. Aber eben vormachen, wie sich MS die Hardware zu ihrer Software vorstellt. Das sieht man ja schon an der ambitionierten Preisgestaltung, die nicht auf Massenmarkt zielt.

    Mir z. B. wäre das Surface Book auch zu teuer. Unterwegs benötige ich nicht die Rechenpower. Mein stationärer Rechner kann nicht leistungsfähig genug sein (4K Videoschnitt, Gaming, Entwicklung und VMs etc.) und hat dementsprechend Geld gekostet, aber mein Laptop ist nur Surf und Office-Maschine.

    Apple versucht (wie alle andere Gerätehersteller) einfach nur die maximale Anzahl an Geräte (zum maximalen 'Preis) zu verkaufen. Apple kann man mit den anderen Laptopherstellern vergleichen, aber nicht mit MS und den Surface-Produkten.

  2. 17.12.17 20:50 Arminator (Advanced Handy Profi)

    Den ultimativen laptop gibt es nicht, da die Anforderungsprofile zu unterschiedlich sind, für die breite masse würde ich diesen laptop aber nicht empfehlen. Die Tastatur ist zwar die beste die es meiner meinung nach momentan gibt, aber das teil ist deutlich leistungsstärker und damit schwerer als es für otto normalverbraucher nötig ist. Das teil ist über 50% schwerer als mein kleines Lenovo yoga mit intel m3 der locker für alles ausreicht außer professioneller bild&videobearbeitung. Damit schrammt das surface meiner meinung nach am Markt vorbei, das macht apple mit dem Macbook deutlich besser. Aber jedem das seine :)

  3. 17.12.17 20:50 Arminator (Advanced Handy Profi)

    Den ultimativen laptop gibt es nicht, da die Anforderungsprofile zu unterschiedlich sind, für die breite masse würde ich diesen laptop aber nicht empfehlen. Die Tastatur ist zwar die beste die es meiner meinung nach momentan gibt, aber das teil ist deutlich leistungsstärker und damit schwerer als es für otto normalverbraucher nötig ist. Das teil ist über 50% schwerer als mein kleines Lenovo yoga mit intel m3 der locker für alles ausreicht außer professioneller bild&videobearbeitung. Damit schrammt das surface meiner meinung nach am Markt vorbei, das macht apple mit dem Macbook deutlich besser. Aber jedem das seine :)

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