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Display-Dauertest: iPhone X zeigt Einbrenn-Effekt nach 17 Stunden

Christopher Gabbert 05.01.2018 - 13:40|11
Display-Dauertest: iPhone X zeigt Einbrenn-Effekt nach 17 Stunden

Wie stark brennen Inhalte bei den OLED-Displays des Apple iPhone X, Samsung Galaxy Note 8 und Galaxy S7 Edge ein? Das hat eine Webseite im absoluten Dauertest über einen Zeitraum von 21 Tagen getestet.

Spätestens seit dem übermäßig schnellen Einbrennen von Bildschirminhalten auf dem Pixel 2 XL ist das Thema der Display-Abnutzung wieder ein präsentes Thema. Besonders OLED-Displays sind aufgrund ihres technischen Aufbaus besonders anfällig für den Effekt, der in der Regel auftritt, wenn ein statisches Element über längere Zeit auf dem Bildschirm angezeigt wird. Dazu zählen zum Beispiel die Navigations- und die Benachrichtigungsleiste auf Android-Smartphones.

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Jetzt hat sich die koreanische Webseite Cetizen mit dem Apple iPhone X, Samsung Galaxy Note 8 und Galaxy S7 Edge drei Smartphones vorgenommen, um sie im Display-Dauertest gegeneinander antreten zu lassen. Dabei wurde überprüft, wie schnell sich Inhalte auf dem jeweiligen Smartphone in das Display einbrennen. Dafür haben diese ein zugegebenermaßen für das Nutzungsverhalten eines Anwenders eher untypisches Szenario überlegt und über 510 Stunden ein Bild bei maximaler Helligkeit anzeigen lassen.

iPhone X brennt zuerst, aber weniger stark ein

Dem Bericht zufolge war dabei der erste Einbrenn-Effekt beim iPhone X nach bereits 17 Stunden zu erkennen. Dieser fiel allerdings so schwach aus, dass er bei der normalen Nutzung kaum zu bemerken sei. Etwas später waren auch beim Samsung Galaxy Note 8 erste Abnutzungserscheinungen auf dem Bildschirm zu erkennen. Im Vergleich der beiden Geräte fiel nach 62 Stunden der Burn-In-Effekt beim Galaxy Note 8 allerdings deutlich stärker als beim iPhone X aus.

Einbrenn-Test mit dem Samsung Galaxy S7 Edge, Apple iPhone X, Samsung Galaxy Note 8 | (c) Cetizen
Einbrenn-Test mit dem Samsung Galaxy S7 Edge, Apple iPhone X, Samsung Galaxy Note 8 | (c) Cetizen
Einbrenn-Test mit dem Samsung Galaxy S7 Edge, Apple iPhone X, Samsung Galaxy Note 8 | (c) Cetizen
Einbrenn-Test mit dem Samsung Galaxy S7 Edge, Apple iPhone X, Samsung Galaxy Note 8 | (c) Cetizen
Einbrenn-Test mit dem Samsung Galaxy S7 Edge, Apple iPhone X, Samsung Galaxy Note 8 | (c) Cetizen
Einbrenn-Test mit dem Samsung Galaxy S7 Edge, Apple iPhone X, Samsung Galaxy Note 8 | (c) Cetizen

Am Ende des 510 Stunden langen Tests zeigten alle drei Smartphones sichtbare Spuren, die möglicherweise dauerhaft sein könnten - Methoden den Effekt umzukehren wurden laut Cetizen nicht angewendet. Am besten schlug sich im Test das iPhone X gefolgt vom Samsung Galaxy S7 und dem Galaxy Note 8. Ein möglicher Grund für das gute Abschneiden des iPhone X sind nicht näher benannte Maßnahmen von Apple, die die Gefahren des Einbrennens reduzieren sollen.

Insgesamt fiel der Webseite zufolge das Problem allerdings bei keinem der drei Smartphones so schwer aus, dass es einen Grund für Nutzer geben sollte, sich darüber Sorgen zu machen. Scheinbar hat Samsung bei seinen OLED-Panels gute Arbeit geleistet, das Einbrennen bestmöglich zu verhindern. Auch im iPhone X steckt ein Samsung-Panel. Offen bleibt, wie sich die Panels von LG im Vergleich schlagen würden.

Mehr zum Thema: iPhone, AMOLED, Android-Smartphone, iPhone-Display, Smartphone, Galaxy-Smartphone, Apple-Smartphones

Quelle: Cetizen via ArsTechnica, Caschys Blog

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Kommentare
  1. 06.01.18 17:48 DDD (Expert Handy Profi)

    Wieder mal ein netter Test zum Zeitvertreib der wenig Relevanz hat, genau wie der Akkutest von Am und Chip.

    Im normalen Alltagsbetrieb sehe ich keine Probleme zumindest bei Samsung Oled. Bei meinen ehemaligen Geräten wie S3 oder Note 3 hat mich eher die Pentilegestört.
    Beim S6 Edge noch der Weißwert. Jetzt beim X gibt es fast nichts mehr auszusetzen. Wird beim S8 wahrscheinlich nicht anders sein.

  2. 06.01.18 14:30 Turaluraluralu (Newcomer)

    Das mit dem Einbrennen geht bei Apple wohl als als "Feature" durch.
    (Sorry, kleiner Scherz :))

    Wobei man fairerweise sagen muss, wie hier schon erwähnt, wer lässt sein Display schon 17 Stunden oder länger bei evtl. maximaler Helligkeit mit statischem Inhalt permanent an?

    Da wäre noch vor ein paar Jahren jeder Plasma-TV In die Knie gegangen, wobei da im Gegensatz zu Amoled-Displays die Einbrennungen teilweise reversibel waren, was bei Amoled schwierig bzw. eigentlich unmöglich ist.

    Sollte Apple tatsächlich an den Displays von Samsung etwas verbessert, getunt oder eigene Vorgaben gemacht haben, hat da wohl scheinbar irgendetwas nicht so ganz geklappt.

    Falls beim kommenden größeren "X" Apple-iPhone tatsächlich (oder auch ausschließlich) Displays von LG verbaut werden, bin ich ja mal gespannt, was das wird. Samsung sehe ich bei der Amoled-Technologie ganz klar im Vorteil gegenüber LG.
    P-OLED von LG macht ja momentan auch Probleme, aber wer weiß schon genau, was Apple da an Technologie tatsächlich verbauen und "verschlimmbessern" will und wird.

    Der Vorteil bei Android ist, dass man die Statusleiste mit einem Wisch manuell aus- bzw. einblenden kann, funktioniert zum Beispiel sehr gut mit dem Nova-Launcher.

    Mit meinem alten Tablet-S 10.5 klappt das hervorragend, bei meinem Smartphone auch.
    Wobei ich bei meinem Smartphone die Statusleiste eigentlich immer eingeblendet habe, trotz Amoled keinerlei Einbrennungen und das seit über einem Jahr bei täglicher Nutzung.

  3. 05.01.18 22:50 foetor (Gast)

    @Antiappler
    Oder die Vorgaben waren Samsung zu schwer ;-)

  4. 05.01.18 21:15 Antiappler (Advanced Handy Profi)

    "Samsung Qualität halt ;-)"

    Aber bestimmt nach den Vorgaben von Apple hergestellt.;-)

  5. 05.01.18 19:49 foetor (Gast)

    @nohtz
    Samsung Qualität halt ;-)

  6. 05.01.18 18:42 nohtz (Professional Handy Master)

    Dafür, dass es das superduper selbstverbesserte Display auf dem Markt sein soll, brennt es doch (verglichen mit den Wettbewerbern und "miesen" Displays) recht schnell ein...

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