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Apple: Mehr Verzögerungen bei Produktstarts seit Tim Cook

Stefan Schomberg 08.01.2018 - 15:00|3
Apple: Mehr Verzögerungen bei Produktstarts seit Tim Cook

Das Wall Street Journal hat sie Produktstarts von Apple unter Firmengründer Steve Jobs und unter dessen Nachfolger Tim Cook angeschaut. Das Ergebnis scheint eindeutig: Unter Steve Jobs waren Produkte schneller und in größerem Umfang verfügbar.

Irgendwie brauchen Produkte von der Bühne auf der sie offiziell vorgestellt werden, bis zu dem Zeitpunkt, ab dem sie endlich auch tatsächlich verfügbar sind, immer länger. Dieses subjektive Gefühl hat das Wall Street Journal jetzt bei Apple anhand von Fakten belegt, Schuld ist - stark verkürzt - Tim Cook. Das WSJ hat rund 140 Produktstarts miteinander verglichen, die entweder unter der Ägide von Apple-Gründer Steve Jobs oder dessen inzwischen seit sieben Jahren amtierenden Nachfolger Tim Cook stattfanden. Im Schnitt mussten Kunden demnach seit Tim Cook etwa 23 Tage auf ein neues Produkt warten, unter Steve Jobs waren es noch 11 Tage.

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Von den etwa 70 neuen oder überarbeiteten Produkten unter Cook hatten fünf eine Wartezeit von drei Monaten oder länger zwischen Ankündigung und Auslieferung, neun verzögerten sich zwischen einem und drei Monaten. Unter Steve Jobs seien ähnlich viele Produkte auf den Markt gelangt, doch habe sich nur ein Produkt um mehr als drei Monate verzögert, so das Wall Street Journal.

Die Verzögerungen bei der Lieferung neuer Apple-Produkte | (c) WSJ
Die Verzögerungen bei der Lieferung neuer Apple-Produkte | (c) WSJ

Tim Cook als Grund für Probleme?

Bei vielen Geräten gibt es schon in der Vorbestellungsphase Schwierigkeiten, immer wieder ist von Lieferengpässen bei Apple zu hören. Die Verfügbarkeit des iPhone X etwa rückte bereits nach wenigen Minuten der Vorbestellung um Wochen nach hinten, mittlerweile ist das über 1.000 Euro teure Smartphone fast normal verfügbar. Das ist vor allem darum überraschend, da Tim Cook als Experte für optimierte Lieferketten gilt und vor seinem Aufstieg zum Konzernchef verantwortlich für die reibungslose Produktion und Logistik von Apple war. Er hatte dafür gesorgt, dass Apple kaum noch Vorratshaltung betreibt und die Produktion an Auftragsfertiger in China ausgelagert wurde.

Mehr zum Thema: Apple-Smartphones, Apple-Tablets

Quelle: The Wall Street Journal via Heise

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Kommentare
  1. 08.01.18 16:31 nohtz (Professional Handy Master)

    Wenn man in 1. Linie den Aktionären und erst ganz zum Schluss dem Kunden verpflichtet ist, wird das mit dem Warten nix...

  2. 08.01.18 15:57 Marcitos (Handy Profi)

    Dann kann man auch mit der Vorstellung warten.
    Ich fand es bei Apple immer perfekt, dass etwas vorgestellt und kurze Zeit später auch käuflich war.

  3. 08.01.18 15:44 Antiappler (Handy Profi)

    Dafür kommen die Produkte nach der etwas längeren Wartezeit auch einwandfrei zu den Kunden, und nicht wie bei Jobs mit Antennagate. :-D

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