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Smartmobil lässt Kunden die Datenautomatik abschalten

Christopher Gabbert 11.01.2018 - 12:35|1
Smartmobil lässt Kunden die Datenautomatik abschalten

Bei den Drillisch Discount-Tarifen von Smartmobil lässt sich künftig die von vielen Kunden ungeliebte Datenautomatik abschalten. Allerdings hat die neue Regelung auch einen Haken, der wie so oft Bestandskunden benachteiligt.

Die Datenautomatik in Smartphone-Tarife finden sich bei vielen Mobilfunkbetreibern und ist oft der kleine Haken an sonst attraktiven Tarifen. Einer der bekanntesten Anbieter mit dieser Datenautomatik, bei dem sich die Option auch nicht deaktivieren lässt, ist Smartmobil. Das ändert sich allerdings mit den vom Anbieter jetzt neu aufgesetzten Tarifbedingungen: Ab sofort kann die Datenautomatik nach Freischaltung des Tarifs mit einer Frist von einem (1) Tag zum Ende des Monats schriftlich, telefonisch oder in der persönlichen Servicewelt abgewählt werden.

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Wie die Drillisch AG allerdings mitteilt, gilt die neue Regelung nur für Verträge, die nach dem 8. Januar 2018 abgeschlossen wurden. Bestandskunden profitieren von der Neuerung in der Datenautomatik leider nicht und bekommen weiterhin automatisch Datenpakete nach Überschreitung des tariflichen Datenvolumens aufgebrummt.

Eine Bandbreiten-Drosselung ab einem bestimmten Datenvolumenverbrauch ist in Internet-Tarifen deutscher Mobilfunkprovider gang und gäbe. Sie ist bei großen Mobilfunkbetreibern wie Telefónica Deutschland (O2) und Vodafone sowie bei mehreren Mobilfunkmarken des Providers Drillisch wie DeutschlandSIM, Hellomobil, Maxxim, McSIM, PremiumSIM, Simply, Smartmobil, WinSIM und Yourfone zu finden.

Mehrkosten können schnell bis zu 10 Euro betragen

Verbraucht ein Kunde, der einen Vertrag mit Datenautomatik besitzt, vor Ablauf des Monats das zur Verfügung stehende Datenvolumen für mobiles Internet mit schnelleren Datenübertragungen, reduzieren die Mobilfunker nicht die Bandbreite, sondern buchen ihm weitere Highspeed-Pakete. Diese kosten in der Regel zwischen 2 und 3 Euro pro Aufstockung. Da bei weiterem Mehrverbrauch bis zu drei Nachbuchungen erfolgen können, können Zusatzkosten von bis zu 10 Euro im Monat entstehen.

Mehr zum Thema: Mobilfunkbetreiber, Smartphone-Tarif, Tarif

Quelle: Datenautomatik

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Kommentare
  1. 13.01.18 07:36 Antiappler (Handy Profi)

    Komisch. Warum ist es denn immer mehr möglich die Datenautomatik abzuwählen? Die ist doch angeblich so "fair". Außerdem ist das doch eine zusätzliche Einnahmequelle für die Provider. Wird da weiter mit Unwissenheit/Faulheit der Kunden gerechnet?

    Und jetzt mach ich mal auf Klugscheißer. ;-)
    Maximal können höchstens 9 Euro Zusatzkosten entstehen, denn 3x3 = 9 und nicht 10.

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