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Smart-Home: Standards und die großen Plattformen

Sebastian Zelada 21.01.2018 - 14:17|1
Smart-Home: Standards und die großen Plattformen

Wer Smart Home sagt, muss auch Alexa, Google Home, ZigBee oder Z-Wave sagen. Was es damit auf sich hat, erklären wir in einer kleinen Übersicht.

Smart Home ist in aller Munde und immer mehr Menschen kaufen sich automatisier- und fernsteuerbare Lampen, Lautsprecher, Rollläden, Heizkörper und mehr. Damit diese überhaupt ihren Zweck erfüllen können, kommunizieren sie über verschiedene Standards, die über Hubs mit den momentan größten Anbietern für Smart-Home-Steuerungen verbunden sind: Apples HomeKit, Amazons Alexa und Googles Google Home. Doch welche Standards gibt es und was gilt es zu beachten?

Beginnen wir mir den verbreitetsten Standards. Diese hören auf die Namen Z-Wave, ZigBee und EnOcean:

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Z-Wave

Anders als manch anderer Standard, wurde Z-Wave von Beginn an mit dem Gedanken entwickelt, dass die den Standard nutzenden Geräte verschiedener Hersteller dazu in der Lage sind, untereinander kommunizieren. Da der Standard bereits eine ganze Weile auf dem Markt ist, erfreut er sich einer hohen Verbreitung. Die Z-Wave Allianz umfasst inzwischen mehr als 600 Mitgliedsunternehmen und mehr als 2.400 zertifizierte Smart-Home- und IoT-Geräte. Gerade in den USA ist Z-Wave weit verbreitet.

Die komplette Liste an zu Z-Wave kompatiblen Produkten findet sich auf der offiziellen Webseite der Z-Wave-Alliance.

ZigBee

Der ZigBee-Standard ist vor allem durch die Leuchtmittelhersteller Osram und Philips ein Thema und wird ebenfalls vielfach genutzt. Anders als Z-Wave unterstützt beispielsweise Amazons Echo Plus den ZigBee-Standard ohne Workarounds. Bei Z-Wave ist dies nicht der Fall, was bedeutet, dass zwischen Echo Plus und zu steuernden Geräten ein weiteres Hub geschaltet werden muss. Doch später mehr dazu. ZigBee ist auf niedrigen Energieverbrauch ausgelegt und kann seit ZigBee 3.0, wie auch Z-Wave, dafür sorgen, dass Geräte verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren.

Die komplette Liste an zu ZigBee kompatiblen Produkten findet sich auf der offiziellen Webseite von ZigBee.

EnOcean

EnOcean-Controller sind wartungsfrei und werden komplett batterielos betrieben. Sie machen sich einfach Bewegungsenergie oder Licht zunutze, um sich selbst mit eigenem Strom zu versorgen. Beispielsweise dann, wenn ein Schalter gedrückt wird, die Temperatur sich ändert oder die Beleuchtungsstärke variiert. Diese Vorgänge bieten genug Energie, um Funksignale zu übertragen.

Kompatible Produkte stammen von zahlreichen Herstellern, wie Osram oder Siemens. Der Name EnOcean ist jedoch recht unbekannt, denn Anbieter können die Technologie lizenzieren, ohne sich zu einer Namensnennung zu verpflichten. Die komplette Liste an zu EnOcean kompatiblen Produkten findet sich auf der offiziellen Webseite der EnOcean-Alliance.

WLAN

Bei all den Smart-Home-Standards ist eine Lösung bereits in den meisten Haushalten vorhanden: WLAN. Das ist auch der Grund, warum Apple mit HomeKit, Amazon mit Alexa oder Google mit Google Home auf WLAN zurückgreifen. Das hat jedoch beispielsweise den Nachteil, dass der WLAN-Standard nicht auf Energieeffizienz getrimmt ist, sondern nur auf Performance.

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Wer überdies mit HomeKit, Alexa oder Google Home seine ZigBee- Z-Wave- und andere Geräte steuern möchte, kann das nicht unmittelbar tun. Eine sogenannte Bridge oder ein Hub sind notwendig. Sie kommunizieren über den jeweiligen Standard mit den Geräten (bei Hue ist dies ZigBee) und über WLAN mit Alexa, HomeKit und Google Home. Ohne Bridge keine Steuerung über diese drei Plattformen. Je mehr Produkte man kauft, desto mehr Hubs und Bridges hängen bald am Router. Käufer sollten darauf achten, dass die jeweiligen Bridges und Hubs die gewünschte Plattform (z.B. Alexa) auch unterstützen.

Mehr zum Thema: Siri, Smart Home, Amazon Alexa, Google Assistant, Google Home, Apple Homepod

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Kommentare
  1. 22.01.18 12:05 handyhacho (Expert Handy Profi)
    Man kann auch einfach OpenHAB und CometVisu sagen...

    ...anstatt des ganzen kommerziellen Scheiß von Alexa oder Google Home oder gar der Telekom, die auch noch die Frechheit besitzt monatliche Gebühren zu verlangen.
    Da ist die Privatsphäre geschützt, man ist bei der Hardwareauswahl flexibler und viel Geld spart man auch noch.
    http://cometvisu.org/
    http://www.openhab.org/

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