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Android-Apps: So hält Google den Play Store sauber

Sebastian Zelada 31.01.2018 - 15:50|0
Android-Apps: So hält Google den Play Store sauber

Auf dem Android-Entwicklerblog beschreibt Google, wie das Unternehmen im vergangenen Jahr potenziell bösartige Apps und zwielichtige Entwickler aus dem Play Store verbannte.

Im Jahr 2017 hat Google Android 8 Oreo veröffentlicht, eine neue Generation der Pixel-Smartphones herausgebracht sowie diverse Smart-Home-Produkte vorgestellt. Neben diesen offensichtlichen Highlights, beleuchtet das Unternehmen jetzt ebenso wichtige Aktionen, die tendenziell zwar eher im Hintergrund ablaufen, aber ebenso für eine gute Nutzererfahrung unter Android sorgen.

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So hat Google laut eigener Angaben auf dem Android-Entwicklerblog im vergangenen Jahr über 700.000 Apps aus dem Play Store gestrichen, welche gegen die dort herrschenden Richtlinien verstoßen hatten. Das waren 70 Prozent mehr als noch im Jahr 2016. Dabei wurden 99 Prozent der Apps bereits entdeckt und verbannt, bevor sie irgendjemand installieren konnte. Möglich wurde die gesteigerte Effizienz durch verbesserte Methoden des Machine Learnings, zum Auffinden bösartiger Produkte. Zu diesen zählt Google unter anderem Kopien bestehender Apps, unangemessene Inhalte oder Malware.

Wiederholungstäter haben schlechte Karten

Google hat zudem eine deutlich verbesserte Technik entwickelt, um Wiederholungstäter und zweifelhafte Entwickler ausfindig zu machen. Insgesamt haben 2017 ganze 100.000 Entwickler die Konsequenzen zu spüren bekommen und wurden verbannt. Für sie ist es laut Google nun kaum mehr möglich, sich über neue Accounts wieder in den Play Store zu schmuggeln.

Auch ein paar konkrete Zahlen zu diversen Arten von unerwünschten Apps werden in dem Zusammenhang genannt. So wurden im Vorjahr 250.000 sogenannte Copycats, also Apps, die bekannte Titel nachahmen, aus dem Play Store verbannt. Apps mit unerwünschten Inhalten wie Pornografie und extremer Gewalt, werden meistens schon frühzeitig von den "Machine Learning"-Systemen erkannt und gekennzeichnet, sobald sie eingereicht werden. Mehrere zehntausend derartige Apps wurden 2017 erfolgreich verbannt.

Malware-Apps sind schwierig zu finden

Auch zahlreiche Malware-Apps versuchten im vergangenen Jahr ihr Glück. Google nennt hier keine genauen Zahlen. Insgesamt gebe es zwar wenige, dafür gelinge es Entwicklern, mit denen dennoch zu Installationen zu kommen. Das Auffinden dieser Malware sei schwierig, denn die Entwickler gehen bei der Verschleierung sehr sorgfältig vor. Insgesamt habe man im Jahresvergleich die Installationen aber um 50 Prozent senken können.

Da auch weiterhin bösartige Apps ihren Weg über den Play Store auf Smartphones finden, verspricht Google, die Angelegenheit ernst zu nehmen und weiterhin an Innovationen zu arbeiten, wie diese minimiert werden können.

Mehr zum Thema: Google Play Store, Android-Apps, Mobile Apps, Android

Quelle: Android Developers

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