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iPhone: So schaltet man die Leistungsdrosselung unter iOS 11.3 aus

Christopher Gabbert 07.02.2018 - 12:42|0
iPhone: So schaltet man die Leistungsdrosselung unter iOS 11.3 aus

Mit der zweiten Beta von iOS 11.3 nimmt Apple erneut einige Veränderungen vom mobile Betriebssystem vor. Allen voran gibt Apple iPhone-Besitzern die Möglichkeit, die Leistungsdrosselung abzustellen.

Im Frühling dieses Jahres veröffentlicht Apple mit iOS 11.3 ein größeres Update des mobilen Betriebssystems für iPhone, iPad und den iPod Touch. Einen Blick auf die Veränderungen beim Datenschutz, der iCloud oder der Health-App können Entwickler jetzt bereits mit der zweiten Beta werfen. Auch das von Apple-CEO Tim Cook zu Anfang des Jahres versprochene Feature ist in der neuesten Beta-Version enthalten: Die Möglichkeit, die Leistungsdrosselung auf älteren iPhone-Modellen abzuschalten.

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Das neue "Batteriezustand" genannte Feature bringt Apple im Bereich "Batterie" in den Einstellungen des iPhone unter. Es ist derzeit auf dem iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6S, iPhone 6S Plus, iPhone SE, iPhone 7 und iPhone 7 Plus freigeschaltet. Nutzer können sich darüber die Maximalkapazität des verbauten Akkus in Prozent angezeigt bekommen. Gemäß den Vorgaben von Apple hat ein Akku nach 500 absolvierten Ladezyklen nur noch eine Kapazität von 80 Prozent. Auf dem iPhone 8 (Plus) und iPhone X sollen Hardware-Maßnahmen dafür sorgen, dass gar keine Drosselung spürbar ist..

Der neue Bereich zum Einsehen des Batteriezustands beim iPhone | (c) Apple/AM
Der neue Bereich zum Einsehen des Batteriezustands beim iPhone | (c) Apple/AM

Kann das System den Zustand des Akkus nicht ermitteln, wird Nutzern in einem Info-Fenster angeraten, sich zum Apple-Service oder einem autorisierten Servicepartner zur Überprüfung zu begeben. Den zweiten Bereich hat Apple "Höchstleistungsfähigkeit" getauft und steht für die Fähigkeit des Akkus, genug Kapazität für Leistungsspitzen bereitzustellen.

Drosseln oder nicht?

Musste das iPhone bislang bei Leistungsspitzen nicht gedrosselt werden, unterstützt die Batterie laut Beschreibungstext "die normale Höchstleistung". Erst wenn sich das Apple-Smartphone wegen einer solchen Leistungsspitze unerwartet abgeschaltet hat, wird das iPhone gedrosselt oder wie Apple es ausdrückt "das Batterieleistungsmanagement angepasst", um das in Zukunft zu vermeiden.

Der neue Bereich zum Einsehen des Batteriezustands beim iPhone | (c) Apple/AM
Die Drosselung der Höchstleistung wird automatisch wieder aktiviert | (c) Apple/AM

Erst jetzt erscheint das kleine blaue Textfeld "Deaktivieren" am Ende des Beschreibungstextes, mit dem die Leistungsminderung abgeschaltet werden kann. Wird die Leistungsverwaltung vom Nutzer manuell deaktiviert, lässt sie sich Apple zufolge nicht wieder manuell aktivieren. Erst wenn es erneut zu einem unerwarteten Ausschalten des Smartphones kommt, wird das Batterieleistungsmanagement wieder angepasst und kann auf Wunsch auch wieder deaktiviert werden.

Diese Features kommen mit iOS 11.3 aufs iPhone

Neben dem Batteriemanagement bringt iOS 11.3 auch zahlreiche weitere Neuerungen mit sich. Dazu zählen vier neue Animoji für das iPhone X und eine verbesserte, intuitivere Abwicklung von Zahlungsvorgängen via Apple Pay über die Face-ID-Kamera mit Hilfe neuer Einblendungen. Zudem hat Apple den Datenschutzbereich auf dem iPhone und iPad überarbeitet und liefert nun eine detaillierte Übersicht, in welchen Bereichen des Betriebssystems Einstellungen zum Datenschutz vorgenommen werden können.

Mit "Nachrichten in der iCloud" schafft Apple etwas mehr Platz auf dem iPhone, indem Fotos und andere Anhänge in der iCloud gespeichert werden und damit auch beim Einrichten eines neuen iPhone sofort verfügbar sind. Zudem wird die Multiroom-Unterstützung mit AirPlay direkt in das System integriert.

Mehr zum Thema: iPhone, iPhone-Akku, Smartphone, iOS Update, Apple-Smartphones

Quelle: Apple

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