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iPhone X: Samsung bleibt auf OLED-Displays sitzen

Tobias Czullay 19.02.2018 - 10:27|46
iPhone X: Samsung bleibt auf OLED-Displays sitzen

Samsung bleibt wegen des schleppenden Verkaufs von Apples iPhone X auf vielen bestellten OLED-Displays sitzen. Jetzt schaut sich das Unternehmen nach anderen Abnehmern um.

So stark gehen Erwartung und Realität auseinander: Samsung hat zum Verkaufsstart des iPhone X die Produktion für dessen OLED-Panels gesteigert, Apple wegen des schleppenden Absatzes nun aber die Bestellungen bei den Zulieferern reduziert. Als Konsequenz übersteigt die Produktionskapazität die Zahl der Aufträge, behauptet zumindest das japanische Wirtschaftsmagazin Nikkei. Doch noch eine andere Prognose ist offenbar nicht eingetreten: Anders als erwartet bleiben viele Hersteller der LCD-Technik treu und satteln nicht wie Apple auf OLED um.

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Hinzu kommt die Konkurrenz aus China, die ihrerseits entsprechende Produktionskapazitäten schafft und dabei einen neuen Preiskampf anzettelt. Auch Sharp und LG haben in den vergangenen Jahren kräftig in den Ausbau ihrer OLED-Farmen investiert und werden in diesem oder im nächsten Jahr die Massenfertigung aufnehmen. Somit wird es zunehmend schwer für die den OLED-Markt beherrschenden Koreaner - 95 Prozent der Smartphone-OLED-Displays stammen von Samsung -, die drastisch aufgestockten Kapazitäten auch auszulasten.

Um den Preisverfall durch Überkapazität abzudämpfen, sieht sich Samsung laut Nikkei derzeit nach neuen Kunden um und verkauft die Panels außerplanmäßig an andere Hersteller. Außerdem treibt das Unternehmen die Entwicklung faltbarer Smartphones mit flexiblen OLED-Displays voran, ein erstes Gerät soll zum Ende dieses oder dem Anfang des kommenden Jahres erscheinen.

Mehr zum Thema: iPhone, iPhone-Display, AMOLED-Display

Quelle: Nikkei via 9to5Mac

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Kommentare
  1. 22.02.18 21:05 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    @echse
    Und warum versuchst du dem Zulieferer für Apples Pleite die Schuld in die Schuhe zu schieben? Ist das nicht etwas lächerlich?
    Seit Jahren sackt Apple mehr als 90% der Gewinne ein, im letzten Quartal mehr Umsatz gemacht als die gesamte Konkurrenz zusammen.
    Und das trotz angeblich hoher Forschung und Entwicklung, Aquisitionen etc. Die Wahrheit ist aber noch absurder.
    Die Gewinne werden gar nicht in F&E investiert stattdesen landen diese in den Taschen der Aktionäre in Form von immer höheren Dividenden und Kurskosmetikprogrammen. Das alles finanziert durch den Applekäufer, jedenfalls bis zu einer Schmerzgrenze. Den Sündenbock findest du garatiert wo anders als beim Zulieferer. Schade nur dass Samsung Apple nicht verklagen kann für ausbleibende Gewinne und Investitionskosten.

  2. 22.02.18 18:35 Echse (Handy Master)

    „verstehe, die $20 Mia. Rekordgewinn im letzten Quartal stammen also nicht von den schlapppen 30 mio. iPhone X sondern vom Rest“

    Nicht nur vom x. Ich hab ja geschrieben, dass Apple ordentlich am x verdient. Bloß war ein x für Apple eben deutlich teurer als ein s8 für Samsung. Soviel sollte klar sein.

    @mak

    Da gebe ich dir recht. Da das x in vielen Dingen komplett neue Sachen hat, waren auch die Kosten für Apple dementsprechend. Deshalb, wenn Apple die Marge halten will, hab ich bei der uvp Verständnis.
    Dieses Jahr aber müssten die Kosten etwas sinken.
    Face ID auf dem Markt. Andere Sachen werden wohl nur marginal verbessert.
    Auf die neuen iPhone Preise im September bin ich gespannt.
    Vor allem wenn, wie ich annehme, dieses Jahr nur marginal verbesserte iPhones kommen.
    Da aber Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, das x ja nun nicht gerade zum Ladenhüter mutiert, bin ich eher pessimistisch.
    Apple wurde von den Käufern bis jetzt kein Denkzettel verpasst.

    Ps.
    Das Apple niemand zu Face ID gezwungen hat, ist klar. Aber so kann man schwerlich argumentieren.
    Zu Touch ID wurde Apple auch nicht gezwungen. Trotzdem und zum Glück für alle hat Apple es durchgedrückt und fingerscanner salonfähig gemacht.
    Zum 64 Bit Prozessor im Smartphone auch nicht. Usw. Usw.
    Viele Sachen, welche uns heute selbstverständlich erscheinen, wurden zum erscheinen als „unnötig“ betrachtet.
    Aber sie haben sich durchgesetzt.
    Es muss ja niemand den Apple weg gehen. Apple wird höchstwahrscheinlich nicht mehr zu Touch ID zurückkehren. Aber der Konkurrenz bleibt es freigestellt was man benutzt. Fingerscanner oder Face ID.
    Nur..was von den Leuten angenommen wird, dass wird sich durchsetzen.
    Und dann kann sich auch die Konkurrenz nicht verschließen.

  3. 22.02.18 18:23 M.a.K (Handy Master)

    @ Echse,

    Face ID mag in der Entwicklung nicht günstig gewesen sein, aber kein Kunde hat danach geschrien. Es wurde den Usern als alternativlose Alternative aufgezwungen. Kosten die Apple selbst in die Höhe getrieben hat. Dafür kann man keinen anderen verantworlich machen.

    Käufer von zukünftigeren iPhones werden aber die Kosten mittragen. Ist wie bei Haussanierungen. Auch wenn die Kosten wieder reingeholt wurden bleibt die Mieterhöhung bestehen und das gilt auch für alle vorherigen Sanierungen. Man zahlt also für etwas was man gar nicht mehr nutzen kann oder nie genutzt hat.

    Aber das ist ja überall so.

  4. 22.02.18 18:23 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    @Echse
    verstehe, die $20 Mia. Rekordgewinn im letzten Quartal stammen also nicht von den schlapppen 30 mio. iPhone X sondern vom Rest

  5. 22.02.18 18:09 Echse (Handy Master)

    „Das iPhone X ist in der Herstellung 22% teurer als das S8, inkl Face ID. Dagegen ist dessen Ladenpreis (1149,-) 43% höher als die UVP des S8 (799,-) zu Beginn. Wer sich hier übernommen hat ist ja mal eindeutig“

    Was ist eindeutig? Die Herstellung des x ist 22% teurer als das s8.
    Aber was steckt denn im s8 großartig neues? Welche Entwicklungskosten hatte das s8? Die kann man vergessen.
    Face ID ist nicht vom Himmel gefallen. Da musste eine Firma für einen dreistelligen Millionenbetrag gekauft werden.
    Die gestapelte Platine beim x. Wo ifixit sagte, dass sie sowas noch nie gesehen haben in einem Smartphone.
    Der Bionic. Selber entwickelter Grafikchip, Akku ( l-Form) usw. Usw. Usw.
    Du kannst das x bei den Entwicklungskosten nicht mal ansatzweise mit dem s8 vergleichen.
    einige Sachen welche das x hat, gibt es so in keinem anderen Smartphone ( Face ID, Platine etc).
    Zusätzlich kosten für Entwicklung os.
    Der preisliche Unterschied ist gerechtfertigt, wenn man wirklich alles betrachtet.
    Aber natürlich verdient Apple auch gut am x.
    Alles andere wäre auch ziemliches bedenklich.

  6. 22.02.18 17:53 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    @Echse
    "Und vielleicht, aber nur vielleicht, wären andere iPhone X Preise drin gewesen. Ein ^ fuffi^ weniger. Wenn Samsung nicht so aufs Gas gedrückt hätte. "

    https://technology.ihs.com/596781/iphone-x-costs-apple-370-in-materials-ihs-markit-teardown-reveals

    "Apple iPhone X and found that the model A1865 version of the smartphone with 64 gigabytes (GB) of NAND memory carries a bill of materials (BOM) of $370.25...Samsung’s Galaxy S8 with 64 GB of NAND memory has a BOM of $302"

    Das iPhone X ist in der Herstellung 22% teurer als das S8, inkl Face ID. Dagegen ist dessen Ladenpreis (1149,-) 43% höher als die UVP des S8 (799,-) zu Beginn. Wer sich hier übernommen hat ist ja mal eindeutig.

    Und außerdem hat Samsung bereits Ende Januar zum X Flop Stellung genommen. Siehe #31.
    Ob das das Ergebnis drücken wird oder lediglich der Bonus ausbleibt wird man sehen.

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