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Android P: Alle Neuerungen der nächsten großen Android-Version

Christopher Gabbert 10.03.2018 - 19:00|0
Android P: Alle Neuerungen der nächsten großen Android-Version

Mit Android P steht im Spätsommer dieses Jahres die nächste große Android-Version an. Die erste Vorschau für Entwickler ist bereits da und zeigt Neuerungen wie die überarbeiteten Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen. Wir geben einen Überblick über alle bislang bekannten Neuheiten von Android P.

Seit dieser Woche ist die erste Entwickler-Vorschau von Android P verfügbar und gibt einen Ausblick auf die Neuerungen der nächsten großen Version von Googles mobilem Betriebssystem. Dabei hat das Unternehmen unter anderem die Schnelleinstellungen und Lautstärkeregelung überarbeitet, bietet Unterstützung für die Display-Notch, erlaubt Direktantworten auf eingegangene Nachrichten und stampft einige Nicht-Stören-Modi und Schnelleinstellungen ein. Außerdem wird es leichter Texte zu markieren und die Medien-Lautstärke zu regeln.

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Wir geben einen Überblick, welche Neuerungen die erste Developer Preview von Android P im Vergleich zu Android 8.1 Oreo zu bieten hat. Dabei bleibt allerdings immer zu bedenken, dass sich bis zur finalen Version noch so einiges ändern kann.

Erste Änderungen auf den ersten Blick

Bereits beim Blick auf den Homescreen gibt es erste sichtbare Änderungen. So sind beispielsweise nun die Dock-Icons, Suchleiste und die Navigationsbuttons beim Pixel Launcher etwas näher zusammengerückt und allesamt mit einem halbtransparenten Hintergrund hinterlegt. Neu hinzugekommen ist ein Mikrofon-Icon in der Google-Suchleiste und damit eine weitere Möglichkeit, den Google Assistant aufzurufen. Entfernt wurde der kleine Pfeil, der auf die Wischbewegung zum Aufrufen des App-Drawer hingewiesen hat.

Der Homescreen unter Android 8.1 Oreo | (c) AP
Der Homescreen unter Android 8.1 Oreo | (c) AP
Der Homescreen unter Android P | (c) AP
Der Homescreen unter Android P | (c) AP

Die neue Lautstärke-Steuerung

Überarbeitet hat Google mit Android P den Lautstärkeregler. Dieser wird nun bei den Pixel-Smartphones auf Höhe der Lautstärkewippe am rechten Bildschirmrand angezeigt. Die Knöpfe regeln jetzt wie bei iOS nicht mehr die Lautstärke des Klingeltons beim Drücken der Hardwaretasten, sondern die Medienlautstärke. Unter Android 8 Oreo passiert das nur, wenn zu dem Zeitpunkt auch Musik oder ein Video abgespielt wird. Das stört aktuell vor allem dann, wenn man beispielsweise bereits beim Laden eines YouTube-Videos die Medien-Lautstärke reduzieren wollte. Zu dem Zeitpunkt verändert man nämlich noch die Klingeltonlautstärke und die von Medien erst, wenn das Video bereits abspielt.

Die neue Lautstärkeregelung von Android P | (c) AP
Die Lautstärke wird unter Android P am rechten Seitenrand angepasst | (c) AP
Die neue Lautstärkeregelung von Android P | (c) AP
Verbindung zu Bluetooth-Geräten über die Lautstärkeregelung | (c) AP

Hinzugefügt wurden auch zwei neue Buttons: Unterhalb des Lautstärke-Sliders wechseln Nutzer unter Android P zwischen den drei Modi "Klingeln", "Vibrieren" und "Stumm". Über die beiden Pfeile oberhalb des Reglers öffnet sich ein weiteres Fenster, über den ein alternatives Ausgabe-Gerät wie ein Bluetooth-Lautsprecher oder Google Home ausgewählt werden kann. Über das kleine angezeigte "X" kann die Verbindung zu einem anderen Gerät schnell und einfach getrennt werden.

Zahlreiche Neuerungen bei den Schnelleinstellungen

Zahlreiche Veränderungen hat Google mit Android P in der Benachrichtigungszeile bzw. den Schnelleinstellungen vorgenommen. Auf den ersten Blick sichtbare Neuerung: Die Uhrzeit wird nun nicht mehr am rechten, sondern dem linken Displayrand angezeigt. Beim Ausklappen der Benachrichtigungszeile wird daneben zudem das Datum eingeblendet. Weitere Icons für WLAN, Bluetooth oder den Wecker verbleiben auf der rechten Seite.

Noch größer fallen die Neuerungen bei den Schnelleinstellungen aus, wo unter anderem nun deutlicher zu erkennen ist, welche Einstellungen aktiviert sind. Statt wie bisher aktivierte Icons wie für den Standort oder Bluetooth in Schwarz und deaktivierte Optionen in Grau darzustellen, werden aktivierte Einstellungen mit einem markanten Blau hinterlegt. Diese lassen sich jetzt außerdem nicht mehr horizontal in Seiten durchblättern, sondern vertikal durchscrollen. Darüber hinaus wird beim Nachtmodus nun angezeigt, wann dieser bei eingerichtetem Zeitplan automatisch aktiviert bzw. deaktiviert wird.

Die neuen Schnelleinstellungen von Android P | (c) AP
Die neuen Schnelleinstellungen von Android P | (c) AP
Zum Vergleich: Die Schnelleinstellungen von Android 8 | (c) AP
Zum Vergleich: Die Schnelleinstellungen von Android 8 | (c) AP

Besonders nützlich ist ein neues Feature für die automatische Display-Drehung. Ist diese deaktiviert und auf Hochformat eingestellt, wird beim Drehen des Smartphones in das Querformat ein kleines viertes Symbol in der linken Ecke der Navigationsleiste eingeblendet. Darüber können Nutzer den aktuellen Bildschirminhalt auf Querformat umstellen, ohne die Display-Drehung komplett umstellen zu müssen. Anschließend kann über den Button der Inhalt wieder ins Hochformat gebracht werden und der Button verschwindet.

So funktioniert der neue Button zur Displaydrehung (zum Abspielen anklicken) | (c) AP
So funktioniert der neue Button zur Displaydrehung (zum Abspielen anklicken) | (c) AP

Nicht-stören-Modi und Schnelloptionen eingestampft

Doch nicht alle Änderungen sind gut: Leider sind aktuell auch die Schnelleinstellungen für WLAN und Bluetooth nicht mehr ausklappbar. Wer sich also unter Android P aktuell mit einem anderen Netzwerk oder Bluetooth-Gerät verbinden will, muss mit gedrückt halten in die Smartphone-Einstellungen gehen. Bleibt zu hoffen, dass die Funktion mit der nächsten Preview wieder hinzugefügt wird.

Nicht-Stören-Optionen von Android 8.1 Oreo | (c) AP
Nicht-Stören-Optionen von Android 8.1 Oreo | (c) AP
Nicht-Stören-Optionen von Android P | (c) AP
Nicht-Stören-Optionen von Android P | (c) AP

Weniger Auswahlmöglichkeiten gibt es unter Android P für den Nicht-Stören-Modus. Statt wie bislang mit drei Modi zu hantieren, gibt es nur noch einen einzigen. Der lässt sich über die Schnelleinstellungen nur noch (de)-aktivieren und die entsprechende Dauer einstellen, weitere Präferenzen müssen in den Smartphone-Einstellungen festgelegt werden. Während das für viele wohl einfacher und wesentlich benutzerfreundlicher ist, dürften sich Nutzer daran stören, die bislang viel mit den unterschiedlichen Modi und Einstellungen hantiert haben.

Neue Optionen für Benachrichtigungen

Erst letzten Monat hat Google die App "Reply" veröffentlicht, die automatisch generierte Schnellantworten bei eingehenden Messenger-Nachrichten in der Benachrichtigungszeile vorschlägt. Wie es scheint, findet die Funktionen mit Android P ihren Weg ins Android-Betriebssystem. Über eine neue API können App-Entwickler für ihre Messaging-App automatisch generierte Antworten in der Benachrichtigungszeile vorschlagen. Bislang ist allerdings nicht klar, wie diese Antworten generiert werden. Wenn die Nachrichteninhalte zur Auswertung an die Server von Google gesendet werden, könnte dies zu Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre führen.

Android P Developer Preview | (c) Google
Android P Developer Preview mit neuen Benachrichtigungen | (c) Google

Darüber hinaus können über die gleiche Schnittstelle Fotos und Sticker künftig auch in der Benachrichtigungszeile angezeigt werden. Momentan bekommen Nutzer in der Regel nur die Mitteilung, dass ihnen ein Sticker oder Foto zugesendet wurde. Um diese zu sehen, muss dann allerdings die entsprechende Anwendung geöffnet werden. Außerdem wird hier künftig auch ein Auszug aus den vorherigen Nachrichten mit dem Kontakt zu sehen sein, statt nur die letzte Nachricht.

Notch-Unterstützung und optische Veränderungen

Auch an der Optik der Smartphone-Einstellungen hat Google mit Android P noch einmal geschraubt. Dort gibt es jetzt bunte Icons neben den jeweiligen Einträgen, die durch die klarere Unterscheidung etwas zur Übersichtlichkeit beitragen sollen. Zudem ist die Suchleiste nun rundlicher. Hinzugekommen sind auch neue Animation beim Wechseln der Menüs, wo nun ein neu geöffnetes Fenster das aktuelle zur Seite schiebt statt wie bislang von unten hereingeschoben zu werden.

Eine weitere optische Veränderung wird es wohl erst zu sehen geben, wenn die ersten Smartphones mit einer Display-Notch mit Android P bespielt sind. Die Aussparung am oberen Displayrand wird in der neuen Version von Googles Betriebssystem künftig berücksichtigt und gibt Entwicklern so die Möglichkeit, ihre Apps entsprechend anzupassen. In den Entwickler-Einstellungen lässt sich die Notch in unterschiedlichen Größen bereits jetzt simulieren und sorgt beispielsweise dafür, dass die Anzahl der Icons in der Benachrichtigungszeile begrenzt wird.

Simulierte Notch in der Android P Preview | (c) AP
Simulierte Notch in der Android P Preview | (c) AP

Eine weitere optische Änderung sieht man erst, wenn das Android-Smartphone im Stand-by ist. Auf dem sogenannten Ambient Display werden die Benachrichtigungen nun nicht mehr linksbündig, sondern zentriert angezeigt. Weiterhin zeigt das Ambient Display nun nicht mehr nur, dass der Akku geladen wird, sondern auch eine Prozentanzeige an.

Screenshots und Textmarkierung leicht gemacht

Etwas einfacher macht Google es Nutzern unter Android P Texte zu markieren und weiter zu verarbeiten. So gibt es jetzt ein kompakteres Popup-Menü, wenn Textstellen markiert wurden. Hier schafft Google mehr Platz für eine vierte Option und zeigt statt "Ausschneiden", "Kopieren" und "Einfügen" die vier Optionen "Kopieren", "Teilen", "Alles Auswählen" und je nach markiertem Text Aktionen wie "Im Web Suchen" oder "Auf Google Maps anzeigen" an. Außerdem wird nun beim Verschieben von Anfangs- oder Endpunkt der Markierung wie bei iOS eine Vergrößerung eingeblendet.

Text Markierung unter Anroid P | (c) AP
Beim Markieren von Texten gibt es nicht nur mehr Optionen... | (c) AP
Text Markierung unter Anroid P | (c) AP
... sondern auch einen hilfreichen automatischen Zoom | (c) AP

Vereinfacht wird auch das Erstellen eines Screenshots, ohne dass dafür beispielsweise Power- und Lautstärketaste gleichzeitig gedrückt werden müssen. Dafür gibt es jetzt einen entsprechenden Button im Menü, das über den Power-Button geöffnet wird. Zudem können Screenshots wie bereits bei vielen Drittanbietern jetzt auch auf den Pixel-Smartphones direkt bearbeitet und so beispielsweise beschriftet werden.

Weniger einfach macht es Google Nutzern jedoch eine App vollständig zu beenden und versteckt den Button "Beenden Erzwingen" in den App-Optionen jetzt hinter einem weiteren Menüpunkt. Darüber hinaus sind die Buttons nun nicht mehr Blau, sondern unauffällig Grau.

Energiesparmodus jetzt besser abpassbar

Auch den Energiesparmodus hat Google ein weiteres Mal angefasst und wieder einen anderen Namen verpasst sowie ein neues Feature verpasst. Statt wie bisher nur bei wahlweise 5 oder 15 Prozent anzuspringen, können Nutzer jetzt einen Akkustand zwischen 70 und 5 Prozent zur automatischen Aktivierung angeben. Außerdem werden Navigations- und Benachrichtigungsleiste bei aktiviertem Modus nicht mehr unschön Orange gefärbt. Einziger Hinweis ist jetzt ein Plus-Symbol innerhalb des Akku-Symbols.

Energiesparmodus von Android 8.1 Oreo | (c) AP
Energiesparmodus von Android 8.1 Oreo | (c) AP
Energiesparmodus von Android P | (c) AP
Energiesparmodus von Android P | (c) AP
Energiesparmodus von Android P | (c) AP
Lässt sich zwischen 5 und 70 Prozent automatisch aktivieren | (c) AP

Eine kleine aber für mehr Sicherheit überaus nützliche Änderung betrifft das Entsperrmuster. Hier wird nun bereits bei der Eingabe die Spur des Musters langsam zügig ausgeblendet. Das soll verhindern, dass Unbefugte beim Blick auf das Gerät zu leicht das Muster nachverfolgen können.

Unter der Haube: Mehr Performance und KI-Support

Unter der Haube steigert Google die Performance von in Kotlin programmierte Apps. Dabei handelt es sich um eine objektorientierte Programmiersprache, die in Bytecode für die Java Virtual Machine übersetzt wird und seit letztem Jahr von Android unterstützt wird. Änderungen an der ART-Runtime sollen zudem dafür sorgen, dass Anwendungen schneller starten und weniger Zwischenspeicher beanspruchen. Die Änderungen an der DEX-Speicherverwaltung scheinen aber momentan so gering, dass der Endverbraucher kaum eine Änderung feststellen dürfte.

Weiterhin nimmt Google Verbesserungen an der KI-Schnittstelle "Neural Networks" der Pixel-Smartphones vor und erleichtert Entwicklern den Einsatz von maschinellen Lernsystemen auf dem Smartphone oder Tablet. Der Fingerabdrucksensor wird noch besser ins System integriert und soll so allen Apps, bei denen sich Nutzer über ihren Finger authentifizieren, einen einheitlichen Abfragedialog zur Verfügung stellen. Damit will Google mehr Einheitlichkeit bei den verschiedenen Banking-Apps oder ähnlichen sorgen.

Android P Bluetooth koppeln | (c) AP
Bis zu 5 Bluetooth-Geräte lassen sich gleichzeitig koppeln | (c) AP
Android P Fingerabdruck | (c) AP
Einheitliches Dialogfenster zur Athentifizierung über den Fingerabdruck | (c) AP

Versteckt in den Entwicklereinstellungen ist die Möglichkeit hinzugekommen, bis zu 5 Bluetooth-Geräte gleichzeitig mit dem Smartphone zu koppeln. Das gleichzeitige Abspielen auf bis zu fünf Geräten ist allerdings nicht möglich. Inwiefern die Option Einzug ins fertige System hält, ist allerdings nicht bekannt. Verbessert hat Google die Autofill-Optionen, worüber Drittanbieter Apps nun besser mit dem Google-Service kommunizieren können, um Fehlermeldungen zu vermeiden und die Funktion einfacher zu integrieren

Google öffnet Kamera-API und verbietet Hintergrundzugriff

Für Drittanbieter hat Google die Kamera-API geöffnet, damit beispielsweise Messenger-Apps die vorinstallierte Kamera-App zum Schießen von Fotos nutzen können. In der Vergangenheit wurde beispielsweise die in WhatsApp integrierte Kamera für die in der Regel deutlich schlechteren Aufnahmen kritisiert, als es mit der eigentlichen Kamera-App der Fall ist. Außerdem können Entwickler mehrere Kameras gleichzeitig ansprechen und so mehr aus Dual-Kameras herausholen oder ebenfalls Features wie den Bothie-Modus von Nokia realisieren. Des Weiteren integriert das Unternehmen neue Codecs und Schnittstellen für die Wiedergabe von HDR-Videos (HDR VP9) und Aufnahme von HEIF-Bildern.

Nachdem es bereits vor einigen Wochen vermutet wurde, hat Google jetzt außerdem bestätigt, dass Apps im Hintergrund mit Android P nicht mehr auf Mikrofon oder Kamera zugreifen dürfen. Was grundsätzlich gut klingt, kann je nach App aber auch zu Problemen führen. Wer sein Smartphone etwa als Diktiergerät nutzt, könnte bei Android P gezwungen sein, eine Tonaufnahme immer mit aktiviertem Display auszuführen, weil bei nach einer bestimmten Zeit bei deaktiviertem Display die Aufnahme abgebrochen werden könnte.

Zu den weiteren Neuerungen von Android P gehört auch eine bessere Unterstützung für die Innenraum-Navigation beziehungsweise die bessere Positionsbestimmung innerhalb von Räumen. Hierfür unterstützt Android P das Wifi-Protokoll IEEE 802.11mc oder auch Wifi-Round-Trip-Time (RTT). Damit können Anwendungen den Abstand zum nächsten Wifi Hotspot messen um die Position des Nutzers besser zu bestimmen.

Android P erscheint im August 2018

Die erste Developer Preview von Android P ist aktuell für das Pixel, Pixel XL, Pixel 2 und Pixel 2 XL verfügbar. Auf der I/O-Keynote am 8. Mai und den folgenden Tagen wird Google die neue Android-Version mit allen Details vorstellen und vermutlich direkt im Anschluss den Startschuss für den offenen Test geben. Im dritten Quartal - voraussichtlich also im August oder September - will Google Android P fertig gestellt haben.

Die Roadmap für Android P | (c) AP
Die Roadmap für Android P | (c) AP

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Google-Smartphones, Google Pixel, Android

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