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Wileyfox: Der Fuchs in neuem Bau

Tobias Czullay 20.03.2018 - 12:20|2
Wileyfox: Der Fuchs in neuem Bau

Gute Nachrichten für Wileyfox: Der insolvente Hersteller hat einen Investor gefunden und wird weiter Smartphones verkaufen. Für dieses Jahr stehen bereits neue Modelle auf dem Plan, ältere Geräte der Swift-2-Serie sollen schon sehr bald ihr versprochenes Oreo-Update erhalten.

Wileyfox ist vorerst gerettet. Nachdem der kleine britische Hersteller im vergangenen Februar Insolvenz anmelden musste, springt nun Landsmann STK in die Presche und nimmt Wileyfox unter Lizenz. Das berichtet das Technikmagazin TechRadar. Im Gespräch verrät der Finanzchef von STK, dass Wileyfox als eigenständige Marke bestehen bleiben soll. Während die Smartphones unter dem Firmennamen STK im Niedrigpreissegment verankert und noch weitestgehend unbekannt sind, habe sich Wileyfox vor allem bei der Online-Vermarktung bereits ein Renommee erarbeiten können - davon profitiere auch die eigene Marke.

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STK wird einerseits den Weiterverkauf der aktuellen Smartphones Swift 2, Swift 2 Plus und Swift 2 X übernehmen. Zudem ist für die zweite Jahreshälfte 2018 der Release neuer Geräte geplant. Andererseits übernimmt STK auch den Support für die Wileyfox-Smartphones, dazu zählen die Garantieleistung und der direkte Kundensupport über die "STK Care App". Darüber hinaus will der Hersteller den Rollout für das angekündigte Oreo-Update für die drei Swift-2-Smartphones übernehmen. Die Auslieferung soll bereits in den kommenden drei Wochen erfolgen.

Wie viele Angestellte ihre Arbeit behalten dürfen ist nicht bekannt, schon vor der Insolvenz im Februar wurden offenbar 20 der ursprünglich 30 Mitarbeiter entlassen. Seitdem herrscht auf den Social-Media-Kanälen Funkstille, auch die offizielle Webseite von Wileyfox wurde in diesem Jahr noch nicht aktualisiert.

Der Hersteller war offenbar wegen schlechter Verkaufszahlen in Schieflage geraten, im Jahr 2017 hat er nur 500.000 Smartphones absetzen können. Daraus resultierten dann Probleme mit einer russischen Kreditbank, die an der Unternehmensfinanzierung beteiligt war.

Quelle: TechRadar via GSM Arena

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Kommentare
  1. 22.03.18 19:50 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Jetzt sitzen die "China-Produzenten" schon in Groß Britannien, was für eine Welt.

  2. 20.03.18 14:21 dragon-tmd (Advanced Member)

    Wow, noch ein "China-Produzent" mehr. Die Dinger braucht doch hierzulande echt kein Mensch ...

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