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Der schleichende Aufstieg der Smartwatches

Stefan Schomberg 21.03.2018 - 12:43|1
Der schleichende Aufstieg der Smartwatches

Von Smartwatches ist abseits neuer Geräte von Samsung und Apple kaum noch etwas zu hören, der Markt scheint derzeit tot zu sein. Dem ist aber offensichtlich nicht so: Denn wie eine Studie der Marktforscher von IDC zeigt, steigt der Absatz von Smartwatches kontinuierlich.

Einer Studie von IDC zum Thema Smartwatches und Wearables zeigt, dass die Verkäufe der smarten Accessoires besser laufen als in letzter Zeit angenommen. Für 2018 erwarten die Analysten einen Absatz von etwa 132 Millionen Wearables, worunter auch smarte Kleidung, Kopfhörer, aber auch Wristbands und Smartwatches fallen. Fast 44 Millionen Geräte sind dabei echte Smartwatches, die damit knapp 33 Prozent der gesamten Wearables einnehmen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist das eine Steigerung von gut 15 Prozent - und das Ende der Fahnenstange ist damit noch lange nicht erreicht.

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Bis zum Jahr 2022 erwarten die Analysten fast eine Verdopplung der jährlichen Auslieferungen auf knapp 220 Millionen Einheiten, 84 Millionen davon vollwertige Smartwatches. Auf Dauer werden sich nach Ansicht von IDC Smartwatches auch immer mehr gegen einfache Fitness-Armbänder durchsetzen. Während für 2018 ein Anteil an den gesamten Wearables für Wristbands von etwa 36 Prozent erwartet wird, geht der nach Ansicht der Analysten auf etwa 22 Prozent zurück. Der Anteil der Smartwatches steigt dadurch voraussichtlich von 33 Prozent auf etwa 38 Prozent.

Der Markt ist im Wandel

Zuletzt konnte man leicht den Eindruck gewinnen, der Smartwatch-Markt sei tot. Smartphone-Hersteller wie Motorola, LG oder Sony, die zu den Uhrenherstellern der ersten Stunde gehörten, bieten schon lange keine neuen Modelle mehr an. Lediglich Samsung und Apple sind hier noch aktiv. In der Zwischenzeit sind allerdings andere Hersteller auf den Smartwatch-Zug aufgesprungen, darunter teilweise auch Hersteller klassischer Uhren wie TAG Heuer und Casio, außerdem Fashion-Marken wie Fossil und Diesel.

Gründe für die scheinbare Flaute

Neben dem immer wieder kritisierten geringen Nutzen der Uhren wegen des eingeschränkten Wear-Betriebssystems wirken sich auch stagnierende technische Weiterentwicklungen etwa bei den Chips der smarten Uhren negativ auf den Absatz aus. Große Fortschritte bei der Weiterentwicklung des Betriebssystems der Uhren sind auch nur verhalten auszumachen. Zuletzt gab es eine Namensänderung von Android Wear zu Wear OS, die nur verdeutlichen sollte, dass Wear-Uhren längst auch mit dem iPhone funktionieren.

Mehr zum Thema: Smartwatch, Wearable Gadgets, Wearables

Quelle: IDC via Android Authority

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Kommentare
  1. 21.03.18 14:02 peter0815 (Handy Profi)

    bei einer samsung s 3 frontier im Angebot für 239 € kann man bei der Ausstattung auch nicht viel falsch machen, die taugt sogar als Läuferuhr..

    geiles display
    GPS
    Akku reicht für nen Marathon (außer du brauchst 6 h)
    design
    Funktionsumfang

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