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iPhone ohne Touch: Apple arbeitet an erweiterter Gestensteuerung

Björn Brodersen 05.04.2018 - 13:52|0
iPhone ohne Touch: Apple arbeitet an erweiterter Gestensteuerung

Mit dem über dem Display schwebenden Finger Aktionen auf dem Display ausführen - an einer solchen Hover-Funktion arbeitet Apple angeblich für kommende iPhone-Modelle. Auch soll Cupertino von oben nach unten graduell gekrümmte Displays für das Smartphone entwickeln.

Nach drahtlos soll berührungslos kommen: Apple arbeitet an einem iPhone, das knapp über der Bildschirmoberfläche ausgeführte Gesten mit den Fingern oder Hand erkennen und verarbeiten kann. Eine Berührung des Displayglases sei nicht notwendig, um auf dem "Touchless iPhone" Aktionen auszuführen, berichtet der Wirtschaftsdienst "Bloomberg" unter Berufung auf mehrere mit der Sache vertraute Personen. Der Hersteller aus Cupertino entwickle auch gekrümmte Displays. Beide Features sollen künftige iPhone-Generationen stärker von den Smartphone-Modellen der Konkurrenz abheben.

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Anders als die Air Gestures von Samsung soll die Touch-lose Steuerung von Apple direkt in das Display integriert sein und nicht über Sensoren an den Bildschirmrändern gelenkt werden. Frühestens in zwei Jahren werde Apple die berührungslose Steuerung des iPhone zur Marktreife entwickelt haben, berichtet einer der Insider. Vorausgesetzt, Apple setzt die Arbeit an der Technologie fort. Noch befinde sich das Feature in der frühen Entwicklungsphase. Das gleiche soll für die - offenbar ähnlich wie beim LG G Flex, aber vermutlich weniger stark - von oben nach unten graduell nach innen gekrümmten Screens für das iPhone gelten. Sie seien frühestens in drei bis fünf Jahren kommerziell einsatzfähig.

iPhone-Bedienung: Erst Touch, dann 3D Touch, bald No Touch?

Apple hatte 2007 mit dem iPhone den großflächigen Touchscreen als Haupteingabenmedium auf jedem Smartphone etabliert. Mit dem iPhone 6S (Plus) führte das Unternehmen 2015 das sogenannte "3D Touch" bzw. Force Touch auf dem Smartphone ein: Hier erkennt eine Taptic Engine unter dem Display drei unterschiedliche Druckstufen und Anwender können über leichten, normalen und festen Druck unterschiedliche Aktionen auf dem Gerät starten. Das seit Herbst 2017 verfügbare iPhone X lässt sich durch die Gesichtserkennung "Face ID" zumindest ohne Fingertippen entsperren und stärker als andere iPhones über Wischgesten auf dem Display bedienen.

Das iPhone X unterstützt auch durch AirPod-Kopfhörer und kabelloses Akkuladen eine nahezu drahtlose Nutzung. Zudem ist das OLED-Display des iPhone X am unteren Ende einmal komplett nach hinten gekrümmt. Auf diese Weise kann Apple das Panel - abgesehen von der Display-Notch - an allen vier Seiten bis an den Rahmen des Geräts ziehen. Von außen ist die Display-Krümmung nicht zu sehen.

Touchless heißt nicht berührungslos

Dass sich ein iPhone in zwei, drei oder fünf Jahren ganz ohne Touch-Eingaben oder Tastendrücken bedienen lässt, ist vielleicht vorstellbar. Von berührungslos kann aber nicht die Rede sein, solange das Gerät zur Nutzung in der Hand gehalten wird. Apple hat erwartungsgemäß die Gerüchte gegenüber "Bloomberg" nicht kommentiert. Aus Zuliefererkreisen heißt es, Apple arbeite auch an einem faltbaren iPhone.

Mehr zum Thema: iPhone, Apple-Gerüchte, iPhone Gerüchte, Smartphone, Apple-Smartphones, Flexibles Display

Quelle: Bloomberg

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