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Autor: AreaMobile Redaktion | 09.01.2006 - 15:15 | 0

Individuelles Radioprogramm mit dem UMTS-Dienst Radio DJ

Individuelles Radioprogramm mit dem UMTS-Dienst Radio DJ

Zur CeBIT 2006 will der britische Netzbetreiber Vodafone seinen neuen UMTS-Musikdienst „Radio DJ“ vorstellen. Das Besondere an Radio DJ: Der Vodafone-Kunde kann entweder aus voreingestellten Sendern aller Musikrichtungen auswählen oder seine ganz eigenen Radioprogramme zusammenstellen und personalisieren. Zur Auswahl stehen verschiedene voreingestellte Sender mit Musik aller Genres, u.a. Rock, Pop, HipHop, Partymusik, Chart-Hits und Kuschel-Songs - insgesamt stehen zur Zeit 600.000 Titel zur Verfügung.

Wer sich lieber ganz auf seinen persönlichen Musikgeschmack verlässt, hat die Möglichkeit, seine eigenen Sender zu "kreieren". Zunächst entscheidet sich der Kunde für das Musikgenre und dann für ein Jahrzehnt - zum Beispiel die 80er Jahre. Danach wählt er zusätzlich zur gewünschten Musikrichtung seine (momentane) Stimmung aus - zur Auswahl stehen etwa "entspannt", ,"romantisch", "melancholisch" über "fröhlich" bis "powerful". Gemäß den eingegebenen Kriterien wird dann das Musikprogramm zusammengestellt - was kommt, bleibt wie bei herkömmlichen Radiosendern eine Überraschung.

Auf Wunsch geht die Personalisierung der Musik noch einen Schritt weiter: Songs können bewertet sowie die Auswahl fortlaufend aktualisiert werden. Mit den "Mag ich"- oder "Nie wieder"-Button werden Songs von der Playliste gestrichen oder Interpreten und Titel ähnlichen Stils ergänzt. Eine weitere attraktive Option bei Radio DJ: Zu dem jeweilig laufenden Song kann der Kunde per einfachem Tastenklick Informationen zum Künstler anfordern. Zukünftig soll eine weitere Funktion hinzukommen: der Link zum MusicDownload. Hat der Vodafone-Kunde Gefallen an einem Radiosong gefunden, kann er das Lied als MP3-File mit einem musicdownload-fähigen Handy oder PC kaufen und herunterladen.

Dies alles erinnert zumindest im Wesentlichen an den von Motorola entwickelten Abo-Dienst iRadio, der erstmals in dem neu vorgestellten Music-Handy Rokr E2 genutzt werden kann. Möglicherweise haben bei der Entwicklung dieses Dienstes der britische Netzbetreiber und der US-amerikanische Hersteller Hand in Hand gearbeitet. Ein weiteres Indiz, das für eine enge Kooperation zwischen beiden Unternehmen sprechen würde, wäre dann gegeben, wenn das Rokr E2 – und danach sieht es zur Zeit aus – exklusiv bei Vodafone erscheinen würde.

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