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LG G7 ThinQ: Erste Details zur Superpixel-Kamera

Tobias Czullay 11.04.2018 - 11:00|3
LG G7 ThinQ: Erste Details zur Superpixel-Kamera

Anfang Mai wird nach Samsung und Huawei auch LG sein neues Top-Smartphone für dieses Jahr vorstellen, das LG G7 ThinQ. Jetzt sind erste Informationen zur Kamera durchgesickert, die mit "Superpixel" und KI-Features zu den besten aufschließen könnte.

Das LG G7 ThinQ wird wie die zwei Vorgänger und das V30 über eine Dual-Kamera verfügen. Die eine Linse soll eine normale, die andere eine ultraweite Brennweite abdecken. Nach den Informationen von Android Headlines wird das G7 allerdings mit beiden Kameras Fotos mit 16 Megapixel schießen können statt wie die Dual-Kamera des V30 nur mit 13 Megapixel. Für bessere Aufnahmen bei schlechtem Licht kommen laut den Angaben die "Superpixel" ins Spiel: Mit dem "Bright Mode" sollen Bilder um das Vierfache aufgehellt werden, wozu die Informationen aus mehreren Bildsensor-Pixel miteinander verrechnet werden.

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Den Bright Mode bietet schon das V30S ThinQ, für diese extrahellen Aufnahmen wird hier die Bildauflösung entsprechend auf ein Viertel reduziert. In unserem Kameratest des V30S ThinQ konnte das Feature noch nicht gänzlich überzeugen - Fotos werden zwar wie versprochen stark aufgehellt, allerdings gehen dadurch auch Details und Kontraste verloren. Beim neuen G7 sollen die Ergebnisse besser ausfallen. Ebenfalls den Low-Light-Aufnahmen zugute kommen dürfte die große Blende von f/1.6 beim Objektiv mit Normalbrennweite, für das Weitwinkelobjektiv liegen noch keine Angaben vor.

LG V30S ThinQ Kamera | (c) Areamobile
Links: Normal, Rechts: Bright Mode
LG V30S ThinQ Kamera | (c) Areamobile
KI-Kamera beim V30S ThinQ

Wie beim V30S ThinQ werden auch beim G7 die KI-Funktionen eine große Rolle bei der Kamera spielen. Die "AI Cam" kann Szenen und Motive erkennen und nimmt automatisch entsprechende Anpassungen an der Belichtung, der Sättigung oder dem Weißabgleich vor und gibt Vorschläge, beispielsweise dazu, welches Objektiv zur Aufnahme verwendet werden sollte. Auch das Google-Feature Lens soll im G7 integriert sein, ebenso ein manueller Aufnahmemodus, eine Live-Photos-Funktion wie beim iPhone sowie ein Porträtmodus für einen künstlichen "Bokeh"-Effekt. Letzterer soll auch bei der Frontkamera verfügbar sein.

Optionale Display-Notch und Boombox-Lautsprecher

Videos lassen sich mit dem G7 ThinQ laut Android Headlines mit 10-Bit-HDR aufnehmen und auf dem Bildschirm mit vollem Farbraum betrachten. Wie groß das Display des neuen LG-Smartphones sein, welche Auflösung es haben wird und ob es sich um ein IPS- oder OLED-Panel handelt, ist noch nicht bekannt. Allerdings soll es doppelt so hell sein wie das des G6, wozu der Hersteller angeblich deutlich mehr weiße Pixel in den Bildschirm integriert. Um den Stromverbrauch dabei möglichst gering zu halten, kommt mit M+ ein in LGs Fernsehsparte eingesetzter Algorithmus zum Einsatz, der die Helligkeit intelligent steuert. Die Sensor-Ausbuchtung am Kopfende des Displays soll sich entsprechend früherer Gerüchte "ausblenden" lassen - der Bildschirminhalt ragt dann entsprechend nur bis und nicht über die Notch.

Ein weiteres von Android Headlines ins Gespräch gebrachtes Feature des G7 ThinQ sind die "Boombox Speaker". Angeblich verbaut LG im Smartphone einen kleinen Resonanzkörper, mit dem Bass erzeugt werden kann. Ob es sich um Stereo-Lautsprecher handelt, ist aber noch nicht bekannt. Auch dem Google Assistant widmet LG beim G7 offenbar mehr Aufmerksamkeit: Er wird angeblich tiefer ins System integriert sein als bei anderen Android-Smartphones und die sprachgeführte Steuerung mehrerer lokaler Funktionen, u.a. bei der Kamera, übernehmen können.

LG wird das G7 ThinQ am 2. Mai in Seoul und in New York offiziell vorstellen.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Dual-Kamera

Quelle: Android Headlines via Phone Arena

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Kommentare
  1. 12.04.18 09:29 tia (Member)

    Super LG.
    Sehe ich genau andersherum Foetor.

  2. 11.04.18 14:06 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Her damit!

  3. 11.04.18 13:25 foetor (Gast)

    Der Bright Mode macht leider die Farben kaputt. Ich finde das normale Bild von den Farben her besser

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