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Samsung Galaxy S6 (Edge): Support-Ende? Nicht ganz!

Matthias Zellmer 12.04.2018 - 14:56|3
Samsung Galaxy S6 (Edge): Support-Ende? Nicht ganz!

Samsung beendet nach drei Jahren den Support für das Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge. Doch das stimmt nicht ganz. Wie Samsung gegenüber der Areamobile-Redaktion mitteilt, werden in besonderen Fällen auch weiterhin entsprechende Updates ausgeliefert werden.

Das Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge ist seit drei Jahren im Handel erhältlich. Inzwischen gibt es mit dem Galaxy S7, Galaxy S8 und Galaxy S9 drei neue Generationen der Galaxy-S-Serie. Daher hat der südkoreanische Konzern den Support für die beiden Smartphones eingestellt. Den aktuellen April-Sicherheitspatch werden die beiden Smartphones somit nicht mehr erhalten.

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Doch die Vorwürfe, dass Samsung das Galaxy S6 (Edge) gänzlich "fallen lässt" wollte der Hersteller nicht unkommentiert stehen lassen. So informierte das Unternehmen die Areamobile-Redaktion:

"Die Modelle der Serien Galaxy S6 (2015) und Galaxy S5 (2014) werden in dieser Regelmäßigkeit keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Um ein hohes Maß an Schutz und Sicherheit zu bieten, werden wir unseren Kunden weiterhin bei kritischen Software- und Sicherheitsproblematiken passende Updates zur Verfügung stellen."

Welche Probleme als kritisch angesehen werden, bleibt unbekannt

Doch was bedeutet das nun genau? Muss es erst eine schwerwiegende Sicherheitslücke wie Anfang des Jahres Meltown und Spectre sein, damit das südkoreanische Unternehmen tätig wird? Das beantwortete uns Samsung auf Anfrage nicht. Insofern wird - wenn überhaupt - die Zukunft zeigen, was das Unternehmen als "kritische Software- und Sicherheitsprobleme" ansieht.

Aufgrund seiner Quelloffenheit und der weiten Verbreitung ist das mobile Betriebssystem Android ein lohnenswertes Ziel für Angreifer, Schadcode zu programmieren, um die Daten von Nutzern abzugreifen, diese mit Ransomware zu erpressen oder das Smartphone für eigene Interessen auszunutzen.

Damit dieser aber nicht so einfach in Umlauf gebracht werden kann, hat Google mit 33 Partnern die Open Handset Alliance (OHA) gegründet und es sich zur Aufgabe gemacht, in einem monatlichen Turnus Sicherheitslücken aufzuspüren und diese mit einem entsprechenden Patch zu stopfen. Allerdings obliegt es dabei den Herstellern, diese auch entsprechend anzupassen und an die Nutzer der eigenen Smartphones als Update auszuliefern.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Galaxy-Smartphone

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Kommentare
  1. 12.04.18 16:58 foetor (Gast)

    Abwarten und schauen, wenn sie liefern ist es löblich wenn nicht dann war es fake, die Zeit wird es zeigen

  2. 12.04.18 15:59 N73Willi (Handy Profi)

    Klingt aber alles ziemlich schwammig und halbgar - was entscheidet darüber ob ein Update kommt oder nicht... ich meine, wenn Google ein Patch zur Verfügung stellt, dann wohl weil sich Geräte potenziell irgendwas einfangen können... sind dann sowas wie über eine Hintertür Daten auslesen und Passwörter abgreifen wiederum okay und z.B. das Gerät unbrauchbar machen bzw. in eine Bootschleife versetzen wird wiederum unterbunden durch ein Update oder so...

  3. 12.04.18 15:33 polli69 (Advanced Handy Profi)

    Sind wir hier jetzt zurück gerudert, oder gab es die Entscheidung schon vorher? Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass Samsung 3 Jahre alte Geräte komplett fallen läßt. So ist es zwar nicht optimal, aber ok.

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