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LG G7 ThinQ: Viel KI und satter Bass

Christopher Gabbert 02.05.2018 - 16:17|8
LG G7 ThinQ: Viel KI und satter Bass

Eine Dual-Kamera mit zahlreichen smarten Features, ein besonders helles Display und ein spezieller Button für den Google Assistant. Das sind nur einige der Neuerungen im Vergleich zum LG G6, die das LG G7 ThinQ neben aktueller Highend-Ausstattung mit sich bringt.

Lg hat jetzt das G7 ThinQ offiziell vorgestellt. Der südkoreanische Hersteller bringt das Smartphone im ähnlichen Design wie das LG V30S ThinQ und identischen smarten Kamera-Funktionen auf den Markt, spendiert dem Gerät aber eine Display-Notch und einige weitere neue Features. Der Nachfolger des LG G6 soll in den kommenden Tagen in Südkorea in den Verkauf starten, gefolgt vom Release in Märkten wie Nordamerika, Europa und Lateinamerika sowie weiteren asiatischen Ländern.

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Das Display des LG G7 ThinQ fällt im Vergleich zum Vorgänger LG G6 (5,7 Zoll) mit 6,1 Zoll ein gutes Stück größer aus. Auch hier setzt der südkoreanische Hersteller auf ein IPS-LC-Display, das aber eine auf das Format von 19,5:9 angepasste Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixel (564 PPI) besitzt. LG selbst nennt das von Gorilla Glass 5 geschützte Panel, das bei direkter Sonneneinstrahlung für bessere Lesbarkeit auf eine Helligkeit von 1.000 Candela pro Quadratmeter hochschrauben soll, "FullVision Super Bright Display".

Unterstützt wird der in der US-amerikanischen Filmindustrie verwendete Farbraum DCI-P3. Darüber hinaus gibt es sechs verschiedene Display-Modi mit den Namen "Automatisch", "Eco", "Kino", "Sport", "Spiele" und "Experte", mit denen Nutzer die Farbwiedergabe entsprechend der Inhalte anpassen können. Im automatischen Modus analysiert die Künstliche Intelligenz auf dem LG G7 ThinQ die Inhalte und passt Farbdarstellung und Energieverbrauch entsprechend an. Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, Farbtemperatur und den RGB-Farbraum individuell zu anzupassen.

Leak: So soll das LG G7 ThinQ aussehen | (c) Evan Blass
So sieht das LG G7 ThinQ aus | (c) Venturebeat

Die Benachrichtigungsleiste recht und links der Notch am oberen Displayrand - LG nennt den Bereich "Second Screen" - lässt sich ebenfalls anpassen. Nutzer können hier beispielsweise die Farbe verändern oder die Notch "ausblenden", indem der Bereich um die Ausbuchtung komplett in Schwarz gehüllt wird. Wie schon beim Huawei P20 Pro und voraussichtlich auf dem OnePlus 6 geht der schmale Rand am oberen Displayende mit einem breiteren Rahmen am unteren Ende der Vorderseite einher.

Die Dual-Kamera des LG G7 ThinQ lernt dazu

Aufgerüstet hat LG beim G7 ThinQ sowohl bei der Haupt- als auch der Frontkamera. Die Dual-Kamera auf der Rückseite setzt sich aus zwei vertikal angeordneten Sensoren zusammen. Der Hauptsensor löst 16 Megapixel auf und sitzt hinter einer f/1.6-Blende mit 71 Grad großem Aufnahmewinkel, der zweite Sensor mit 16 Megapixel bei f/1.9-Blende und 107-Grad-Weitwinkelobjektiv. Bei Letzterem fällt der Aufnahmewinkel somit kleiner als noch beim LG G6 (125 Grad) aus. Bei der Frontkamera des LG G7 ThinQ stockt LG auf 8 Megapixel auf. Selfies knipst diese im 80-Grad-Weitwinkel mit einer Blende von f/1.9.

LG G7 ThinQ | (c) LG/Venturebeat
LG G7 ThinQ mit Dual-Kamera | (c) LG

Die mit den LG V30S ThinQ eingeführten KI-Features sind auch im LG G7 zu finden, wurden aber vom Hersteller noch einmal etwas aufgebohrt. So bietet die KI-Kamera nun 18 statt nur 8 Aufnahmemodi und drei zusätzliche Effektoptionen für mehr Anpassungsmöglichkeiten. Bei schlechten Lichtverhältnissen passt die Künstliche Intelligenz die Kameraeinstellungen mit einer Kombination aus Pixel Binning, dem Zusammenfassen benachbarter Pixel, und Software-Verarbeitung so an, dass bis zu vier Mal hellere Fotos als bei der Konkurrenz herausspringen sollen.

Hinzu kommen bereits von anderen Herstellern bekannte Features wie "Live Fotos", bei denen eine Sekunde vor und nach dem eigentlichen Foto bereits aufgenommen wird, um daraus ein kurzes GIF zu erstellen. Aufkleber, bei denen die Gesichtserkennung verwendet wird, um 2D- und 3D-Overlays ähnlich wie den Animojis zu generieren und natürlich ein verbesserter Porträt-Modus.

Dedizierter Button für den Google Assistant

Im Gegensatz zum seinerzeit bereits mit veralteter Hardware veröffentlichten Vorgänger ist unter dem Display des LG G7 ThinQ aktuelle Highend-Hardware zu finden: Als Antrieb dient der Qualcomm Snapdragon 845, dem im G7 ThinQ 4 GB RAM (LPDDR4x) und 64 GB interner UFS-Speicher (2.1) zur Seite stehen. Die Ausstattung des ebenfalls geplanten Plus-Modells des Flaggschiff-Smartphones fällt mit 6 GB LPDDR4x-RAM und 128 GB UFS-2.1-Speicher etwas besser aus. In beiden Fällen lässt sich der Speicher wieder mittels microSD-Karte erweitern.


LG G7 ThinQ
LG G6
LG V30
Display
6,1 Zoll (LCD)
3.120 x 1.440 Pixel
5,7 Zoll (LCD)
2.880 x 1.440 Pixel
6 Zoll (AMOLED)
2.880 x 1.440 Pixel
Chipsatz
Snapdragon 845
Snapdragon 821
Snapdragon 835
Speicher
4 GB RAM
64 GB Speicher
4 GB RAM
32 GB Speicher
4 GB RAM
64 GB Speicher
Haupkamera
16 MP (71° - f/1.6)
16 MP (107° - f/1.9)
13 MP (71° - f/1.8)
13 MP (125° - f/2.4)
16 MP (71° - f/1.6)
13 MP (120° - f/1.9)
Frontkamera
8 Megapixel (80° - f/1.9)
5 Megapixel (100° - f/2.2)
5 Megapixel (90° - f/2.2)
Akku
3.000 mAh (QI-Support)
3.300 mAh
3.300 mAh (QI-Support)
Preis (UVP)
849 Euro
749 Euro
899 Euro

Bereits im Vorfeld für Verwunderung sorgte der zusätzliche Button unterhalb der Lautstärke-Tasten auf der linken Gehäuse-Seite des LG G7 ThinQ. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen LG-eigenen Assistenten, sondern einen Schnellzugriff auf den Google Assistant, der mit einmaligen Druck darauf gestartet wird, doppeltes Drücken startet die Bilderkennung über Google Lens.

LG G7 ThinQ | (c) LG/Venturebeat
LG G7 ThinQ mit speziellem Button für den Google Assistant | (c) LG

Um mit dem Google Assistant direkt zu sprechen, muss der Button gedrückt gehalten werden. Dank "Super Far Field Voice Recognition" soll der Assistent aber auch auf Sprachkommandos aus einer Entfernung von bis zu fünf Metern hören. Den Power-Button packt LG nicht mehr auf die Rückseite, sondern platziert ihn wieder auf der rechten Gehäuseseite.

Boombox-Lautsprecher soll satte Bässe liefern

Zu den weiteren Features gehören wie bei den letzten Flaggschiff-Modellen ein nach IP68-Zertifizierung wasserdichtes Gehäuse, MIL-STD 810G Zertifikat, Sprach- und Gesichtserkennung und ein Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Neu ist der Boombox Speaker, der dank einer speziellen Resonanzkammer LG zufolge "doppelt so viel Bass wie Lautsprecher herkömmlicher Smartphones" liefert. Zudem ist laut Hersteller das ebenfalls mit Hi-Fi Quad DAC ausgestattete G7 ThinQ das erste Smartphone, das DTS:X unterstützt und somit virtuellen 3D-Sound für alle abgespielten Inhalte bietet und über die Kopfhörer simulierten 7.1-Sound liefert.

LG G7 ThinQ | (c) LG
LG G7 ThinQ | (c) LG

Zu den weiteren Features des LG G7 ThinQ gehören LTE-Unterstützung, WLAN a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0, NFC, ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss und GPS. Energiespender ist in beiden Modellen ein 3.000 mAh großer Akku, der über den USB-C-Anschluss auf der Unterseite oder danke Glasrückseite auch kabellos aufgeladen wird. Als Betriebssystem kommt Android 8 Oreo zum Einsatz. Angeboten wird das Smartphone in den Farben "New Platinum Gray", "New Aurora Black", "New Moroccan Blue" und "Raspberry Rose". Nach Deutschland schaffen es vorab nur die Farben "New Aurora Black" und "New Platinum Gray", ab Anfang Juni zu einem UVP von 849 Euro. Pre-Orders sind ab 25. Mai möglich.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Neuvorstellung, Dual-Kamera, Google Assistant

Quelle: Venturebeat

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Kommentare
  1. 03.05.18 16:03 xPandamon (Newcomer)

    Scheinbar hat es ne schlechte Kamera und das Boombox-Feature ist 99% der Zeit nutzlos. Naja, zu teuer um wirklich ne Konkurrenz zu sein.

  2. 02.05.18 17:58 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Gutes Gerät. Aber für die UVP wieder zu teuer. Aber mir gefällt es bis jetzt von den Flaggschiffen am besten. Wenn es günstiger wird, eine klare Option. Oder eben mit Vertrag, dann egal.

  3. 02.05.18 16:16 SiddiusBlack (Handy Profi)

    Klingt ja alles super bis auf den Akku. 3000mAh? Ernsthaft? Wie lange soll der Akku dann halten, einen halben Tag?

    Ich mein ok Apples X hat noch weniger, wenn LG das selbe Energiemanagement schafft dann reicht der Akku sogar mehr als einen Tag. Aber bei Android glaube ich da nicht wirklich dran und es ist ja auch noch ein LCD und kein OLED Screen...

  4. 02.05.18 15:56 Pikachus (Handy Profi)

    also ich finde bei der Größe hätte doch locker ein Akku von 2000mAh gereicht. das Handy is viel zu dick *Kopfschüttel*

  5. 02.05.18 15:32 dankort1
    Bin gespannt...

    >> Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen LG-eigenen Assistenten, sondern einen Schnellzugriff auf den Google Assistant, der mit einmaligen Druck darauf gestartet wird, doppeltes Drücken startet die Bilderkennung über Google Lens.

    Das finde ich eine sinnvolle Sache. Und im Gegensatz zu Samsung, mit seinem katastrophalen Bixby blabla, macht LG mit dem bereits vorhandenen Google Assistant alles richtig. Ich finde das sehr praktisch.

    Bleibt nur noch zu hoffen, dass es eine einzige Version für alle Regionen gibt und der Verkauf schnell startet. Bei einem Preis zwischen 850 und max. 900 Euro würde ich es mir wahrscheinlich auch kaufen.

  6. 02.05.18 13:41 Arminator (Advanced Handy Profi)

    6,1 Zoll + IPS-LC-Display + 1.000 Candela pro Quadratmeter + 3.000 mAh + Google Assistant + fehlendes Rechtemanagement = aufladen vor dem abendbrot.

    Scheint so als hätte LG nach all den jahren immernoch nicht gerafft dass das bisher erfolgreichste LG, das G2, nur deswegen so gut verkauft wurde weil es gegenüber dem ansonsten baugleichen Nexus 5 den deutlich größeren Akku hatte.

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