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ZTE-Krise: Trump macht dem Smartphone-Hersteller Hoffnung

Matthias Zellmer 14.05.2018 - 09:09|0
ZTE-Krise: Trump macht dem Smartphone-Hersteller Hoffnung

Hoffnung im Streit mit der US-Handelsbehörde macht ZTE ausgerechnet der amerikanische Präsident Donald Trump: Er will in Gesprächen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping eine Lösung für den vor dem Aus stehenden Smartphone-Hersteller finden.

Neben einer Geldstrafe in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar hat ZTE von dem US-Handelsministerium auch noch ein Güterverbot aufgebrummt bekommen: Sieben Jahre lang darf das chinesische Unternehmen wegen Verstößen gegen Iran-Sanktionen und im Folgenden unzureichenden Maßnahmen keine Waren aus den USA zu erhalten. Das schließt Google Software wie das Android Betriebssystem samt Google-Anwendungen und -Dienste ein sowie Smartphone-Prozessoren des kalifornischen Chip-Herstellers Qualcomm. Nun verkündete am Wochenende US-Präsident Donald Trump über Twitter, dass er gemeinsam mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping an einer Lösung arbeite. Wie diese jedoch ausfallen könnte, ist indes unklar.

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"Der chinesische Präsident Xi und ich arbeiten eng zusammen, um der großen chinesischen Telefongesellschaft ZTE schnell den Weg ins Geschäft zu ebnen. Zu viele Arbeitsplätze gehen in China verloren. Das Handelsministerium wurde angewiesen es zu erledigen", so der US-Präsident.

Zuletzt hatte ZTE trotz Beihilfe vom taiwanischen CPU-Hersteller Mediatek angedeutet, die Smartphone-Produktion einzustellen. Das Unternehmen sieht sich nach eigenen Angaben außerstande, die drei Hauptgeschäftsbereiche Netzwerkausrüstung, elektronische Geräte und Firmenkundenanwendungen bei einer anhaltenden US-Export-Sperre weiter aufrecht zu erhalten, so ZTE gegenüber der Hongkong-Börse. ZTE beschäftigt knapp 70.000 Mitarbeiter. Aber auch US-Unternehmen wie Qualcomm müssen mit eklatanten Ausfällen rechnen, wenn ein Großkunde wie ZTE plötzlich ausfällt.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Smartphone-Markt

Quelle: Donald Trump

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