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Künstliche Intelligenz: Google-Kodex für ethischeren Einsatz von Algorithmen

Björn Brodersen 08.06.2018 - 16:20|0
Künstliche Intelligenz: Google-Kodex für ethischeren Einsatz von Algorithmen

Google-Chef Sundar Pichai hat Leitlinien für die Arbeit an und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz formuliert. Algorithmen sollen immer der Gesellschaft nützen, niemals Menschen verletzen oder diskriminieren. Auslöser des KI-Kodex ist vermutlich die Kritik von Google-Mitarbeitern am Projekt Maven.

Algorithmen erobern unseren Alltag - im Verkehr, in der Medizin, in der Energieversorgung, in der industriellen Fertigung, in der Verwaltung, im Management, beim Militär und in weiteren Bereichen. Selbst zu Hause halten sie durch Smart Speaker wie Amazon Echo, Google Home oder in Kürze auch Apple Homepod Einzug. Mit der fortschreitenden Entwicklung der selbstsändig lernenden Künstlichen Intelligenz wird auch die jahrzente alte Debatte über die ethischen Auswirkungen des Einsatzes von Algorithmen wiederbelebt. Von autonom agierenden Algorithmen verursachte Börsencrashs oder von autonom fahrenden Autos überfahrene Menschen werfen die Frage auf, ob wir Regeln für die Anwendung dieser neuen Technologien brauchen und, wenn ja, welche?

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Der Internetkonzern Google hat sich jetzt selbst zu bestimmten Grundsätzen für die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz auferlegt. In einem Blogbeitrag beschreibt Unternehmenschef Sundar Pichai die Regeln. Unter anderem werde Google die Weiterentwicklung der KI nicht in den Bereichen der Kriegsführung, der Waffenherstellung und der Überwachung verfolgen. Google will laut Pichai nicht an Künstlicher Intelligenz mitarbeiten, die Menschen oder Menschenrechte verletzt. Auch Diskriminierung von Personen sei tabu. Stattdessen solle KI der Gesellschaft nützen und von Menschen konktrollierbar bleiben.

Klar trennend sind die von Google gesetzten Grenzen nicht. So wird der Konzern nach Angaben von Pichai auch künftig mit Regierungen und Militär zusammenarbeiten, um Künstliche Intelligenz für Cyber-Security, zu Ausbildungszwecken und für Personalrekrutierung weiterzuentwickeln. Der Blogbeitrag des Google-Chefs entstand wahrscheinlich auf Druck aus den Reihen: Mitarbeiter des Konzerns forderten im vergangenen Monat Pichai auf, Google aus dem Spionage-Projekt Maven und sich generell aus dem "Kriegsgeschäft" zurückzuziehen.

Quelle: Google

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