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Vivo Nex: Fullscreen-Smartphone mit Popup-Kamera offiziell vorgestellt

Tobias Czullay 12.06.2018 - 16:27|12
Vivo Nex: Fullscreen-Smartphone mit Popup-Kamera offiziell vorgestellt

Vivo hat heute wie erwartet den Apex-Prototyp in einem kommerziell verfügbaren Smartphone aufgehen lassen. Das Nex genannte Gerät kommt in zwei Konfigurationen daher, beide haben ein Fullscreen-Display ohne Notch und eine ausfahrbare Frontkamera. Sie sind bereits ab der kommenden Woche verfügbar.

Vivo hat auf einem Launch-Event in China die Nex-Serie offiziell vorgestellt. Wie vorab vermutet wurden zwei Smartphones vorgestellt, davon eines mit Highend- und eine mit Mittelklasse-Technik. Beide Modelle haben einen 6,59 Zoll großen Full-HD-AMOLED-Bildschirm, der mit Ausnahme eines kleinen Bereichs am Fußende die komplette Vorderseite bedeckt. Laut Hersteller nimmt das auf DCI-P3 kalibrierte Display im 19,3:9-Seitenverhältnis 91,25 Prozent der Fläche ein. Da die Vivo-Smartphones keinen Einschnitt haben, bleibt kein Platz mehr für die üblichen Sensoren und die Frontkamera.

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Doch dafür haben die Chinesen Lösungen gefunden: Die Sensoren befinden sich unter dem Displaypanel, für die Hörmuschel setzt man auf piezoelektrische Lautsprecher à la Xiaomi Mi Mix, die 8-Megapixel-Kamera wird auf Knopfdruck aus dem Kopfende ausgefahren. Der Vorgang dauert laut Vivo nur eine Sekunde, der Mechanismus ist für mindestens 50.000 Nutzungen ausgelegt.

In-Display-Fingerabdrucksensor der dritten Generation

Beim Fingerabdrucksensor fangen die Unterschiede zwischen dem Nex-Basismodell und der Ultimate Edition an. Denn während dieser beim Nex auf der Rückseite untergebracht wurde, befindet er sich bei der Luxus-Ausführung direkt im Bildschirm. Die Technik soll in ihrer nunmehr dritten Generation schneller und zuverlässiger arbeiten, als noch in vorangegangenen Smartphones wie dem Vivo X20 Plus UD. Das Nex Ultimate hat außerdem den Snapdragon 845 an Bord, der durch eine besondere Kühlung und Software-Optimierungen sogar Spiele in der Unreal Engine wiedergeben können soll. Das Vivo Nex ist mit dem kürzlich vorgestellten Octa-Core-Prozessor Snapdragon 710 ausgestattet.

Vivo Nex | (c) Vivo
Vivo Nex | (c) Vivo
Vivo Nex | (c) Vivo
Vivo Nex Ultimate | (c) Vivo

Die Dual-Kameras der Nex-Smartphones haben jeweils Sonys IMX363 mit 12-Megapixel-Auflösung, f/1.8-Blende und Dual-Pixel-Autofokus sowie ein zusätzliches 5-Megapixel-Modul mit f/2.4-Blende an Bord. Letzteres soll für einen Bokeheffekt herhalten. Wie viele andere Hersteller baut auch Vivo auf Unterstützung durch Künstliche Intelligenz, sie färbt Szenen passend ein. Die Hauptkamera des Nex Ultimate hat einen vierachsigen optischen Bildstabilisator, die des Nex nicht.

Die Vivo-Smartphones können mit zwei SIM-Karten genutzt werden, dabei ist aber nur das Nex Ultimate mit Snapdragon 845 auch für das hierzulande verwendete LTE-Band 20 gerüstet. Eine microSD-Karte nimmt offenbar keines der Geräte auf. Nex und Nex Ultimate haben jeweils einen USB-C-Anschluss mit USB 2.0, eine Klinkenbuchse sowie Module für Bluetooth 5.0 und Dual-Band WLAN ac. Der Akku ist bei beiden Modellen 4.000 mAh groß, mit 199 Gramm Gewicht fallen sie auch entsprechend schwer aus. Die Abmessungen gibt Vivo mit 162 x 77 x 7,98 Millimetern an - sie sind damit in etwa so lang, aber minimal breiter als ein Samsung Galaxy Note 8.

Vivo Nex | (c) Vivo
Vivo Nex | (c) Vivo
Vivo Nex | (c) Vivo
Vivo Nex | (c) Vivo
Vivo Nex | (c) Vivo
Vivo Nex | (c) Vivo

Verkauf startet nächste Woche

Die neuen Vivo-Smartphones sollen am 23. Juni auf den Markt kommen - allerdings zunächst nur in China. Das Nex mit Snapdragon 710, 6 GB RAM und 128 GB Speicher kostet umgerechnet rund 500 Euro, das Nex Ultimate mit Snapdragon 845, 8 GB RAM und 128 GB Speicher wird für 570 Euro verkauft. Für das Nex Ultimate mit doppeltem Speicher verlangt Vivo etwa 640 Euro.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Neuvorstellung, Snapdragon 845

via Vivo

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Kommentare
  1. 17.06.18 01:07 Flexo (Member)
    Perfektes Smartphones bis auf

    die schiere Größe. Wo soll man solch ein großes Smartphone im Alltag noch unterbringen? Ich habe mit dem S7 bereits Probleme. Würde zumindest die Modeindustrie die Taschen von Hosen und Co. endlich mal der Smartphonewelt anpassen, könnte man u.u. noch damit leben.

  2. 13.06.18 10:14 Tobias Czullay (areamobile.de)

    @dragon-tmd, @Florian N.: Das Nex hat kein LTE Band 20, das ist richtig. Das Nex Ultimate (Nex S) mit Snapdragon 845 hat es laut Datenblatt aber schon. Hier das offizielle von Vivo: http://www.vivo.com.cn/vivo/param/nexs

  3. 13.06.18 09:03 Marketinghoschi (Expert Handy Profi)

    LOL...wie wäre es mit Blitzwürfeln?

  4. 13.06.18 07:49 dragon-tmd (Advanced Member)

    Das Nex hat KEIN LTE Band 20, FunTouch OS gibt es zudem nicht in Multilanguage, sondern nur in EN/CH. Das Ding wird auch nicht nach D kommen.

    LTE band 1(2100), 2(1900), 3(1800), 5(850), 8(900), 34(2000), 38(2600), 39(1900), 40(2300), 41(2500)

  5. 12.06.18 23:11 Hunter (Handy Profi)

    Wieso muss das wieder so ein klopper sein? Vor 6 Jahren wurde man ausgelacht wenn man mit dem ersten Samsung Note telefoniert hat, heute sind die Geräte wieder ähnlich groß und wachsen immer mehr. Warum? Können die die neue Technik nicht einmal dazu benutzen die Geräte bei gleichem Display kleiner zu machen? Warum muss man ein 6,6" Display im Handy haben?

  6. 12.06.18 22:35 Hubelix (Member)

    Sehr unwahrscheinlich, da sie sonst Face-ID wieder streichen müssten.

    Davon abgesehen finde ich die Kombinationen aus FPS unterm Display und "Pop-up" Kamera wesentlich sinnvoller als Face-ID und Notch.

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