Ein Blick auf den aktuellen Smartphone-Markt offenbart: nicht die großen Handy-Marken, sondern die "Noname"-Hersteller sind die großen Abräumer des letzten Jahres. Allen voran HTC, der den größten Teil der hierzulande erhältlichen PDA-Smartphones auf Windows-Basis stellt.
Foto: HTC Universal (black)
Das vierte Quartal 2005 brachte für HTC einen Umsatzsprung gegenüber von 66,2% gegenüber den Herbstzahlen. Zeitlich passt das genau zur Markteinführung von T-Mobiles MDA Pro, der von HTC unter dem Codenamen "Universal" entwickelt und unter anderem als i-mate "Jasjar" ohne Vertragsbindung und Branding im Handel erhältlich ist. Der Gewinn des taiwanischen ODM-Herstellers stieg von 87,0 Millionen auf über 160 Millionen US$. Betrachtet man das gesamte Fiskaljahr des Herstellers, ergeben sich Wachstumszahlen, von denen deutsche Technologie-Firmen oftmals träumen: HTC hat es geschafft, seine Einnahmen im vergangenen Jahr gegenüber 2004 zu verdoppeln. 2,28 Milliarden US$ klingelten 2005 in der Kasse, 862,32 Millionen US$ verdiente man alleine im vierten Quartal.
Fürs kommende Jahr kündigte HTC bereits viele weitere Modelle an. Darunter sollen sich auch HSDPA-fähige Smartphones und vor allem eine große Auswahl von Handy-ähnlicheren Modellen befinden. HTC Muse und ein unter dem Codenamen "Star Trek" entwickeltes Folder-Handy mit Windows Mobile 5.0-System sind erste inoffizielle Beispiele. » Test | Datenblatt zum MDA Pro (HTC Universal) » Hersteller-Übersicht: HTC
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