Auf einer Pressekonferenz von BenQ Siemens vor knapp zwei Wochen in China wurde die Roadmap 2006 des taiwanischen Handyherstellers vorgestellt. Darauf zu sehen waren über 30 noch im Laufe des Jahres erscheinende neue Geräte, die über einen recht individuellen Stil verfügen und die volle Bandbreite an unterschiedlichen Formfaktoren abdecken. Damals gingen wir bereits etwas näher auf eines der Geräte ein, das besonders durch sein stylisches Äußere ins Blickfeld geriet. Der Musikfolder mit weißem Grundgehäuse, großen Mediensteuerungstasten und einer nicht übersehbaren Kameralinse auf der Oberklappe, wurde nun als eines von vier bislang unveröffentlichten Mobiltelefonen von BenQ Siemens zum iF (International Forum Design) Wettbewerb eingereicht, weshalb uns jetzt weitere Informationen vorliegen.
Das unter der Bezeichnung Venus C3 geführte Handy, ist – wie es bereits die unübersehbaren und ins Gesamtdesign wunderbar eingepassten Mediensteuerungstasten vermuten lassen – speziell für Musikliebhaber entwickelt worden. Neben einem MP3-Player verfügt Venus C3 ebenso über ein FM Radio und eine ausgefeilte Anrufbeantworter-Software, die z.B. bei Anrufen aus dem Ausland automatisch den englischen Ansagetext abspielt.
Punkte beim Wettbewerb will BenQ Siemens auch mit seinem Sliderphone Cupid sammeln, das sich mit seinem Design vorrangig an Geschäftsleute richten soll. Ausgestattet mit den bekannten einfachen Tastenfunktionen, erleichtert es dem Nutzer den Umgang mit diesem Handy. Auffällig ist auch das relativ große Display, das für Business-Features gut geeignet scheint. Die Verarbeitung und das Material sollen zudem einen Eindruck von Eleganz vermitteln.
Ein weiteres MP3-Handy von BenQ wird mit dem Hermes B in diesem Jahr erscheinen. In puncto Design völlig anders gehalten als das Venus C3, richtet sich das Barrenhandy in erster Linie an eine jüngere Zielgruppe. Weniger designtechnische Spielereien, als viel mehr pragmatische Überlegungen haben offensichtlich bei der Entwicklung dieses Mobiltelefons eine Rolle gespielt.
Last but not least soll das Design des Ulysses B1 die Jury beim iF Contest überzeugen. Unter den Mobilfunknutzern dürften sich insbesondere die angesprochen fühlen, die auf der Suche nach einem multifunktionalen Handy sind und trotzdem nicht auf ein ultraflaches Lifestyle-Design verzichten wollen. Das Mobiltelefon im Candybar-Format orientiert sich stark an anderen Trendmodellen, wie dem SLVR von Motorola oder in etwas abgewandelter Form an dem besonders flachen P300 von Samsung. Zudem bietet das „Leichtgewicht“ ein relativ großes Display, das nicht nur für eine optimale Betrachtung der mit der integrierten Kamera aufgenommenen Fotos geeignet ist.
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