Die führenden US-Videogames-Produzenten Electronic Arts (EA) Activision und THQ kämpfen derzeit mit schlechten Zahlen. Während EA im vergangenen Quartal einen kräftigen Gewinnrückgang von 375 Mio. auf 259 Mio. Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kalkulierte, musste auch THQ Einbußen machen. Das Unternehmen verzeichnete dabei einen Rückgang der Verkaufszahlen von 400 Mio. Dollar des Vorjahres auf rund 358 Mio. Dollar im letzten Quartal 2005. EA zieht nun eine erste Konsequenz und entlässt 200 seiner Mitarbeiter. "Wir sehen das als wichtigen Schritt im Hinblick auf die Zukunft des Unternehmens, es handelt sich hier vor allem um einen Übergangszeitraum", so Tiffany Steckler, EA-Communications Director Europe.
Ausschlaggebend für die unsichere Geschäftslage sei laut den Game-Herstellern vor allem die Einführung neuer Spielekonsolen wie der Xbox 360 und damit verbundenen Lieferschwierigkeiten in den vergangenen Monaten. Sie gehen auch davon aus, dass viele Kunden darauf warten, bis Sony und Nintendo ihre neuen Konsolen auf den Markt gebracht haben. "Wir sehen diesen Übergang als Chance unsere Leute sowie unsere Technologie und Investitionen entgegen unserer strategischen Wachstumsziele auszurichten", erklärte Steckler.
Besonders um eine Umstrukturierung der Ressourcen handele es sich. Schon in der Vergangenheit hatte es in solchen Übergangsphasen Entlassungen bei EA gegeben. Ob und inwiefern diese Rückgange und Entlassungen letztendlich Auswirkungen auf die Mobile Gaming-Abteilungen der Unternehmen haben werden, bleibt für die Handygemeinde nur abzuwarten, ist es doch vor allem bei EA noch gar nicht so lang her, dass das Unternehemn ankündigte, Handyspiele für Java-Handys in Zukunft unter dem eigenen Label zu entwickeln und zu veröffentlichen.
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