Im Auftrag von E-Plus führte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest unter 1.462 deutschen Mobilfunknutzern eine Umfrage bezüglich ihres Nutzerverhaltens von mobilen Datendiensten durch. Mobile Datendienste wie Videotelefonie (0,6% der Befragten) und Handy TV (0,4%) sind demnach Dienste, die von den Mobilfunkkunden derzeit fast gar nicht genutzt werden - E-Mailing per Handy (8%), Musikdownload (6,1%) oder Surfen im Internet (4,7%) liegen im einstelligen Prozentbereich. Das Telefonieren mit dem Handy (75,4%) steht bei den Nutzern dagegen besonders hoch im Kurs. Auch das Verschicken von SMS fällt bei den mobilen Datendiensten aus dem Rahmen und erfreut sich hoher Beliebtheit: 79 Prozent nutzen diesen mobilen Dienst regelmäßig.
Insbesondere die Kenntnis und Nutzung von UMTS-basierten Diensten, ist zwei Jahre nach dem offiziellen Start wenig verbreitet. Nur ein Drittel der Handynutzer weiß worum es sich bei UMTS handelt, 42,6 Prozent hat schon einmal davon gehört und ein Viertel der Befragten kennt es gar nicht. Nur ca. 2 Prozent der Befragten besitzt ein UMTS-Handy oder eine UMTS-Laptopkarte. Selbst diejenigen, die ein UMTS-fähiges Endgerät besitzen, geben an, Handy-TV über UMTS noch nicht ausprobiert zu haben. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei Videotelefonie, -download und Musikdownloads über UMTS. Nur knapp ein Viertel nutzt diese Angebote regelmäßig. Rund 75 Prozent haben diese Dienste noch nicht genutzt, obwohl sie technisch dazu in der Lage wären.
Bei der Abrechnung solcher mobilen Dienste waren sich die Kunden einig: 46 Prozent plädieren für Flatrates, 29 Prozent wünschen sich eine zeitbasierte Abrechnung, 12 Prozent eine volumenabhängige Abrechnung. 12,4 Prozent der Befragten machten keine Angaben.
In erster Linie wünschen sich 48,3 Prozent der Mobilfunknutzer für die Zukunft einfache Tarife, gefolgt vom Senden und Empfangen von SMS und MMS (29%). Weiter unten auf der Prioritätenliste stehen Mobile TV und Musikdownloads. Lediglich ca. 2 Prozent der Befragten halten diese Dienste persönlich für wichtig. Insgesamt können sich aber bereits heute ein Viertel der Mobilfunknutzer vorstellen, auf das Festnetz zu verzichten und ausschließlich mobile Dienste zu nutzen.
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