Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone könnte den chinesischen Mobilfunkhersteller Huawei mit einer Liefervereinbarung an die Weltspitze bringen und gleichzeitig dafür sorgen, dass der chinesische Hersteller von Mobilfunktechnik auch auf dem europäischen Markt Fuß fassen kann. Huawei soll in den nächsten fünf Jahren exklusiv für Vodafone 3G-Geräte liefern, die in 21 Ländern vermarktet und voraussichtlich bereits im Herbst 2006 auf den Markt kommen werden. "Wir werden in der Lage sein, auf unseren Märkten weitaus bessere 3G-Handys zu günstigeren Preisen anzubieten", kommentiert Vodafones Marketing-Chef Peter Bamford die Vereinbarung.
Huawei agierte bisher ausschließlich in den Wachstumsmärkten Asien und Afrika und war im letzten Jahr bei dem Versuch, den britischen Wettbewerber Marconi zu übernehmen an Ericsson gescheitert. Im Februar 2006 gründete der Mobilfunkhersteller bereits ein Joint Venture mit Nortel, das zukünftig im Bereich Ultra-Wideband Technologien hervorbringen soll. Kombiniert wird hier Nortels Technik für Sprach- und Breitbandnetze sowie die Breitband-Zugangslösungen von Huawei.
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