Ein vom Elmshorner Mobilfunk Service Provider Talkline in Auftrag gegebene Studie offenbart, dass immer mehr Deutsche mit ihrem Handy Kurznachrichten versenden - die jüngeren Deutschen mehr, die älteren weniger. So gibt das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest seine als repräsentativ eingestuften Umfrageergebnisse konkret mit Spitzenwerten von 98,4 Prozent regelmäßigen Simsern unter den 14 bis 29-Jährigen und immerhin noch 33,2 Prozent Kurznachrichtenschreibern unter den ab 60-Jährigen an. Im Durchschnitt simsen 70,4 Prozent aller deutschen Handybesitzer regelmäßig, Tendenz im Jahresdurchschnitt steigend.
Die Jugend eifert auch in den Zusatzdiensten vorne weg: 59,7 Prozent der 14 bis 29-Jährigen schießt Fotos mit dem Handy und 28,7 Prozent versenden die gemachten Fotos auch. 31,3 Prozent versenden MMS und 12 Prozent dieser Zielgruppe lädt sich Klingeltöne auf das Mobiltelefon.
In der regionalen Verteilung sind die Hauptstädter die deutschen SMS-Spitzenreiter, mit 80 Prozent aller Handynutzer. Auch immer mehr Bayern tippen Kurzmitteilungen in ihre Telefone, mit 75 Prozent sind die Süddeutschen den Berlinern dicht auf den Fersen. Es folgt Nordrhein-Westfalen mit 71,8. Knapp unter dem Durchschnitt von 70,4 Prozent liegen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit 68,5 Prozent, Baden-Württemberg mit 68,6 Prozent sowie die norddeutschen Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen mit je 68,5 Prozent. Abgeschlagen mit 65,3 Prozent sind Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die deutschen Sims-Muffel findet man schließlich in Thüringen und Sachsen: Dort nutzen nur 63,3 Prozent der Handy-Besitzer die Möglichkeit für Kurzmitteilungen.
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