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Autor: Frank Kabodt | 02.03.2006 - 10:50 | 0

T-Mobile steigert Umsatz und Gewinn in 2005 deutlich

Die Telekom-Tochter verdiente 2005 rund 5,2 Milliarden Euro. Besonders das US-Geschäft konnte deutlich zulegen.

T-Mobile steigert Umsatz und Gewinn in 2005 deutlich

Die Telekom-Tochter T-Mobile kann auch ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 zurückblicken. Sowohl der Umsatz als auch der EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen) konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Ein ebenfalls starkes Wachstum verzeichnete der Anbieter bei seinen weltweiten Kundenzahlen, welche zum 31. Dezember 2005 bei etwa 86,6 Millionen Teilnehmern lag. Besonderen Anteil daran trug das US-Geschäft, das Wachstum lag hier bei 25 Prozent (4,4 Millionen) auf 21,7 Millionen Kunden.

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Gegenüber dem Geschäftsjahr 2004 wurde der Umsatz um elf Prozent auf 29,5 Milliarden Euro gesteigert, der EBITDA legte hingegen um 16 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro zu. Der Gewinn lag mit 5,2 Milliarden Euro knapp 1,5 Milliarden Euro ebenfalls deutlich über dem Vorjahr. In Deutschland konnte der Anbieter seine Position als Marktführer ausbauen und betreute zum Jahresende 2005 rund 29,5 Millionen Kunden, was einem Zuwachs um knapp 2,1 Millionen Verbraucher oder 7,5 Prozent entspricht. Der Anteil der Vertragskunden lag bei 48,4 Prozent. Durch die Fokussierung auf werthaltige Kunden mussten leichte Rückgänge beim Umsatz verzeichnet werden, er sank um 100 Millionen Euro auf 8,6 Milliarden Euro, hingegen konnten die Service-Umsätze (ARPU-Revenue) um 1,3 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro gesteigert werden. T-Mobile USA konnte im vergangenen Jahr knapp 4,4 Millionen Neukunden für sich gewinnen, davon allein 1,4 Millionen Teilnehmer im vierten Quartal. Während der Umsatz um 28 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro zulegen konnte, stieg der EBITDA um 60 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. In Großbritannien konnte T-Mobile UK ein deutliches Wachstum im Vertragsbereich vorweisen (plus 14,7 Prozent). Mit 17,1 Millionen Kunden legte der Anbieter um neun Prozent zu, allerdings mussten Rückgänge beim Umsatz (4,2 Milliarden Euro - minus 200 Millionen Euro) wie auch beim EBITDA (1,4 Milliarden Euro - minus 100 Millionen Euro) verzeichnet werden. Auch T-Mobile Austria konnte sich am Markt behaupten: Der Zuwachs lag bei 2,3 Prozent auf 2,1 Millionen Kunden, besonders interessant waren auch hier die werthaltigen Kunden. Während der Umsatz leicht auf 885 Millionen Euro gesteigert werden konnte, sank der EBITDA um 6,3 Prozent auf 225 Millionen Euro.

Erst gestern hatte der spanische Marktführer Telefonica die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2005 präsentiert. Demnach konnte die Kundenzahl im Mobilfunksegment auf knapp 99 Millionen Kunden verbessert werden. Der Umsatz stieg um 25,1 Prozent auf 37,9 Milliarden Euro, der Gewinn lag mit einem Wachstum von 40 Prozent bei 4,4 Milliarden Euro. Allerdings sind in diesen Zahlen auch die Ergebnisse der Bereiche Festnetz, Internet sowie Pay-TV enthalten, weshalb ein direkter Vergleich mit den Zahlen von T-Mobile nicht möglich ist.

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