RIM reagiert auf den Erfolg, den man mit dem Flaggschiff Blackberry erreicht. Die neue Server-Version 4.1 bringt Unterstützung für Instant-Messagingprotokolle, Rollenmanagement und viel Komfort für Administratoren mit.
Die Nutzerzahlen des beliebten Blackberry-Diensts habe Research In Motion dazu veranlasst, eine neue Version ihres Enterprise Servers vorzustellen. Die Version 4.1 soll insbersondere für Administratoren Erweiterungen bereithalten, die das Managament und die Verteilung größerer Blackberry-Infrastrukturen erheblich erleichtern. Der Administrator eines verteilten Server-Produkts bekommt mit dem BlackBerry Manager eine einheitliche Oberfläche an die Hand, über die er alle Server gleichzeitig konfigurieren kann. Ähnlich wie Nokias IntelliSync verwaltet der Enterprise Server 4.1 seine Nutzer nun in Gruppen: EMail-Filter, Zugriffskontrollen und Fernkonfiguration bzw. -installation sorgen dafür, dass vertrauliche Informationen die richtigen Personen erreicht.
Der Enterprise Server spricht nun so bekannte Messaging-Tools wie Microsofts Windows Messenger bzw. den Live Communications Server 2005 als auch IBMs Konkurrenzprodukt Sametime an. Kontaktlisten aus dem Instant-Messenger werden automatisch mit dem Endgerät synchronisiert. Wenn schon jeder Manager, Außendienstler und Consultant einen Blackberry bei sich trägt, will er in der Regel auch nahtlosen Zugriff auf Unternehmensressourcen haben. Die Integration von Businessdaten kann einem Unternehmen kein Problemlöser fertig vors Betriebstor stellen, aber RIM bemüht sich, Entwicklern Tools an die Hand zu geben, die die Erschaffung entsprechender Unternehmenstools entsprechend erleichtert. So wird im Blackberry Enterprise Server 4.1 erstmals das Blackberry Mobile Data System 4.1 integriert sein, mit dem sich auch WebServices um Push-Funktionen erweitern lassen sollen. Diese bilden ein Standbein für die Entwicklung von unternehmensspezifischen mobilen Lösungen und werden auch von Sun oder Microsoft in helles Rampenlicht getaucht. RIMs Enterprise Server arbeitet mit IBMs Lotus Domino-Groupwareserver und Microsofts Exchange 5.5 zusammen - auch unter Verwendung des neuen Service Packs 2, das unter anderem Windows Mobile-Smartphones bereits nativ zu Push-Funktionalität verhilft.
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