Viele iPod-Nutzer wünschen sich ein Handy von Apple. Halbjährlich spekuliert die Branche über mögliche Neuvorstellungen, potenzielle Designs und die mobile Strategie des Computerherstellers - bislang mit wenig Erfolg. Zwei Analysten von Morgan Stanley berichten nun über verstärkte Motivation im Hause Apple, das iPhone doch noch zu launchen.
Es klingt zwar naheliegend, ist aber nach wie vor alles andere als eine offizielle Strategie des amerikanischen Computer- und iPod-Herstellers. Apple setzte in der Vergangenheit auf Kooperation statt auf Konkurrenz, belieferte Motorola mit iTunes-Technik oder machte sein Betriebssystem Bluetooth- und SyncML-fähig.
Ein Smartphone vom Traditionshersteller schien bislang in weiter Ferne zu liegen. Das Wirtschaftsmagazin Barron's Online will nun indirekt von zwei Analysten aus dem Hause Morgan Stanley gehört haben, dass man bei Apple derzeit hart an einer Neuauflage des "iPhone"-Designs arbeite - einem Smartphone mit Apple-typischem Look'n'Feel und viel iPod-Funktionalität. Ein taiwanischer Elektronikhersteller könnte mit der Produktion beauftragt werden. Details zu dem Projekt gibt es derzeit noch nicht. Auch weiß man nicht, welches mobile Betriebssystem Apple einsetzen würde, oder ob man einfach (wie im hier gezeigten Bild), das Handy eines anderen Herstellers umbauen lässt, ein voll ausgerüstetes Betriebssystem wie Palm ALP, Linux oder Symbian ignoriert (Windows Mobile käme ohnehin wohl kaum in Frage) und das ganze als iPhone verkauft.
Foto: Engadget Mobile | Apple "iPhone"
Natürlich liegt es nahe, dass Apple schon seit längerem plant, Handy-Funktionen in eines seiner Referenzdesigns wie dem iPod einzubauen. Die Mehrheit der Kundschaft dürfte dank der Marke iPod bei der Anschaffung eines Smartphones ernsthaft über ein Produkt von Apple nachdenken. Zwei Events könnten noch in dieser Jahreshälfte für Apple als Plattform dienen, um die Gerüchte zu erhärten: die Musikmesse in Frankfurt/Main Ende März oder die Multimedia Show NAB in Las Vegas Mitte April.
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