Nach mehr als einem halben Jahr hat die Europäische Kommission der Übernahme des österreichischen Netzbetreibers tele.ring durch T-Mobile Austria zugestimmt. Bereits gestern wurde über ein derartiges Ergebnis spekuliert.
Nach mehr als einem halben Jahr hat die Europäische Kommission der Übernahme des österreichischen Netzbetreibers tele.ring durch T-Mobile Austria zugestimmt. Bereits gestern wurde über ein derartiges Ergebnis spekuliert. Zusammen mit dem Marktführer mobilkom austria kontrolliert die Telekom-Tochter künftig drei Vietel des österreichischen Marktes. Vor allem deswegen hatte die Kommission ihre Entscheidung hinausgezögert, da sie Verschlechterungen für den Wettbewerb befürchtete.
Um diese Ängste zu zerstreuen, musste sich T-Mobile Austria im Vorfeld verpflichten, nach erfolgreicher Übernahme von tele.ring die UMTS-Frequenzbereiche des Anbieters sowie Teile der Sendestandorte an mehrere kleine Betreiber abzugeben. Für 1,3 Milliarden Euro gehen damit 99,999 Prozent von tele.ring an T-Mobile Autria über.
Die verbleibenden Anteile von 0,001 Prozent erhält die T-Mobile Global Holding. Im September des vergangenen Jahres hatte T-Mobile Austria einen Sozialplan ausgearbeitet, der betriebsbedingte Kündigungen vor dem 30. Juni 2006 ausschließt. Sollte es anschließend zu einer Kündigung kommen, sei ebenfalls ein Maßnahmepaket entworfen, welches zur raschen Reintegration in den Arbeitsmarkt dient. Bei der Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit müsse T-Mobile dem Betroffenen entweder eine Unterstützung bei der Jobsuche anbieten oder ihm finanziell helfen.
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