Als erster Mobilfunkbetreiber in Deutschland hat T-Mobile sein gesamtes UMTS-Netz mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ausgestattet. Damit wird wird eine UMTS-Verbindung zusätzlich beschleunigt.
Als erster Mobilfunkbetreiber in Deutschland hat T-Mobile sein gesamtes UMTS-Netz mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ausgestattet. Damit wird eine UMTS-Verbindung zusätzlich beschleunigt: bis zu 1,8 Mbit/s Downstream stehen im Netz von T-Mobile derzeit zur Verfügung, der Upstream liegt bei 384 Kbit/s. Der Internetzugriff via Mobilfunk erreicht damit ein vergleichbares Tempo wie eine DSL-Verbindung im Festnetz.
Nach Angabeben von T-Mobile werden bereits 60 Prozent der Bevölkerung von der neuen Netztechnik erreicht. Besonders forciert wurde dabei der Ausbau in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern. In Zukunft plant T-Mobile, die Datenrate schrittweise auf bis zu 7,2 Mbit/s zu erhöhen. Die Anstrengungen des Netzbetreibers belegen die wachsende Bedeutung des mobilen Zugangs zu digitalen Medien, die erst kürzlich in einem Trendbarometer nachgewiesen wurde (AreaMobile berichtete).
Die Technik hinkt dabei jedoch den Netzbetreibern und Nutzern hinterher: als Endgeräte bietet T-Mobile nur zwei Varianten der web`n walk Card für Laptops an, die Handys MDA Vario II und BenQ-Siemens EF91, die das neue Übertragungsverfahren unterstützen, sollen erst im Sommer erhältlich sein.
Vollkommen verfehlte Politik! Sie wählen als Zielgebiet Stadtzentren aus, die
haben doch sowieso schon schnelle Breitbandverbindungen (DSL und alles was dazu
gehört). Sie sollten diese Technik in den DSL-freien Flecken in Deutschland
ausbauen. Das wäre eine sinnvolle und begrüßenswerte Maßnahme!