Verrückt anmutende Handys für Senioren und Kinder sind bereits zu genüge bekannt. So genannte "Frauenhandys" im originellen Design und mit weiblichen Schick gibt es ebenfalls in rauhen Mengen. Dennoch sollte man nicht annehmen, dass bereits alles erfunden wurde, denn den Handy-Herstellern fallen immer wieder neue - teils skurrile - Ideen ein. Dieses Mal hat sich der Designer Andre Minoli mit seinem eigenwilligen Entwurf hervorgetan, indem er für Motorola-Nutzer eine ebenso amüsante wie simple Möglichkeit der Akkuaufladung präsentierte. Obwohl sich das Angebot bisweilen nur an Entwicklungsländer richtet, in denen nicht überall eine traditionelle Auflademöglichkeit (Steckdose) vorhanden ist, könnte es sich auch in anderen Ländern als praktisch erweisen. Jedem ist es vermutlich wenigstens einmal passiert, dass der Akku im denkbar ungünstigsten Moment den Geist aufgegeben hat.
Dann könnte man auch hierzulande mit dem neuen Handy-Modell und etwas fitten Händen schnell das Akku wieder zum Funktionieren bringen. Die in dem Handy eingebaute Handkurbel muss lediglich 25 Mal umgedreht werden, damit der Nutzer sich eine weitere Minute unbesorgt unterhalten kann. Will der Handybesitzer also ein fünfminütiges Gespräch führen, muss die Kraft seiner Hände für 125 Umdrehungen reichen.
Das unter der Bezeichnung Motorola PVOT gehandelte Mobiltelefon ist nicht nur aufgrund seiner eingebauten Handkurbel außergewöhnlich ausgefallen, sondern auch das Design mutet sehr futuristisch an. Es verfügt darüber hinaus über einen 125 x 125 Pixel großes LC-Display, weitere Informationen liegen uns derzeit leider noch nicht vor. Ebenso ist zurzeit noch unsicher, ob das neue Handy überhaupt das Stadium der Gerätestudie hinter sich lassen und auf den mitteleuropäischen Markt erscheinen wird. Nun bleibt es ersteinmal abzuwarten....
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