Heute startet debitel, derzeit größter Mobilfunk-Provider in Deutschland, seinen Fernsehdienst "watcha", mit dem TV-Signale via DMB auf mobilen Endgeräten empfangen werden können. Vorerst wird der Anbieter die Großstädte Berlin, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart mit vier Fernsehprogrammen abdecken, die von den Sendeanstalten Sat1, MTV, N24 und ZDF (einschließlich der WM-Spiele) erstellt werden.
Heute startet debitel, derzeit größter Mobilfunk-Provider in Deutschland, seinen Fernsehdienst "watcha", mit dem TV-Signale via DMB auf mobilen Endgeräten empfangen werden können. Vorerst wird der Anbieter die Großstädte Berlin, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart mit vier Fernsehprogrammen abdecken, die von den Sendeanstalten Sat1, MTV, N24 und ZDF (einschließlich der WM-Spiele) erstellt werden. Ebenfalls noch rechtzeitig zur Fußball-WM sollen auch Nutzer aus Hamburg und Hannover die Sender empfangen können. Bis 2007 ist eine bundesweite Versorgung von 75 Prozent vorgesehen. Als derzeit einziger Partner der 'Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH' bietet debitel das watcha-Angebot seinen Kunden an. Die TV-Option ist monatlich ab 9,95 Euro als Flatrate erhältlich, womit das Angebot weder zeit- noch volumenbegrenzt angeboten wird. Um den Dienst auch nutzen zu können, ist bei debitel das DMB-Handy Samsung SGH-P900 erhältlich, welches in Verbindung mit einem 24-monatligen Vertragsabschluss mit 199 Euro berechnet wird.
Erst am Montag hatten alle vier Netzbetreiber eine gemeinsame Pressekonferenz über ein Pilotprojekt zum mobilen Fernsehen via DVB-H abgehalten und erklärten den derzeitigen Stand der Entwicklung in diesem Bereich. Das ursprüngliche Ziel, bereits zur Fußball-WM ein entprechendes Angebot liefern zu können, musste demnach verworfen werden, stattdessen läuft bis zum 31. August 2006 vorerst das Pilotprojekt, bei dem nur ein ausgewählter Personenkreis teilnimmt. Für die Kommerzialisierung, die nicht vor 2007 geplant ist, stellen die vier Netzbetreiber ein Betreiberkonsortium auf, in dem auch die Landesmedienanstalten ihren Beitrag leisten werden - noch sind die Frequenzen von Land zu Land unterschiedlich.
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.