Rund drei Viertel der deutschen Gesamtbevölkerung besitzen mittlerweile ein Handy. Mehr als 12 Millionen Bundesbürger planen innerhalb des nächsten Jahres den Kauf eines neuen Mobiltelefons. Am bekanntesten und beliebtesten sind die Marken Nokia und Siemens. Auch den Anbieter planen viele innerhalb der nächsten 6 Monate zu wechseln. Flatrates liegen im Trend, genau so wie Digitalkamera, MP3-Player und Spiele.
Rund drei Viertel der deutschen Gesamtbevölkerung besitzen mittlerweile ein Handy, zudem planen mehr als zwölf Millionen Bundesbürger innerhalb des nächsten Jahres den Kauf eines neuen Mobiltelefons. Dies ergab die neue stern-Studie TrendProfile zum Thema Mobilfunk, bei der 2000 Personen ab 14 Jahren befragt wurden.
Somit stellt sich die Frage, zu welchem Gerät der Verbraucher greifen wird. Bekannt und beliebt sind vor allem die Marken Nokia und Siemens, doch auch die anderen Anbieter haben im Vergleich zum Vorjahr aufgeholt. Motorola etwa konnte seine Bekanntheit von 60 auf 65 Prozent steigern, Sony Ericsson von 58 auf 60 Prozent. Samsung käme mittlerweile für jeden zehnten Deutschen in Frage. Die wichtigsten Kriterien bei Kauf und Bewertung eines Mobiltelefons sind für jeweils 83 Prozent der Befragten eine verständliche Menüführung und eine übersichtliche Tastatur. Das Design der Handys ist dagegen nicht so wichtig: nur 35 Prozent halten es für ein wesentliches Bewertungskriterium. Beliebte Merkmale eines Handys sind die Digitalkamera, ein MP3-Player sowie Spiele.
Diese Features sind gerade unter den 14- bis 19-Jährigen besonders beliebt, etwa 40 Prozent dieser Altersgruppe greifen darauf zurück. Hingegen verwenden lediglich 22 Prozent den integrierten MP3-Player. Ein Großteil der Verbraucher ist nicht nur mit seinem aktuellen Endgerät unzufrieden, auch die Netzbetreiber müssen sich auf ein Wechselspiel gefasst machen. Laut Studie planen demnach knapp zehn Millionen Deutsche, ihren Anbieter innerhalb der kommenden sechs Monate zu wechseln. Dabei spielen die Kosten eine entscheidende Rolle: Würden die Preise für Mobilfunk weiter sinken, könnte sich jeder Fünfte vorstellen auf seinen Festnetzanschluss zu verzichten.
Leider verwischt diese Studie das tatsächliche Verkaufsbild am Mobilfunkmarkt. Während Nokia auch in Deutschland zu den Topsellern gehört, sollte sich BenQ-Siemens ernsthalfte Gedanken um die ihm noch verbliebenen Marktanteile machen, welche in den vergangenen Quartalen konstant rückläufig waren und an die Konkurrenz um Motorola, Samsung und Sony Ericsson verteilt wurde.
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