Als kostenloser Service ist Shoot And Send des amerikanischen Herstellers Vipera in der Lage, Kurzmitteilungen an verschiedene Ziele zu versenden. Kosten entstehen nur für den Datenverkehr.
Experten sind sich einig: wenn es erstmal ausgereifte Clients gibt und sich genügend Nutzer für vernünftige Datenoptionen in ihren Verträgen entschieden haben, hat das letzte Stündlein der SMS geschlagen. Instant Messaging lautet das Zauberwort und erlaubt jedem Nutzer, fast in Echtzeit Nachrichten an seine Freunde und Bekannte zu versenden.
Die Java-basierte Shoot & Send-Software des amerikanischen Herstellers Vipera ist ein Zwischending aus SMS-Ersatz und MMS-/Mailclient. Mit ihr lassen sich kurze Nachrichten erstellen, mit Sprachnotizen oder Fotos verschönern und (natürlich abgesehen vom Datenvolumen) kostenfrei übers GPRS-/UMTS Netz versenden. MMS werden damit zumindest dann überflüssig, wenn man auf Folienübergänge und erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten verzichten kann. Die Nachrichten kommen fast in Echtzeit beim gewünschten Nutzer an und erreichen EMail-Adressen, Skype-Nutzer und Kunden von Viperas internem Messaging-Dienst. Der Java-Client ist optisch zwar alles andere als ein Leckerbissen, dafür ist der Download unter www.shootsend.com kostenlos. Komfortablerweise schickt Vipera einen Link via WAP-Push-Message aufs Handy, über den man die Software downloaden kann. Da Shoot&Send Gebrauch von speziellen Java-APIs macht, ist der volle Funktionsumfang in erster Linie nur auf ausgereiften Smartphones zu erschließen.
Ein Test mit Samsungs SGH-D800 offenbarte die Fallstricke, die die Praxis mit sich bringt: wir konnten weder auf Kamerafunktionen noch auf die Sprachaufnahmefunktionalität zugreifen.
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