Eine heute vom finnischen Hersteller veröffentlichte Studie untersucht die zukünftige Bedeutung mobiler Endgeräte. Dabei wurden Personen in weltweit 11 Ländern bezüglich ihrer Gewohnheiten und Erwartungen an Mobiltelefone befragt - mit dem Ergebnis, dass das Telefonieren nur noch eine von vielen Funktionen zukünftiger Handys sein wird.
In einer heute veröffentlichten Studie hat Nokia die zukünftige Bedeutung mobiler Endgeräte untersucht. Dabei wurden Personen in weltweit 11 Ländern bezüglich ihrer Gewohnheiten und Erwartungen an Mobiltelefone befragt - mit dem wenig sensationellen Ergebnis, dass das Telefonieren nur noch eine von vielen Funktionen zukünftiger Handys sein wird.
Es naht ein Abschied von vielem, was uns lieb und teuer geworden ist. Folgt man der Studie, so sind die Tage der Digitalkameras bereits gezählt - schon heute nutzt die Hälfte der befragten Handybesitzer ausschließlich die eingebaute Handykamera zum Fotografieren. Spitzenreiter ist Indien, wo fast zwei Drittel aller Hobbyfotografen ausschließlich mit ihrem Handy knipsen. Ebenfalls prophezeit wird das nahende Ende der Uhren auf Schlafzimmertischen und an Handgelenken: zwei Drittel der Befragten verlassen sich auf das Handy als Zeitgeber und Wecker. Auch die Ära des iPod neigt sich laut Nokias Studie ihrem Ende zu: mehr als zwei Drittel glauben, dass das Handy den MP3-Player in naher Zukunft ersetzen wird.
Diese Prognose stellt keine bahnbrechende Neuigkeit dar, die Frage ist, ob Sie wirklich jemals Realität wird. Was zweifellos umgesetzt wird, ist der Trend zur digital vernetzten Wohnung, der ebenfalls seinen Widerhall in der Studie findet – mehr als 40 Prozent möchten Ihren Drucker, PC, Stereo-Anlage oder den Fernseher mit dem Handy verbunden wissen.
Ein weiteres Umfrageergebnis wird alle Handyhersteller in Freudentaumel versetzen: 94 Prozent der Befragten planen in naher Zukunft einen Handykauf. Bei einer so ausgeprägten Handymanie stellt sich langsam die Frage, wen Nokia eigentlich befragt hat. Doch wenn mehr als ein Fünftel aller Personen über den Verlust des mobilen Gerätes stärker verärgert wäre, als über den Verlust der Brieftasche, der Kreditkarte oder sogar des Hochzeitsringes, dann bekommen die Befragten langsam ein Gesicht: unverheiratet - oder unglücklich verheiratet. Die Umfrage wurde von Nokia passend auf den Namen N-Series-Studie getauft: die vor einem Jahr neu eingeführte Gerätereihe der N-Series umfasst die multimedialen Flaggschiffe des finnischen Herstellers.
Bei allem, wo vor der Nokia-typischen Nummer ein N steht, kann sich der Käufer darauf verlassen, dass hier alles eingebaut wurde, was technisch gerade machbar ist und zwischen zwei Kunststoffdeckel passt - ein Beispiel ist das N93, das ausgereifte Camcorder-Funktionalitäten in den Vordergrund stellt (wir konnten es vorab schon einmal testen). Weitere Informationen » News: UMTS verändert das gesellschaftliche Leben » News: N72, N73 und N93 - Nokia erweitert seine N-Series um 3 Geräte » News: Festplattenhandy vs. MP3-Player » Die neuen Geräte der N-Series im Vergleich
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